Zweikampf.
13.11.2017
Frauen I

„Verdient gewonnen“

Wölfinnen erobern den zweite Rang in der Allianz Frauen-Bundesliga.

Zweikampf.

Mit einem 1:0-Sieg über den bis dato punktgleichen Tabellen-Nachbarn 1. FFC Frankfurt schlossen die Wölfinnen am gestrigen Sonntag den 8. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga ab. Durch den tollen Erfolg gegen die Hessinnen und Punktverluste der direkten Konkurrenz konnte die Lerch-Elf auch ein Sprung in der Tabelle auf Rang zwei verzeichnen und bis auf einen Zähler an Spitzenreiter Freiburg heranrücken. Dabei bot Grün-Weiß trotz widriger Bedingungen mit Regen und tiefem Geläuf eine ansprechende Leistung, spielte sich zahlreiche gute Torchancen heraus und hätte letztlich das Spiel schon früher entscheiden müssen. So war es nicht verwunderlich, dass die mangelnde Chancenverwertung im Anschluss an die Partie im Fokus der Spielerinnen stand.  

Alexandra Popp: Es ist ärgerlich, dass wir uns nicht belohnen für die vielen erarbeiteten Chancen. Wir müssen einfach so weitermachen, weiterhin gut spielen und dann werden wir auch vor dem Tor noch erfolgreicher sein – so wie zu Beginn der Saison. Auch gegen Florenz wollen wir am Mittwoch wieder ein gutes Spiel zeigen und gewinnen. Vielleicht bietet uns das auch eine Möglichkeit, wieder freier und selbstbewusster vor dem Tor zu agieren.

Katharina Baunach: Ich fühle mich hier sehr wohl und bin gut aufgenommen worden. Ich denke, das sieht man auch auf dem Platz. Es macht einfach unfassbar viel Spaß, mit der Mannschaft zu spielen. Für mich war es natürlich bitter, dass ich mich nach der Vorbereitung, in der ich mich unglaublich fit gefühlt habe und mich riesig auf die Liga gefreut habe, an der Verse verletzt habe. Ich hatte schon in der Champions League meinen ersten Einsatz und bin darüber unglaublich glücklich. Ich will mich in dieser starken Mannschaft mit großem Konkurrenzkampf beweisen. Ich weiß jedoch, dass hier die Mannschaft im Vordergrund steht und keine Einzelpersonen. Man hat heute gesehen, dass ein Team auf dem Rasen stand, das geackert hat. Unser Manko ist noch, dass wir zu viele Chancen ungenutzt lassen.

Nilla Fischer: Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, allerdings leider nur ein Tor erzielt. Die Chancen sind da, nur klappt manches Mal der letzte Pass nicht. Aber wir werden weiter daran arbeiten und mit sehr viel Selbstvertrauen spielen. Wir haben heute verdient gewonnen. Natürlich wünschen wir uns immer auf dem ersten Rang zu stehen, aber die Liga in Deutschland ist noch besser geworden. 

Bereits am kommenden Mittwoch, 15. November, treten die Wölfinnen im Achtelfinalrückspiel der UEFA Women´s Champions League gegen den AC Florenz an. Ab 18 Uhr rollt dann der Ball im AOK Stadion.

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