Lena Goessling mit Teamkolleginnen nach ihrem Tor.
10.12.2018
Frauen

„Verdienter Sieg“

Wölfinnen freuen sich über 6:2-Erfolg gegen Frankfurt, hadern aber mit kurzzeitiger Schwächephase.

Lena Goessling mit Teamkolleginnen nach ihrem Tor.

In einer aufregenden Partie der Allianz Frauen-Bundesliga schlug die Frauenmannschaft des VfL den 1.FFC Frankfurt mit 6:2 zum Auftakt in die Rückrunde der Saison 2018/2019. Nachdem die Wölfinnen bereits mit drei Treffern in Front gelegen hatten, kamen die Gastgeberinnen im Anschluss nochmal bis auf einen Treffer heran, ehe der Double-Gewinner das Gaspedal wiederfand und den letztlich auch in der Höhe verdienten Sieg herausschoss. Dennoch war die Phase, in welcher der FFC die zwei Treffer erzielte, ein Gesprächsthema nach Abpfiff. Dabei nahm Lena Goeßling, die bei ihrem Comeback nach dreimonatiger Verletzungspause auch den Treffer zum zwischenzeitlichen 5:2 mit einem wuchtigen Kopfball erzielte, das zweite Gegentor auf ihre „Kappe“. Babett Peter hingegen freute sich neben dem Sieg auch über ihren 250. Einsatz im Deutschen Frauenfußball-Oberhaus.

Die Stimmen zum Spiel

Lena Goeßling: Ich habe mich riesig gefreut, dass ich heute gleich wieder von Beginn an spielen durfte. Es hat sehr viel Spaß gemacht, wieder auf dem Platz zu stehen. Wir sind gut gestartet und mit 3:0 in Führung gegangen. Dass wir den Gegner dann so ins Spiel zurückkommen lassen, darf uns nicht passieren. Im Anschluss daran haben wir aber zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Das ist einfach der Qualität in unserem Kader geschuldet, dass wir immer zurückschlagen können. Der zweite Gegentreffer allerdings geht auf meine Kappe, ich habe nicht gesehen, dass ich eine Spielerin im Rücken hatte. Dafür habe ich im Anschluss noch das, so glaube ich, erste Kopfballtor meiner Karriere erzielt.

Almuth Schult: Frankfurt ist keine Mannschaft, die man im Vorbeigehen schlägt. Wir hätten in der ersten Halbzeit noch mehr Chancen nutzen können. Dann wäre in der zweiten Halbzeit auf der anderen Seite gar nicht mehr die Hoffnung aufgekeimt. Mit dem Gegentreffer zum 3:2 haben wir uns selbst das Leben schwerer gemacht. Das darf uns nicht passieren. Aber es ist gut, dass wir gleich zurückgeschlagen und letztlich den auch verdienten Abstand hergestellt haben.

Babett Peter: Das war ein verdienter Sieg, auch in dieser Höhe. Obwohl es das Spiel nicht ganz widerspiegelt, da es sehr intensiv war. Durch zwei Gegentore, resultierend aus Unachtsamkeiten und individuellen Fehlern, haben wir Frankfurt unnötig lange im Spiel gelassen. Alles in allem können wir aber mit der englischen Woche zufrieden sein und fokussieren uns jetzt auf das letzte noch ausstehende Spiel, da wir ohne Niederlage vor der Pause bleiben wollen. Ich bin normalerweise niemand, der groß auf Statistiken schaut und wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass das heute mein 250. Bundesliga-Spiel war, aber ich freue mich natürlich darüber, schon so lange auf diesem Niveau spielen zu können. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, meine Leidenschaft seit nun fast 13 Jahren auf höchstem Niveau zu verfolgen. Ich hoffe, es kommen noch ein paar weitere ereignisreiche Spiele und Jahre hinzu.

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