Die Wölfinnen jubeln.
12.11.2017
Frauen I

Wichtiger Sieg

Wölfinnen bezwingen den 1. FFC Frankfurt mit 1:0 (1:0).

Die Wölfinnen jubeln.

Die Wölfinnen haben am 8. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga den 1. FFC Frankfurt mit 1:0 (1:0) bezwungen. Für das goldene Tor des Tages sorgte Pernille Harder bereits früh in der Begegnung (12. Minute). Die Wölfinnen zeigten über die komplette Spieldauer eine souveräne Leistung, ließen in der Defensive nichts anbrennen und hatten zahlreiche Torchancen. Schon am kommenden Mittwoch, 15. November (Anstoß um 18 Uhr), steht für die Grün-Weißen mit dem Rückspiel im Achtelfinale der UEFA Women´s Champions League gegen den AC Florenz die nächste knifflige Aufgabe an. Am kommenden Sonntag, 19. November (Anstoß um 15 Uhr), sind die Wölfinnen wieder im Ligaalltag gefordert, dann tritt die Lerch-Elf bei der SGS Essen an.

Eine Veränderung

Im Vergleich zum souveränen 4:0-Auswärtserfolg in der UEFA Women´s Champions League stellte VfL-Trainer Stephan Lerch auf einer Position um: Für Babett Peter rückte Tessa Wullaert in die Startformation, wobei Lena Goeßling vom Mittelfeld in die Verteidigung rutschte. Auch bei den Gästen ergab sich eine Veränderung gegenüber dem 4:0-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen Werder Bremen: Für Lily Agg kam Margarita Gidion in die Startformation.

Frühe Führung

Anfänglich brauchten die Wölfinnen einige Minuten, um mit den früh attackierenden Frankfurterinnen zurechtzukommen. Doch dann nutzte Grün-Weiß gleich die erste gute Gelegenheit zum frühen Führungstreffer. Ewa Pajor ließ mit einem sehenswerten Solo die Hintermannschaft der Gäste alt aussehen, spielte eine maßgenaue Flanke in die Mitte, wo die herangeeilte Harder nur noch einschieben musste – die Führung (12.).

Schwieriges Geläuf

In der Folge hatte der VfL die Partie gut im Griff, wurde vor allem über die Flügel und die umtriebige Pajor gefährlich, wobei zunächst jedoch keine weiteren nennenswerten Torchancen heraussprangen. Mittlerweile hatte Nieselregen eingesetzt und erschwerte ein genaues Passspiel für beide Teams. Nach knapp 35 gespielten Minuten war es schließlich Caroline Hansen, die es im Strafraum per Drehschuss versuchte. Kurz darauf zielte Lara Dickenmann bei ihrem Distanzschuss nicht genau genug (38.). In der Defensive ließen die Wölfinnen nichts anbrennen, standen gut und verdienten sich so die 1:0-Pausenführung redlich.

Drückende Wölfinnen

Der zweite Abschnitt begann, wie der erste aufgehört hatte: Die Wölfinnen zeigten sich bemüht im Vorwärtsgang und drängten die Gäste tief in deren Hälfte. Einzig die letzte Präzision fehlte: So setzte erneut Pajor den Ball links im Strafraum stehend nur wenige Zentimeter neben das Torgehäuse (51.). Der zunehmend stärker aufgeweichte Boden erschwerte nun sicheres Kombinationsspiel und verlangte den Akteurinnen vor allem kämpferisch alles ab.

Kein Abschluss-Glück

Dennoch kam Grün-Weiß zu weiteren Möglichkeiten. Zunächst wurde ein Dickenmann-Schuss geblockt (64.), ehe Harder frei im Strafraum stehend das Leder aus kurze Distanz neben den rechten Pfosten setzte (67.). Die Frankfurterinnen konnten nun kaum noch für Entlastung sorgen und so rollte Angriff um Angriff auf das Gäste-Tor zu. Auch Harder und Dickenmann konnten bei einer Doppelchance Schlussfrau Bryane Heaberlin nicht überwinden (75.). Als Alexandra Popp in der Schlussphase von der Strafraumkante zum Schuss ansetzte, hatten die 1.312 Zuschauer im Rund dann schon den Jubelschrei auf den Lippen, doch die starke FFC-Schlussfrau war erneut zur Stelle und parierte (83.). So blieb es beim verdienten 1:0-Erfolg für Grün-Weiß.

„Ein Kompliment aussprechen“

VfL-Trainer Stephan Lerch: Wir haben am Anfang nicht so gut ins Spiel gefunden. Wir wussten, dass Frankfurt früh attackiert und haben nicht die Ruhe gehabt, um das dann spielerisch zu lösen. Nach dem Tor konnten wir das Spiel immer mehr kontrollieren und immer wieder gut durchkombinieren. Wir haben selbst wenig zugelassen und deshalb möchte ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Ich finde es sehr positiv, dass sie gegen eine gute Mannschaft aus Frankfurt so viel Druck erzeugt hat. In der zweiten Hälfte wurde der Platz immer schlechter zu bespielen und wir haben es bis zum Schluss spannend gehalten, weil wir das zweite Tor nicht erzielt haben.

VfL Wolfsburg: Schult – Maritz (90+ 2 Peter), Fischer, Goeßling, Dickenmann (85. Baunach) – Gunnarsdottir, Wullaert, Hansen, Popp, Harder – Pajor (63. Blässe)

FFC Frankfurt: Heaberlin – Hendrich, Störzel, Prießen (85. Munk), Sandvej – Groenen, Schmidt (85. Matuschewski), Pawollek – Gidion (74. Agg), Yokoyama, Crnogorcevic

Tore: 1:0 Harder (12.)

Gelbe Karten: -/ Störzel

Schiedsrichterin: Angelika Söder

Zuschauer: 1.312 Zuschauer am Sonntagnachmittag im AOK Stadion

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