Ein Speler der U23 im Zweikampf.
MI . 18.  APR . 2018
Akademie

U23 kann Abwehrbollwerk nicht knacken

VfL spielt 0:0 gegen Drochtersen/Assel.

Ein Speler der U23 im Zweikampf.

Die U23 hat im Meisterschaftsrennen in der Regionalliga Nord einen kleinen Dämpfer erhalten. Im Nachholspiel am Mittwochnachmittag im AOK Stadion reichte es gegen die Spielvereinigung Drochtersen/Assel nur zu einem 0:0. Damit verbesserten sich die U23-Jungwölfe auf 53 Punkte, verpassten aber den eventuellen Sprung an die Tabellenspitze. Gegen die stark defensiv eingestellten Gäste aus Drochtersen/Assel war der VfL über 90 Minuten feldüberlegen, nur ein Treffer wollte nicht gelingen. Bereits am Sonntag, 22. April, kann es die Mannschaft von Trainer Rüdiger Ziehl wieder besser machen, wenn man um 14 Uhr beim Schlusslicht Altona 93 gastiert.

Gäste mit Fünfer-Abwehrreihe

Die Gäste spielten wie erwartet sehr defensiv. Mit einer Fünfer-Abwehrreihe und drei Spielern davor gingen sie in die Partie hinein. Der VfL, der ohne Top-Torjäger Blaz Kramer auskommen musste, übernahm sogleich die Initiative und spielte nach vorn. Allerdings fanden die Hausherren zunächst nicht die Lücke in der vielbeinigen Abwehr des Gegners und mussten bis zur 27. Minute auf die erste gefährliche Aktion warten. Davor, nach 23 Minuten, war Gästeakteur Alexander Neumann bei einem der wenigen Vorstöße der Gäste plötzlich durch, scheiterte aber an Niklas Klinger im VfL-Gehäuse. In der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte zogen die Wölfe dann das Tempo an und erarbeiteten sich nun Möglichkeiten. Doch Julian Justvan (31.), Omar Marmoush (34.) und zweimal Daniel Hanslik (37., 40.) konnten diese Chancen nicht nutzen. So ging es torlos in die Kabinen.

Gleich mit Chance zur Führung

Nach dem Wechsel zeigten die Gastgeber dann noch mehr Offensivpower und hatten durch Dominik Franke in der 48. Minute eine Kopfball-Chance. Drochtersen/Assel kam mit zunehmender Spielzeit kaum noch aus seiner eigenen Hälfte heraus, kämpfte aber aufopferungsvoll. So parierte Gäste-Keeper Philipp Kühn nach einem Schuss von Omar Marmoush aus spitzem Winkel (62.). Die wohl größte Möglichkeit zur VfL-Führung hatte Julian Klamt vor Augen, aber sein Kopfball nach einer Ecke rettete Nikola Serra auf der Linie (67.). Die Hausherren waren jetzt deutlich überlegen und probierten es immer wieder. Aber einmal scheiterte der eingewechselte Justin Möbius mit einem Drehschuss (73.) und Daniel Hanslik setzte einen Kopfball auf das Tornetz (80.). So sehr der VfL auch wollte, es sollte in den verbleibenden Minuten kein Treffer mehr gelingen.

Ein Spieler der U23 in Aktion.

„Vor der Pause das Tempo erhöht“

VfL-Coach Rüdiger Ziehl: Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen sehr tiefstehenden Gegner. Allerdings haben wir in der ersten halben Stunde nicht so agiert, wie wir uns das vorgenommen hatten. Da waren unsere Aktionen oft zu langsam und zu träge. Und der Gegner wurde zweimal gefährlich. Aber noch vor der Pause hatten wir dann mehr Zug zum Tor und konnten das Tempo erhöhen. Das machten wir nach dem Wechsel noch besser, verwerteten aber die Riesenmöglichkeit kurz nach der Pause nicht. Heute hatten wir auch einfach nicht das nötige Spielglück. Wir haben in der zweiten Hälfte alles probiert und nichts mehr zugelassen. Es sollte aber heute einfach nicht sein.

VfL Wolfsburg U23: Klinger – Klamt (80. Stutter), Sarr (46. Neuwirt), Franke – May – Badu, Justvan (72. Möbius), Saglam, Abdat – Marmoush, Hanslik

Drochtersen/Assel: Kühn – Schuhmann, Behrmann, Fiks, Serra, Grahle – Zöpfgen (72. Andrijanic), Mau, Ioannou – Pini(53. Gooßen), Neumann (88. Brunsch)

Tore: -

Gelbe Karten: Hanslik / Kühn, Behrmann, Zöpfgen

Schiedsrichter: Timo Hippel

Zuschauer: 261 am Mittwochnachmittag im AOK Stadion

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