07.09.2017
Frauen

„Unser eigenes Spiel durchziehen“

Wölfinnen fahren mit viel Zuversicht zum Spitzenspiel beim SC Sand.

Gerade einen Spieltag ist die Saison 2017/2018 alt, und der VfL Wolfsburg steht nach dem Kantersieg über die TSG Hoffenheim in der Allianz Frauen-Bundesliga schon wieder dort, wo er die alte Spielzeit beendet hatte. Zumal auch der nächste Gegner einen deutlichen Startsieg einfahren konnte (3:0 in Bremen), erwartet die Wölfinnen als nächstes auch tabellarisch somit ein Spitzenspiel. Vor der Partie beim Dritten SC Sand am kommenden Samstag, 9. September, (Anstoß um 14 Uhr), stellte sich Stephan Lerch in der üblichen Presserunde den Medien. Dabei sprach der VfL-Cheftrainer über…

… den Saisonstart: Wir haben uns am letzten Samstag gegen eine sehr tiefstehende Mannschaft viele Chancen erarbeitet und Tore erzielt. Sicherlich gab es auch Phasen, in denen uns nicht alles gelungen ist, aber wir haben den Druck hochgehalten. Das war sehr positiv. Zumal ähnlich wie Hoffenheim sicherlich auch andere Teams gegen uns auftreten werden, sollten wir das mitnehmen für die weitere Saison. Die Tabellenführung war für mich nicht entscheidend. Es ging darum, gut in die Spielzeit hereinzukommen.

… den Gegner SC Sand: Die Sander werden sicherlich mutig und aggressiv auftreten. Für ihr erstes Heimspiel werden sie sich viel vorgenommen haben. Mit Dominika Skorvankova und Jovana Damjanovic hat unser Gegner gute Einzelspielerinnen verloren. Dennoch gibt es immer noch viel Potenzial im Offensivbereich, wenn ich allein an Nina Burger und Laura Feiersinger denke. Auf die Begegnung mit Sascha Glass freuen wir uns natürlich. Während des Spiels ist jeder in seinem Tunnel. Trotzdem wird das ein schönes und spannendes Wiedersehen.

… die personelle Situation: Nach aktuellem Stand sind bis auf Katharina Baunach, die sich mit Fersenproblemen plagt, alle Spielerinnen einsatzfähig. Babett Peter hat nach ihrem Nasenbeinbruch gegen Hoffenheim eine Maske bekommen und wird spielen können. Zsanett Jakabfi ist nach ihrer Sprunggelenksverletzung ebenfalls wieder im Training und eine Option für den Kader. Ansonsten haben wir die Qual der Wahl. Es ist also durchaus möglich, dass die eine oder andere wieder in der zweiten Mannschaften zum Einsatz kommt.

… seine Erwartungen an die Partie: Jeder weiß inzwischen, welche Atmosphäre einen erwartet. In Sand ist es immer sehr besonders, die Zuschauer stehen sehr nach am Spielfeld. Wir rechnen mit einer kampfbetonten Begegnung. Der Gegner wird kompakt stehen und nach vorne versuchen, Nadelstiche zu setzen. Darauf sind wir eingestellt, wollen aber natürlich unseres eigenes Spiel durchziehen und uns Torchancen erarbeiten. Insgesamt sehe ich uns gut vorbereitet. Wir reisen mit viel Selbstvertrauen an und wollen mit drei Punkten wieder nach Hause fahren.

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