13.12.2018
Männer

„Werden hart arbeiten müssen“

Wölfe gastieren am Freitagabend beim 1. FC Nürnberg.

Es ist schon ein paar Tage her, dass die Wölfe im Nürnberger Max-Morlock-Stadion zu einem Bundesliga-Spiel gastierten. Zuletzt geschah dies am 23. November 2013 – damals trennten sich beide Teams mit einem 1:1-Unentschieden. Kurios: Der heutige VfL-Angreifer Daniel Ginczek schoss vor fünf Jahren den Ausgleich für die Franken in der 72. Spielminute, zuvor hatte Maximilian Arnold die Wölfe in Führung gebracht (39.). Bei der Neu-Auflage dieses Kräftemessens wird das Torschützen-Duo von einst sich nun gemeinsam das Wölfe-Trikot überstreifen. Ein gutes Omen? Eins ist klar, VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia erwartet beim FCN ein Spiel ohne Geschenke, blickt aber auch mit Zuversicht auf das Duell. Auf der obligatorischen Pressekonferenz am Donnerstagvormittag sprach der Wölfe-Coach über… 

…die Personallage: Wir haben gehofft, dass es sich ein wenig klarer darstellt, als es im Moment der Fall ist. Wir dachten, dass die zuletzt etwas angeschlagenen Jerome Roussillon, Elvis Rexhbecaj und Admir Mehmedi schon gestern wieder voll mittrainieren hätten können. Allerdings hat nur Jerome die Einheit bestritten. Die anderen beiden musste schon bei Tests vor dem Training passen. Wir wissen also wirklich noch nicht, ob sie für die Partie zur Verfügung stehen.

…den Gegner: Der FCN hat eine große Diskrepanz zwischen den Auswärts- und Heimspielen. Von ihren elf Punkten haben die Nürnberger neun vor heimischen Rängen geholt. Zudem haben sie 33 Gegentore bekommen allerdings 25 davon auf fremdem Rasen. Das zeigt, dass sie zwei Gesichter haben. Sie sind letztes Jahr sehr souverän aufgestiegen, sind nahezu komplett zusammengeblieben und leben vom Kollektiv. Sie werden sicher im Heimspiel alles reinwerfen und darauf sind wir eingestellt.

…die Erwartungen an das Spiel: Zuletzt haben sie sehr defensiv gespielt, das war allerdings gegen den FC Bayern. Was man gesehen hat ist, dass sie die Räume sehr eng machen können und dann über das Umschaltspiel kommen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir in Ballbesitz einiges machen müssen. Aber das ist etwas, was ich auch mag. Für uns werden vor allem Aktionen mit dem Ball gefragt sein, wir müssen viel Bewegung in unserem Spiel haben und ein gutes Positionsspiel zeigen.

…den vermeintlich leichteren Gegner als zuletzt: Ich habe noch kein leichtes Spiel in der Bundesliga erlebt – vor allem für uns nicht. Ich war zuletzt immer positiv gestimmt vor den Begegnungen gegen Leipzig, Frankfurt und Hoffenheim und habe immer daran geglaubt, dass wir da was holen können. Genauso gehe ich auch in dieses Spiel. Wenn wir wieder die Bereitschaft der bisherigen Vorrunde zeigen, dann sind wir erstmal schwer zu schlagen. Ich habe allerdings bei meiner Mannschaft auch nicht das Gefühl, dass ich vor dieser Partie die Sinne nochmal besonders schärfen müsste. Wir wissen alle, dass wir am Freitagabend hart arbeiten müssen, nur dann haben wir eine Chance, das Spiel für uns positiv zu gestalten.

Wölfe TV: Die PK vor Nürnberg

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