VfL Wolfsburg-Spieler umarmen sich und jubeln.
30.11.2019
Akademie

U23 setzt Ausrufe­zeichen

Jungwölfe siegen auch im sechsten Spiel in Folge und bezwingen U21 des HSV mit 4:2.

VfL Wolfsburg-Spieler umarmen sich und jubeln.

Dank einer herausragenden Mannschaftsleistung entscheidet die Regionalligamannschaft des VfL Wolfsburg die Partie am Samstagnachmittag (30. November) bei der U21 des Hamburger SV für sich. Die Elf von Cheftrainer Rüdiger Ziehl bezwang die Hanseaten durch Tore von Omar Marmoush (18. Spielminute), Michele Rizzi (32.) Mamoudou Karamoko (50.) und Yannik Möker (68.). Für den Gastgeber trafen Julian Ulbricht (28.) und Max Geissen (52.). Mit dem sechsten Sieg in Folge festigen die Grün-Weißen die Tabellenführung vor dem Zweitplatzierten VfB Lübeck.

Verhaltener Start

Im Wolfgang-Meyer-Stadion starteten die Wolfsburger verhalten in die Partie. Bei den Rothosen mischten mit Julian Pollersbeck, Ewerton, Bakery Jatta und Jonas David gleich vier nominelle Profis mit und so agierten die Hausherren gleich mit viel Tempo in ihrem Offensivspiel. Nach rund zehn Minuten hatten sich die Wolfsburger etwas freigespielt und kamen durch eine Doppelchance von Karamoko und dem Nachschuss durch Anton Stach zu ihrer ersten nennenswerten Chance (10.). Mit Unterstützung von HSV-Keeper Pollersbeck gingen die Grün-Weißen schließlich in Führung. Der Schlussmann wollte den Ball herausspielen, trat aber in den Rasen, so dass der Ball im hohen Bogen Richtung Elfmeterpunkt flog. Dort wartete Marmoush und köpfte die Kugel zum 1:0 für den VfL ins leere Tor (18.). Die Rothosen antworteten nach zehn Minuten mit dem Ausgleichstreffer. Mit einem Solo setzte sich Ogechika Heil gegen die Wölfe-Abwehr durch und legte das Leder für Ulbricht ab, der aus 16 Metern die Kugel rechts oben versenkte (28.). Nun ging es hin und her, dann jubelten wieder die Gäste. Ewerton hatte Karamoko an der Strafraumgrenze gefoult. Den fälligen Freistoß schlenzte Rizzi sehenswert über die Mauer in die Maschen – Pollersbeck zeigte keine echte Reaktion (32.). Im direkten Gegenzug verhinderte dieser allerdings den dritten Wolfsburger Treffer. Luca Horn zog aus halblinker Position ab, der HSV-Schlussmann lenkte die Kugel um den Pfosten (38.), so dass es mit der 2:1-Führung für den VfL in die Pause ging.

Effektive Wolfsburger

Kurz nach der Pause klingelte es erneut im Kasten der Hausherren. Lukas Pinckert brachte im Strafraum Karamoko zu Fall und Referee Horn zeigte sofort auf den Punkt. Der gefoulte VfL-Angreifer trat selbst an und zielte scharf in die linke untere Ecke – 3:1 für die Jungwölfe (50.) Der Treffer reichte allerding noch nicht zur Vorentscheidung, denn keine drei Minuten später musste Lino Kasten hinter sich greifen. Die Niedersachsen bekamen den Ball im eigenen Strafraum nicht geklärt, die Kugel landete vor den Füßen von Max Geissen. Aus halbrechter Position zog der Youngster ab und versenkte den Ball im langen Eck (53.). Der aktuelle Meister investierte weiterhin viel, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und presste immer wieder gegen den Ball. Vor allem das Sturm-Duo Marmoush und Karamoko wirbelte auf tiefem Boden die HSV-Abwehr durcheinander. Schließlich war es Mittelfeldmann Möker, der den vierten Treffer für die Wolfsburger erzielte und damit den Deckel auf die Partie machte: Über mehrere Stationen kam ein tiefer Pass zum 20-Jährigen, der vor Pollersbeck eiskalt blieb und die Kugel rechts am Keeper vorbei ins Netz legte (68.). Vom Gastgeber kam nun keine Gegenwehr mehr und so feierten die Jungwölfe mit dem 4:2-Erfolg beim HSV ihren sechsten Ligasieg in Folge.

Am kommenden Sonntag, 8. Dezember, erwarten die Grün-Weißen in einem erneuten Nordduell die U23 von Werder Bremen. Die Partie im AOK Stadion beginnt um 14 Uhr. Für die Wolfsburger ist es die letzte Partie im Fußballjahr 2019.

„Hamburg zu Fehlern gezwungen“

Cheftrainer Rüdiger Ziehl: Das war heute ein hartes Stück Arbeit. Wir haben eine super Mannschaftsleistung gesehen. Zu Beginn waren wir nicht konsequent genug, nach zehn Minuten kamen wir deutlich besser in die Partie und haben Hamburg zu Fehlern gezwungen. Insgesamt eine starke Vorstellung gegen einen Gastgeber, der mit viel Qualität im Team agierte, uns alles abverlangt und deutlich besser gespielt hat, als in den Wochen zuvor. In der zweiten Halbzeit haben wir uns in jeden Ball reingeworfen und unser Tor verteidigt.

Hamburger SV U21: Pollersbeck – David, Pinckert, Haut, Jatta, Ulbricht, Kwarteng (81. Mohssen), Schneider (86. Storb), Heil (69. Fagerström), Ewerton, Gerissen

VfL Wolfsburg U23: Kasten – Heuer, Rizzi, Siersleben – Itter, Stach, Horn – Justvan, Möker – Marmoush (73. May), Karamoko (90. König)

Tore: 0:1 Marmoush (18.), 1:1 Ulbricht (28.), 1:2 Rizzi (32.), 1:3 Karamoko (50. / FE), 2:3 Geissen (52.), 2:4 Möker (68.)

Gelbe Karten: Ewerton, Ulbricht / Stach

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