17.07.2019
Männer

Überzeugender Testspielerfolg

Wölfe schlagen die PSV Eindhoven mit 2:0.

Die Wölfe gewinnen ihr Testspiel bei der PSV Eindhoven mit 2:0 (2:0), bleiben in der Sommervorbereitung weiterhin ungeschlagen und präsentierten sich in guter Frühform. Für die Tore im Philips-Stadion in Eindhoven hatten Maximilian Arnold (5.) und William (40.) im ersten Durchgang gesorgt und somit den VfL bereits früh auf die Siegerstraße geführt. Zuvor hatten die Wölfe am vergangenen Samstag in der Gifhorner Flutmulde getestet und sich mit 2:2-Unentschieden vom VVV-Venlo getrennt. Bereits direkt nach Abpfiff machte sich der grün-weiße Tross auf gen Heimat. Am morgigen Donnerstag gewährt VfL-Cheftrainer Oliver Glasner seinen Wölfen einen trainingsfreien Tag, ehe das Team am Freitag ins Sommertrainingslager ins österreichische Schladming aufbricht. 

Guilavogui übernimmt die Abwehrzentrale 

Wie auch in den vorangegangenen Testspielen lies Glasner seine Elf erneut im 3-4-3-System antreten, wobei VfL-Kapitän Josuha Guilavogui – der beim Test gegen Venlo noch fehlte - sich in der zentralen Innenverteidigung einordnete. Zudem veränderte der Wölfe-Coach seine Startformation auf insgesamt vier weiteren Positionen: Für Kevin Mbabu, Xaver Schlager, Yunus Malli und Admir Mehmedi rückten William, Arnold, Yannick Gerhardt und Felix Klaus in die erste Elf. 

Arnold trifft sehenswert, William ungewöhnlich

Die Zuschauer im Rund des Philips-Stadion hatten sich gerade hingesetzt, da gab es bereits das erste Wölfe-Tor zu bestaunen und das kam durchaus sehenswert daher: Arnold platzierte einen Freistoß aus gut 25 Metern mit links halbhoch genau ins rechte Eck und ließ PSV-Keeper Jeroen Zoet keine Chance (5.). Auch in der Folge schalteten die Wölfe den Offensivgang ein und drängten auf den nächsten Treffer. Bei Wout Weghorsts Abschlussversuch aus etwa 16 Metern segelte das Spielgerät jedoch über den Kasten (8.). Auf der anderen Seite wurde die PSV erstmals nach knapp 21 Minuten gefährlich: Im Anschluss an einen von Jorrit Hendrix getretenen Eckball, stieg Sam Lammers am höchsten, dessen Kopfball aus fünf Metern Pavao Pervan jedoch gekonnt parierte. Fünf Minuten vor der Pause durfte Grün-Weiß schließlich erneut jubeln. Jerome Roussillon flankte von links mit Effet ins Zentrum, wo William in den Sechzehner eingelaufen war und den Ball in bester Stürmer-Manier mit dem Kopf per Aufsetzer genau ins rechte Toreck beförderte (40.) – das 2:0 für die Wölfe. Mit der Führung im Rücken ging es dann auch in die Kabinen.  

Zehn Neue verteidigen den Vorsprung

Im zweiten Durchgang tauschte Glasner wie auch in den vorangegangenen Testspielen seine Feldspieler komplett aus und gewährte zehn weiteren VfL-Spielern Einsatzminuten. Und die neue Elf machte dort weiter, wo die VfL-Kollegen aus Abschnitt eins aufgehört hatten. Der VfL ließ in Ballbesitz das Spielgerät gut durch die eigenen Reihen zirkulieren, lauerte in der Defensive immer wieder auf Kontergelegenheiten, wobei Torchancen allerdings zunächst ausblieben. Die von Ex-Bayern-Spieler Mark van Bommel trainierte PSV zeigte sich ihrerseits bemüht, den Anschluss herzustellen und kam durch Hirving Lozano schließlich auch zur einem aussichtsreichen Torabschluss, doch der Mexikaner zog den Ball knapp über den Kasten (66.). Auf der Gegenseite landete ein Schlager-Zuspiel dann bei Josip Brekalo, der allerdings aus spitzem Winkel den Ball gegen das Außennetz schlenzte (78.). Auch in der Schlussphase überzeugte Grün-Weiß mit konsequenter Arbeit gegen den Ball und bot den Hausherren kaum Raum für eigene Angriffe. So fuhren die Wölfe schließlich einen 2:0-Erfolg in Eindhoven ein, der nur durch eine Gelb-Rote Karte für Michael Edwards in den Schlusssekunden geschmälert wurde (90.) 

„Nicht selbstverständlich hier zu gewinnen“

VfL-Cheftrainer Glasner: Wenn man das gesamte Spiel betrachtet, dann bin ich heute wirklich sehr zufrieden. Es ist nicht selbstverständlich hier in Eindhoven zu gewinnen. Wir haben viele Dinge, die wir immer wieder besprechen, heute sehr gut umgesetzt, standen sehr kompakt und haben den Gegner kaum zur Entfaltung kommen lassen. Wir haben zwei wunderbare Tore erzielt und waren auch darüber hinaus immer wieder gefährlich. Zudem haben wir gegen eine gute PSV, die nächste Woche bereits in der Champions League-Qualifikation spielt, gute Wechsel zwischen hohem Pressing und kompaktem Stehen in der eigenen Hälfte gezeigt. Im zweiten Durchgang hat mir die Mentalität sehr gut gefallen und man hat gesehen, dass die Jungs unbedingt die Null halten wollten. Wir nehmen heute sehr viel Positives mit. 

PSV Eindhoven:  Zoet – Lato (46. Sadilek), Viergever, Luckassen, Dumfries – Hendrix (60. Gutierrez), Rosario – Bruma (70. Gakpo), Lammers (60. Lozano), Bergwijn – Malen

VfL Wolfsburg 1. HZ: Pervan – Knoche, Brooks, Guilavogui – William, Arnold, Gerhardt, Roussillon – Klaus, Weghorst, Victor

VfL Wolfsburg 2. HZ: Pervan – Edwards, Bruma, Uduokhai -  Mbabu, Schlager, Rexhabecaj, Yeboah – Steffen, Malli, Brekalo  

Tore: 1:0 Arnold (5.), 2:0 William (40.)

Gelbe Karten: - / Guilavogui, Steffen, Schlager

Gelb-Rote Karte: Edwards (90.)

Schiedsrichter: Jeroen Manschot

Re-LIVE: Das Testspiel in voller Länge

Wölfe TV: Highlights der Partie

Wölfe TV: Stimmen zum Spiel


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