Einige Blindenreporter waren zu Gast beim VfL Wolfsburg.
08.06.2018
Soziales

Wichtiger Austausch

Regionaltreffen der Blindenreporter in der Volkswagen Arena.

Einige Blindenreporter waren zu Gast beim VfL Wolfsburg.

Ein wichtiger Austausch, um den Service für sehbehinderte Fußballfans kontinuierlich zu verbessern, fand beim Regionaltreffen in der Volkswagen Arena statt. Am 2. Juni waren elf Blindenreporter zu Gast am Mittellandkanal. Neben den vier Reportern des VfL Wolfsburg, die gleichzeitig auch für Eintracht Braunschweig im Einsatz sind, waren Vertreter des Hamburger SV, FC St. Pauli, VfL Osnabrück und Holstein Kiel dabei. Der SV Werder Bremen, der FC Hansa Rostock und Hannover 96 gehören außerdem zu diesem Kreis, waren dieses Mal allerdings nicht vor Ort.

Herausforderung Blindenreportage

Schwerpunkt des Treffens war das Thema Blindenreportage – ein Angebot der Klubs, damit auch Blinde und Sehbehinderte mehr vom Stadionbesuch und dem Spielgeschehen mitbekommen. Mittlerweile ermöglichen alle Vereine im Oberhaus des deutschen Fußballs ihren Fans mit Sehbehinderung spannende Spielreportagen, dennoch sind die Rahmenbedingungen überall unterschiedlich und somit auch die Herausforderungen. Daher ist für die Reporter der Austausch untereinander so wichtig, um technische oder organisatorische Probleme zu lösen und über Entwicklungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Angebot erweitern

Erstmals vorgestellt wurde das Projekt „T_OHR“, das die Kurzbezeichnung für das Zentrum für Sehbehinderten- und Blindenreportage in Gesellschaft und Sport ist. Dessen große Herausforderung ist aktuell die Ausweitung der Blindenreportage auf andere Sportarten und kulturelle Angebote. Das Ziel ist, die im Fußball vorhandene Expertise zu übertragen, um Menschen mit Sehbeeinträchtigung vielfältigere Möglichkeiten der kulturellen Teilhabe zu ermöglichen. Kristian Mann, selbst sehbehinderter Fußballfan, der regelmäßig Spiele in Wolfsburg und Braunschweig besucht, bewegte die Reporter in seinem Gastvortrag dazu, den Blick „über den Tellerrand hinaus“ zu werfen und schilderte die Bedürfnisse eines sehbehinderten Stadionbesuchers. Nach einer kurzen praktischen Übung zeigten die VfL-Reporter ihren Kolleginnen und Kollegen bei der abschließenden Tour durch die Volkswagen Arena ihren Stadion-Arbeitsplatz.

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