09.06.2020
Frauen

Über Bielefeld nach Köln

Die VfL-Frauen treffen im DFB-Pokal-Halbfinale auf Zweitligist DSC Arminia Bielefeld.

Noch ein Schritt trennt die Frauen des VfL Wolfsburg von der sechsten Teilnahme am DFB-Pokalfinale in Folge: Eine Woche nach dem 3:0-Erfolg beim FSV Gütersloh 2009 gastiert der Titelverteidiger am morgigen Mittwoch, 10. Juni (Anstoß um 14 Uhr/live auf sportschau.de), im DFB-Pokal-Halbfinale bei Zweitligist DSC Arminia Bielefeld. Spielort ist die EDImedienArena im Stadtteil Windflöte. Gestalten die Wölfinnen auch diese Aufgabe in Ostwestfalen siegreich, ginge es am Samstag, 4. Juli (Anstoß um 16.45 Uhr), im Kölner RheinEnergieStadion um den siebten Pokal-Sieg der Vereinsgeschichte.

„Dann werden wir uns durchsetzen“

In der letzten Saison lösten die VfL-Frauen ihr Final-Ticket beim FC Bayern München, nun geht’s also im Halbfinale zum letzten verbliebenen Zweitligisten im Wettbewerb. Unterschiedlicher könnten die Aufgabenstellungen kaum sein, zumindest was die Papierform betrifft. Die unmittelbare Vorbereitung beeinflusst dies allerdings nicht: Wie üblich bezieht der VfL-Tross bereits einen Tag vor der Partie sein Quartier am Spielort. Und eine ausführliche Gegneranalyse wird’s ebenso geben. Dabei dürfte dann sicherlich auch der Name Sarah Grünheid fallen: Die Stürmerin der Arminia erzielte beim überraschenden 3:2-Erfolg im Viertelfinale gegen Bundesligist SC Sand alle Treffer für ihr Team. „Dass sie Qualitäten im Abschluss hat, wissen wir aus der 2. Liga. Insofern sollten wir sie nicht unbedingt in den gefährlichen Bereich kommen lassen“, so VfL-Cheftrainer Stephan Lerch. Grundsätzlich liege der Fokus allerdings auf dem eigenen Spiel: „Wir verfügen über die größere Qualität und das müssen wir auch dem Gegner zeigen. Dann werden wir uns durchsetzen!“

Rekordverdächtige Siegesserie

Für zwei Spielerinnen aus dem Wölfinnen-Kader ist es eine besondere Partie: Friederike Abt und Lena Goeßling sind in Bielefeld geboren. Familie und Freunde können bei der Rückkehr in die Heimat aus bekannten Gründen nicht dabei sein. Auch der vierte Auftritt nach der Corona-Unterbrechung wird kein normaler sein. „Es ist immer noch eine besondere Situation“, bringt es Lerch auf den Punkt. „Auch weiterhin gilt es, sich an die Umstände zu gewöhnen und den Spielrhythmus wiederaufzunehmen.“ Im Erfolgsfall würden die VfL-Frauen übrigens einen mittlerweile 16 Jahre alten Rekord einstellen: 29 Siege im DFB-Pokal in Folge gelangen zuletzt dem 1. FFC Frankfurt zwischen 1998 und 2004. Die neue Bestmarke könnte dann im Endspiel aufgestellt werden, wenn es gegen Bayer 04 Leverkusen oder die SGS Essen geht. Das zweite Halbfinale findet direkt anschließend (Anstoß 16 Uhr) statt und wird ebenfalls auf sportschau.de übertragen.

Doorsoun wieder dabei

Sara Doorsoun steht nach auskurierten Knieproblemen wieder zur Verfügung. Die Abwehrspielerin, die ihren Vertrag kürzlich bis 2023 verlängert hatte, befindet sich bereits seit einigen Tagen wieder im Teamtraining. Noch nicht ganz so weit ist Felicitas Rauch (muskuläre Probleme), die in Bielefeld fehlen wird.

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