16.11.2021
Akademie

Vom Spieler zum Trainer

VfL-Urgestein Julian Klamt coacht inzwischen den grün-weißen Nachwuchs.

Für Julian Klamt, Rekordspieler der U23, ging mit Ablauf der alten Saison die aktive Laufbahn zu Ende. Weit über 300 Spiele hatte er seit 2008 für die Wolfsburger Amateure bestritten und ist daher aus dem Verein nicht mehr wegzudenken. Nun hat er die Rollen getauscht, ist seit Sommer Co-Trainer bei der grün-weißen U14-Mannschaft und unterstützt Chefcoach Ingo Schlösser. Weiter im Verein tätig zu sein, war ein Herzenswunsch des 32-Jährigen. Klamt: „Natürlich war dieser Schritt für mich wichtig und folgerichtig, nachdem ich bereits 20 Jahre im Verein bin.“ Nun mit der U14 arbeiten zu können, mache ihm großen Spaß, da die Mannschat viel Potenzial mitbringe. „In der ersten Zeit war es für mich natürlich wichtig, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Hier ging es für mich darum zu sehen, wie das gesamte Trainerteam arbeitet. Diese Phase ist mittlerweile abgeschlossen und ich bin fest integriertes Mitglied des U14-Trainerstabes“, sagt er.

Aufgabenbereich in der U14

Julians Aufgabenbereich ist vielfältig. Klamt: „Im Büro geht es vor allem um organisatorische Dinge. Wir tauschen uns über unsere Spieler aus und erstellen Positionsprofile. Wir schauen genau, welchen Input jeder Akteur braucht, wo die Stärken und Schwächen jedes einzelnen liegen und woran wir gezielt arbeiten müssen. Auf dem Platz geht es darum, dass ich den Jungs meine Erfahrung mit an die Hand gebe. Gleichzeitig will ich mich als Trainer weiterentwickeln und coache schon die eine oder andere Übung.“ Dabei will sich der langjährige Kapitän gleichzeitig so viel wie möglich von der Erfahrung von Cheftrainer Schlösser und dem anderen Co-Trainer Patrick Steinberger abschauen – sowohl in den Übungen als auch im Umgang mit den Spielern.

Erinnerungen an die aktive Zeit

Die U14 spielt in der C-Junioren-Landesliga. Vor einiger Zeit stellte sich das Team zum Mannschaftsfoto im AOK Stadion auf. Hier kamen bei Julian noch einmal die Erinnerungen an seine Zeit bei der U23 hervor: „Wir haben hier sehr schöne Momente, aber auch die eine oder andere Enttäuschung erlebt. Sicherlich wäre es schön gewesen, noch weiter die Schuhe zu schnüren, aber irgendwann geht jede Karriere zu Ende.“

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