Akademie

Versöhnlicher Abschluss

U19-Jungwölfe belohnen sich beim Bundesliga Cup mit vier Punkten am Finaltag.

Eine intensive Woche liegt hinter der U19 des VfL Wolfsburg. Nach dem Kurztrainingslager in der Region folgte direkt die Teilnahme am hochklassig besetzten Bundesliga Cup in Schwäbisch Hall. Trotz einer personell schwierigen Ausgangslage überzeugten die Jungwölfe mit Einsatz, Moral und einem soliden Finaltag.

Spät gezündet

Die Gruppenphase begann für die Jungwölfe mit zwei knappen Niederlagen gegen die TSG Hoffenheim (1:2) und Eintracht Frankfurt (2:3). In beiden Partien bewiesen die Wolfsburger Moral: Nach Zwei- bzw. Drei-Tore-Rückstand kämpften sie sich jeweils in der Schlussphase noch einmal heran. Gegen Hoffenheim traf Till Neininger in der letzten Spielminute (50.), gegen Frankfurt verkürzten sein Bruder Tim Neininger (49.) und Darwin Soylu (50.).

Im dritten Vorrundenspiel gegen Lokalmatador VfB Stuttgart gingen die Grün-Weißen erstmals in Führung – Michael John traf in der 21. Minute. Der VfB glich jedoch in der 39. Minute aus, sodass am Ende ein 1:1-Unentschieden stand.

Kantersieg und Nullnummer

Am Sonntag standen die Platzierungsspiele an. Trotz müder Beine und nach wie vor kurzer Bank zeigten die VfL-Junioren eine solide Vorstellung. Gegen Gastgeber Schwäbisch Hall gelang mit 7:1 der erste Turniersieg. Die Tore erzielten: Till Neininger (4.), Soylu (7./FE, 13., 30.), Carl-Anton Sticherling (10., 21.) und Torhüter Max Herrewig, der als Feldspieler aushalf (26.).
Das abschließende Spiel gegen den SC Freiburg war ein Duell auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten – letztlich blieb es aber beim torlosen Unentschieden. Weil Freiburg im Anschluss nur knapp mit 1:0 gegen Schwäbisch Hall gewann, sicherten sich die Jungwölfe dank des besseren Torverhältnisses Platz sieben.

„Weit über Grenzen hinaus“

„Wir wussten, dass die Kombination aus Trainingslager und einem topbesetzten Turnier ohnehin hart werden würde“, erklärt Daniel Bauer, dem am letzten Turniertag lediglich 13 Feldspieler zur Verfügung standen. „Angesichts unserer personellen Situation mussten die Jungs weit über ihre Grenzen hinausgehen. Etwa die Hälfte des Kaders hat gefehlt – umso höher ist es einzuschätzen, wie sich das Team reingeworfen hat. Platz sieben wirkt auf dem Papier zunächst enttäuschend, aber man muss es realistisch einordnen: Viele andere Teams waren nahezu in Bestbesetzung. Wir haben uns teuer verkauft. Jetzt hat sich die Mannschaft ein paar Tage Pause verdient.“

VfB holt den Titel

Turniersieger wurde der VfB Stuttgart, der im Finale den FC Bayern München mit 1:0 bezwang. Platz drei ging an die TSG Hoffenheim, die sich gegen den FC Schalke 04 mit 3:0 behauptete.
Parallel zum Bundesliga Cup sammelten drei Jungwölfe Erfahrungen bei den VfL-Profis: Jan Bürger, Trevor Benedict und Bruno Katz kamen beim traditionellen Test gegen die Beck's-Auswahl zum Einsatz. Alle drei trugen sich in die Torschützenliste ein, Benedict sogar doppelt.

Ergebnisse im Überblick

Vorrunde:

VfL Wolfsburg – TSG Hoffenheim 1:2

Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg 3:2

VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:1

Platzierungsrunde:

Sportfreunde Schwäbisch Hall – VfL Wolfsburg 1:7

SC Freiburg – VfL Wolfsburg 0:0

Endplatzierungen Bundesliga Cup 2025

1. VfB Stuttgart 

2. FC Bayern München

3. TSG Hoffenheim

4. FC Schalke 04

5. Eintracht Frankfurt

6. Hertha BSC

7. VfL Wolfsburg

8. SC Freiburg

9. Sportfreunde Schwäbisch Hall