Eine SPielerin der U20 des VfL Wolfsburg spielt den Ball.
20.12.2021
Frauen

Über dem Strich

U20-Frauen schlagen Henstedt-Ulzburg 2:1 / U17-Juniorinnen mit 1:0-Erfolg beim Harburger TB.

Eine SPielerin der U20 des VfL Wolfsburg spielt den Ball.

Der letzte Spieltag des Jahres 2021 war sowohl für die U20-Frauen als auch für die U17-Juniorinnen von Erfolg geprägt: Die Jungwölfinnen feierten im Kellerduell der 2. Frauen-Bundesliga einen 2:1-Sieg über den SV Henstedt-Ulzburg. Doppelpackerin Natasha Kowalski drehte die Partie in der zweiten Halbzeit, wodurch die Mannschaft von Trainer Steffen Beck in der Tabelle auf den Nichtabstiegs-Platz elf sprang. Und auch für die Nachwuchswölfinnen gab es zum Jahresabschluss in der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost einen Sieg zu bejubeln: Bei 1:0-Erfolg gegen den Harburger TB erzielte Chiara Silberstorff das goldene Tor. Da die Begegnung des Hamburger SV abgesagt wurde, überwintern die Nachwuchswölfinnen auf Platz zwei der Tabelle

„Hochverdienter Sieg“

„Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und haben daher auch verdient gewonnen“, fiel die Analyse für Beck recht einfach aus. Lange Zeit sah es aber nicht so aus, als ob die U20-Frauen ihre Überlegenheit gegenüber dem SV Henstedt-Ulzburg auch in Punkte ummünzen können: In der 25. Minute brachte Indra Hahn den Gastgeber nach einem Schnittstellenpass in Führung. „Wir sind durch die einzige gefährliche Aktion von Henstedt in der ersten Halbzeit in Rückstand geraten“, schilderte Beck. Die Jungwölfinnen hingegen ließen mehrere gute Möglichkeiten durch Kowalski und Hasti Gholami ungenutzt. Trotz des Halbzeitrückstandes schworen die Jungwölfinnen sich in der Kabine noch einmal ein. „Wir wollten uns für den Aufwand und unsere Überlegenheit belohnen. Unser Plan keinen geordneten Spielaufbau zuzulassen, ging eigentlich die ganze Zeit auf“, erklärte Beck. Deswegen will der Trainer auch von keinem glücklichen Ausgleichstreffer sprechen, auch wenn die Entstehung nicht alltäglich war: Einen etwas kurz geratenen Rückpass erlief Kowalski beinahe, wurde dann aber von der herausgeeilten Torfrau der Gastgeber angeschossen, sodass sie den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste (69.). „Der Ausgleich gab der Mannschaft noch einmal einen Ruck. Wir waren mit dem Unentschieden nicht zufrieden, haben noch mehr investiert und uns am Ende auch belohnt“, so Beck. Nach einem unstrittigen Foul im Strafraum an Kowalski, übernahm die Gefoulte selbst Verantwortung und verwandelte sicher (82.). Im Anschluss hielt die VfL-Defensive dem Druck des SV Henstedt-Ulzburg stand, sodass am Ende die drei Punkte an den Elsterweg wanderten. Mit diesem Ergebnis verlassen die Jungwölfinnen die Abstiegszone erstmals seit dem 3. Spieltag wieder und überwintern auf Platz elf. „Über dem Strich zu überwintern war unser Ziel - das haben wir jetzt erreicht. Ab jetzt wissen wir, an was wir zu arbeiten haben, damit wir eine bessere Rückrunde spielen können“, richtete Beck den Blick nach vorne.

Zwei grundverschiedene Halbzeiten

„Nach 25 Minuten hätten wir schon vier oder fünf Tore schießen können“, haderte der Trainer der U17-Juniorinnen Michael Schulz einerseits mit der Chancenverwertung, zeigte sich mit dem Beginn seiner Mannschaft aber grundsätzlich einverstanden. Bis dahin hatten seine Jungwölfinnen gegen den Harburger TB schon die Unterkante der Latte und dreimal den Pfosten getroffen. Umso länger das Spiel aber lief, umso gefährlicher wurden die Gäste aus Norddeutschland. Dennoch fiel der Führungstreffer für die Nachwuchswölfinnen durch Silberstorff noch kurz vor der Pause (40.) Dieser gab den Nachwuchswölfinnen aber keine Sicherheit: „Nach der Pause haben wir das Fußballspielen eingestellt“, kritisierte Schulz. Seine Mannschaft offenbarte Unzulänglichkeiten im Passspiel, in der Spielanlage und bespielte die sich bietenden Räume, laut Schulz, nicht mehr konsequent: „Das ist ärgerlich, weil wir diese Sachen seit Wochen bewusst trainieren“ Der Trainer wollte aber auch nicht unerwähnt lassen, dass seine Mannschaft mit einem dünnen Kader in die letzte Begegnung des Jahres ging. Mit Caroline Kirchner wurde sogar eine Torhüterin für die Schlussminuten als Feldspielerin eingewechselt. „Am Ende sind wir froh, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben“, überwog die Erleichterung. Nach dem Sieg, der die Grün-Weißen – auf Grund der Spielabsage des Hamburger SV – auf den zweiten Tabellenplatz katapultierte, gehe es nun darum, die Akkus über die Weihnachtsfeiertage wieder aufzuladen.

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