Pernille Harder am Ball.
22.02.2018
Frauen I

Vorfreude aufs erste Heimspiel 2018

Wölfinnen-Coach Stephan Lerch erwartet am Samstag einen aggressiven SC Sand.

Pernille Harder am Ball.

75 Tage, oder anders gesagt zehn Wochen und fünf Tage, nach dem bisher letzten Heimspiel der Wölfinnen im AOK Stadion (3:1-Sieg gegen den FC Bayern München) kehrt das Team von VfL-Cheftrainer Stephan Lerch am Samstag, 24. Februar, wieder auf das eigene Grün zurück. Gegen den SC Sand (Anstoß um 14 Uhr) wollen die Wölfinnen die Tabellenführung in der Allianz Frauen-Bundesliga behaupten, ehe die Liga anschließend aufgrund von Länderspielabstellungen für drei Wochen pausiert. Im Vorfeld des Duells mit dem Tabellenachten sprach Lerch am Donnerstag gegenüber den Medienvertretern über …

… das erste Heimspiel der Rückrunde: Wir freuen uns auf das erste Heimspiel in diesem Jahr und das AOK Stadion. Hier haben wir in der Vergangenheit immer gute Leistungen gezeigt, kennen uns aus und wissen, wie die Bedingungen sind. Das ist sicherlich kein Nachteil für uns, zu Hause zu spielen.

…den kommenden Gegner SC Sand: Wir erwarten Sand sehr aggressiv. Sie werden versuchen, über die Zweikämpfe sowie ein gutes Umschaltspiel in die Partie zu finden, uns so die Räume zu nehmen und uns so vor Probleme zu stellen. Aber wir wissen auch, dass der SC Sand über Qualität und Erfahrung im Kader verfügt. Daher sind wir gefordert, ihnen keine Möglichkeiten zu lassen, ins Spiel zu kommen.

…den aktuellen Zustand der Wölfinnen nach den ersten beiden Pflichtspielen 2018: Die Mannschaft hat in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet. Durch den breiten, guten Kader haben wir eine unheimliche Qualität im Training. Wir sind auf einem sehr guten Weg, den wir jetzt kontinuierlich weitergehen, sodass wir auch spielerisch bald wieder über 90 Minuten so spielen, wie wir uns das vorstellen.

…das vergangene Bundesliga-Spiel in Hoffenheim: Wir hatten uns auf ein schweres Spiel eingestellt. Hoffenheim wollte die Räume kompakt halten, was ihnen auch gut gelungen ist. Wir haben es aber auch nicht geschafft, unser gewohnt scharfes Passspiel aufzuziehen und so den Gegner ins Laufen zu bringen, um neue Räume entstehen zu lassen. Das haben wir angesprochen und wollen wir am Samstag besser machen. Unterm Strich war der Sieg dennoch verdient. Wir hatten 68 Prozent Ballbesitz und deutlich höhere Spielanteile.

…die Lage der Liga: Die Allianz Frauen-Bundesliga hat in den letzten Jahren deutlich an Qualität gewonnen. Man sieht, dass man Woche für Woche hart dafür arbeiten muss. Im Vorbeigehen gewinnt man in dieser Liga kein einziges Spiel. Das wissen wir schon lange. Man muss konzentriert seine Leistung bringen.

…das Personal: Es gibt weiterhin ein bis zwei Fragezeichen. Klar ist, Ewa Pajor fällt weiterhin mit Rückenproblemen aus, macht aber soweit gute Fortschritte. Tessa Wullaert und Lena Goeßling sind zuletzt krankheitsbedingt ausgefallen. Hinter Tessas Einsatz steht ein größeres Fragezeichen, weil sie länger aus dem Training war, bei Lena handelt es sich um ein kleineres, da sie nicht ganz so lange aussetzen musste. Über einen Einsatz von beiden werden wir am Freitag entscheiden. Auch Katharina Baunach benötigt noch ein wenig Zeit, um wieder voll einsatzfähig zu sein. Die anderen Spielerinnen sind einsatzbereit.

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