Die VfL-Frauen starten mit einem 3:3-Unentschieden gegen den Hamburger SV in die Saison 2025/2026 der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Vor den Augen der 11.934 Fans im Hamburger Volksparkstadion, darunter auch die drei VfL-Geschäftsführer Peter Christiansen, Michael Meeske und Dr. Tim Schumacher, waren die Wölfinnen von Beginn an spielbestimmend. Aufgrund der vor den heimischen Fans mutig auftretenden HSV-Frauen blieb die Partie dennoch bis zum Ende spannend. Weil die Wölfinnen in den Schlussminuten zu viel zuließen, trotzten die Aufsteigerinnen den Wolfsburgerinnen schlussendlich noch das Unentschieden ab. Für die Grün-Weißen trafen Lineth Beerensteyn (27.), Janina Minge per Foulelfmeter (29.) und Alexandra Popp (52.).
Vor den Wölfinnen liegt angesichts des eher enttäuschenden Starts nun eine weitere arbeitsreiche Woche: Am kommenden Sonntag, 14. September, steht für die VfL-Frauen das erste Heimspiel der neuen Spielzeit an. Ab 16 Uhr empfangen sie im AOK Stadion den FC Carl Zeiss Jena. Das Duell ist für die Grün-Weißen gleichzeitig das feierliche Jubiläumsspiel zum 80. Vereinsgeburtstag, unter anderem ist deshalb eine große Choreo der Fans geplant. Für die Partie sind über den Wölfeshop noch Tickets erhältlich.
Personal
VfL-Cheftrainer Stephan Lerch musste verletzungsbedingt auf Lena Lattwein (Rückenprobleme) und Luca Papp (Rückenprobleme) verzichten. Außerdem standen ihm Guro Bergsvand, Sophia Kleinherne und Sarai Linder nach wie vor nicht zur Verfügung, alle drei befinden sich noch im Aufbautraining. Im Vergleich zum Google Pixel Supercup änderte Lerch seine Startelf nur auf einer Position: Statt Lattwein begann Cora Zicai. Außerdem ließ der Wölfinnen-Chefcoach mit einer veränderten Formation spielen. Gegen Hamburg begann sein Team mit einem 3-5-2-System.
Spielverlauf
Die Wölfinnen hatten von Beginn an viel Ballbesitz und setzten die Gastgeberinnen unter Druck. Die erste kleine Gelegenheit hatte nach wenigen Minuten Vivien Endemann (7.). Allerdings ließen die VfL-Frauen in der Anfangsphase etwas die Präzision vermissen, sodass sie die Hamburgerinnen nicht wirklich vor Probleme stellte. Die HSV-Frauen zeigten sich vor heimischem Publikum allerdings ebenfalls mutig und angriffsfreudig. Sie schlossen in der zwölften Minute ein erstes Mal auf den Wolfsburger Kasten ab, Janina Minge konnte den Schuss von Maria Mikolajova aber klären. Die Wölfinnen brauchten eine weitere Viertelstunde, ehe sie gegen die Gastgeberinnen ein erstes Rezept fanden: Beerensteyn machte nach einem schönen Pass von Ella Peddemors das verdiente 1:0. Nun rollte die Wolfsburger Angriffswelle besser und brachte HSV-Keeperin Laura Sieger nur eine Minute später so in Bedrängnis, dass sie einen Elfmeter für die Wölfinnen verursachte. Diesen verwertete Minge cool zur 2:0-Führung. Die Freude darüber bekam allerdings schnell einen kleinen Dämpfer: In der 31. Minute machte Hamburgers Sophie Hillebrand den 2:1-Anschlusstreffer. Die VfL-Frauen hatten weitere Gelegenheiten, unter anderem schloss Zicai aus der Distanz ab (38.).





































