Am vierten Spieltag der UEFA Women’s Champions League haben sich die Frauen des VfL Wolfsburg am Mittwochabend mit 5:2 (3:2) gegen Manchester United WFC durchgesetzt. Ex-Wölfin Fridolina Rolfö traf in der 14. Spielminute mit der ersten Chance zum 0:1 für United. Ella Peddemors antwortete schnell und erzielte mit einem Doppelpack in der 17. und 37. Minute die Tore zum 1:1 und 2:1 für den VfL. Kurz vor der Pause erhöhte Lineth Beerensteyn auf 3:1. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang Melvine Malard noch der 3:2-Anschlusstreffer für Manchester. Nach der Pause legte Beerensteyn mit einem weiteren Treffer zum 4:2 nach (65.). Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit die eingewechselte Vivien Endemann zum 5:2-Endstand (90.+6). Schon am Sonntag, 23. November, gastieren die Wölfinnen in der Google Pixel Frauen-Bundesliga bei RB Leipzig. Anstoß im RB-Trainingszentrum am Cottaweg ist um 12 Uhr (live auf MagentaSport und DAZN).
Personal
Wölfinnen-Cheftrainer Stephan Lerch nahm in der Anfangsformation im Vergleich zum DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den SC Freiburg vier Änderungen vor. Sarai Linder ersetzte Joelle Wedemeyer, Janou Levels rückte für Judit Pujols in die Startelf, Janina Minge begann anstelle von Justine Kielland, und Peddemors startete für Lena Lattwein. Manchester-United-Trainer Marc Skinner nahm im Vergleich zur Niederlage am vergangenen Wochenende bei Manchester City drei Veränderungen in der Startelf vor: Simi Awujo begann für Jess Park, Rolfö für Leah Galton und Malard startete für Elisabeth Terland.
Spielverlauf
Die erste gute Chance der Wölfinnen resultierte aus einem schnellen Konter: Alex Popp brachte den Ball in den Strafraum, wo Beerensteyn ablegte, sodass Svenja Huth aus gut acht Metern abschließen konnte – ihr Schuss traf jedoch nur die Querlatte (12.) Nur zwei Minuten später gingen die Gäste durch Rolfö mit ihrer ersten Chance aus dem Nichts in Führung und erzielten das 0:1 (14.). Die VfL-Frauen erhöhten daraufhin den Druck und schafften bereits in der 17. Minute den Ausgleich: Peddemors schlenzte den Ball sehenswert ins Netz. Kurz vor der Halbzeit war es erneut Peddemors, deren eigentlich als Flanke gedachte Hereingabe im Strafraum zur 2:1-Führung durchrutschte (37.). Die Grün-Weißen blieben auch in der Schlussphase der ersten Hälfte aktiv, und Beerensteyn besorgte mit einem sehenswerten Distanzschuss das 3:1 (45.). Direkt im Gegenzug kamen die Gäste erneut zu einer Chance im Wolfsburger Strafraum und konnten auf 3:2 verkürzen (45.+2).





































