03.09.2017
Frauen

„Verdient gewonnen“

Wölfinnen freuen sich über den ersten Saisonsieg, sehen aber auch noch Luft nach oben.

In die neue Saison der Allianz Frauen-Bundesliga sind die VfL-Frauen mit einem überzeugenden 6:0-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim gestartet. Logisch, dass die Stimmung bei den Spielerinnen der Mannschaft von Cheftrainer Stephan Lerch nach den ersten eingefahrenen drei Punkten nicht besser hätte sein können. Doch auch trotz des deutlichen Sieges sahen die Wölfinnen ihre Leistung durchaus kritisch und fanden einige Dinge, die in den kommenden Partien besser laufen sollen.

Babett Peter: Wir haben verdient gewonnen, waren klar die bessere Mannschaft und haben viele Tore geschossen – das freut mich. In der Defensive hatten wir anfangs einige Probleme, Zweikämpfe zu gewinnen. Für den Saisonstart können wir mit dem Ergebnis aber zufrieden sein. Hoffenheim hat nach dem Rückstand etwas mutiger gespielt, auch weil wir die Zügel etwas losgelassen haben. Das müssen wir in den kommenden Spielen besser machen. Wir haben uns vorgenommen, bis zur Länderspielpause sechs Punkte zu holen. Mit diesem klaren Sieg sind wir auf einem guten Weg.

Ewa Pajor: Das war ein wichtiges Tor, das ich für meine Mannschaft geschossen habe. Hoffenheim hat es uns schwer gemacht, aber nachdem der erste Treffer gefallen ist, haben wir dann direkt nachlegen können. Hoffenheim stand sehr defensiv, so dass wir anfangs viel Geduld haben mussten. Das Wichtigste ist aber, dass die drei Punkte in Wolfsburg geblieben sind.

Lena Goeßling: Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert, auch wenn wir wissen, dass wir noch Luft nach oben haben. Im ersten Spiel kann noch nicht alles funktionieren. Mit dem 6:0 kann man aber dennoch zufrieden sein. Uns hat noch etwas die Spritzigkeit und das Timing in den Zweikämpfen gefehlt. Wir haben uns vorgenommen, möglichst viele Tore zu schießen und das ist uns gelungen. Nachdem ich mein Comeback in der Nationalmannschaft gefeiert habe, habe ich mich wirklich sehr gefreut, endlich wieder im AOK Stadion spielen zu können.

Pernille Harder: Wir haben echt einen guten Start hingelegt. Ich habe es genossen, auf dem Platz zu stehen, es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Zu Beginn war es schwer gegen die Defensive von Hoffenheim, nach unserem ersten Treffer haben wir dann aber endlich Raum bekommen und konnten das spielen, was wir wollten.

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