10.12.2021
Männer

„Unser Blick geht nach vorne“

VfL-Chefcoach Florian Kohfeldt vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart.

Nach dem Aus in der Champions League erwarten die Wölfe am Samstag, 11. Dezember, den VfB Stuttgart in der Volkswagen Arena (Anpfiff um 18.30 Uhr). In dieser Saison haben die Schwaben einige Probleme. Nach 14 Spieltagen stehen sie aktuell nur auf Platz 15 in der Tabelle und damit nur knapp über den Abstiegsrängen – der VfB ist gewarnt. Und so holten die Stuttgarter aus den letzten zwei Partien vier Punkte – die Niedersachsen gingen dagegen gänzlich leer aus und kassierten dabei auch noch sechs Gegentore. Das 0:3 beim 1. FSV Mainz 05 war zudem die höchste Niederlage unter VfL-Cheftrainer Florian Kohfeldt. Wie der Coach sein Team nach den letzten Ergebnissen auf die Partie gegen den VfB vorbereitet, darüber sprach er am Freitagmittag in der Pressekonferenz vor der Partie ebenso wie über…

… die anstehenden Spiele: Bei allen ist nach dem Ergebnis gegen Lille und dem Ausscheiden aus der Champions League noch eine große Enttäuschung zu spüren. Aber ich gehe davon aus, wenn die Mannschaft gleich zum Training kommt, geht der Blick nach vorne und konzentrieren auf das, was jetzt extrem wichtig ist – nämlich mit einem positiven Spiel gegen Stuttgart schnellstmöglich wieder in die richtige Richtung zu gehen.

... die offensive Ausrichtung im Spiel gegen den VfB: Ich habe grundsätzlich vor, immer sehr offensiv zu spielen. Wir können leider aktuell auf manche Automatismen nicht zurückgreifen, deswegen muss man sich auch sehr clever überlegen, wann und wie man in welchen Momenten die Positionen bestückt. Offensiv will ich immer spielen, aber ich will auch immer gut verteidigen. Das müssen wir zusammenbekommen. Wir tun uns schwer aus dem Positionsangriff heraus, viele Torchancen zu kreieren. Also müssen wir andere Wege finden, bis wir Zeit haben, das überhaupt zu trainieren.

… die Stärken des Gegners: Der VfB hat nach wie vor ein sehr mutiges Kombinationsspiel durchs Zentrum mit sehr offensiven Außenspielern. Sie spielen grundsätzlich ein hohes Pressing und verteidigen sehr gut nach vorne. Trotzdem haben sie immer wieder Phasen in den Spielen, wo sie etwas hergeben. Stuttgart ist ein anspruchsvoller Gegner. Wir müssen es schaffen, ihr Kombinationsspiel zu unterbinden und uns selbst zielstrebig in torgefährliche Räume bewegen.

… die Erfahrungen aus seiner Zeit in Bremen: Es ist eine wichtige Eigenschaft in dem Beruf,  dass man nicht nur in guten Zeiten, in denen man gewinnt, lächelt, sondern auch insbesondere in den Phasen, in denen es von den Ergebnissen her etwas unruhiger wird. Und, dass man eines ausstrahlt: Eine klare Führung und Idee davon, wo man hin will. Gewisse Dinge sollte man in diesen Phasen nicht zu kompliziert machen und den Spielern trotzdem das Selbstvertrauen geben, dass die Qualität da ist. Es wird von mir eine positive Ausstrahlung geben, aber auch klare Ansprachen an den Einzelnen, was zu tun ist. Entscheidend ist, dass wir alle gemeinsam die Dinge auf dem Platz tun.

... das Personal: Hinter dem Einsatz von Jerome Roussillon steht ein Fragezeichen. Er hat einen Schlag aufs Knie bekommen. Da müssen wir sehen, ob es schon für Samstag reicht oder erst zum Spiel am Dienstag gegen Köln. Ansonsten sind – Stand jetzt – alle einsatzfähig, die auch im Champions-League-Kader standen – plus Lukas Nmecha, der zurückkehren wird. 

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