Die U20-Frauen des VfL warten weiter auf ihren ersten Punktgewinn in dieser Saison: Trotz eines zwischenzeitlichem 2:2 haben die Grün-Weißen am Sonntag schlussendlich mit 2:4 gegen Bayern München II verloren.
Doppelter Ausgleich der Jungwölfinnen
Die Gäste aus München fanden am Elsterweg schnell in die Partie. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld nutze Maria Plattner die erste Chance des Spiels und leitete die frühe Führung ein (6.). In Form eines Konters schafften es die Jungwölfinnen in der 32. Minute sich aus der druckvollen Phase der Bayern zu lösen und sich vor das Tor der Gäste zu kombinieren, wo VfL-Spielerin Anny Kerim-Lindland knapp an Sophie Klein scheiterte. Die gute Phase der Niedersachsen hielt an, was dazu führte, dass Lilly Meister in der 36. Minute per Foul im Strafraum der Gäste gestoppt wurde. Den anschließenden Foulelfmeter verwandelte VfL-Kapitänin Maria Jonietz souverän zum 1:1-Zwischenstand (37.). In der zweiten Hälfte gingen die Münchnerinnen durch einen Kopfball nach ausgeführtem Freistoß wieder in Führung (57.). Allerdings war es erneut Maria Jonietz, die aus zentraler Position per direktem Freistoß stark zum 2:2 ausglich (69.). In den darauffolgenden Minuten kam es aus VfL-Sicht leider zum Doppelschlag. Die eingewechselte Celina Senftl (70.) und Sarah Ernst (72.) trafen zum 2:4-Endstand.
Positive Ansätze
Trotz der erneuten Niederlage zieht VfL-Cheftrainer Daniel Kraus auch Positives aus der Partie: „Ich habe einen großen Schritt nach vorne gesehen. Wir sind zweimal nach einem Rückstand zurückgekommen, haben unsere ersten Tore geschossen und eine gute Mentalität auf den Platz gebracht.“ Mit Lilly Meister, Clara Oppermann, Anna Schitteck, Emma Watson und Maila Herzig haben zudem fünf neue Spielerinnen ihr Startelfdebüt in dieser Saison gegeben. „Es ist sehr viel neu, mit einer neuen Struktur, was Zeit braucht. Ich fand, die Mädels haben das gut gemacht“, betont Kraus.
„Müssen uns entwickeln“
Mit Hinblick auf die Entwicklung sieht Kraus an einigen Stellen aber auch noch Verbesserungspotenzial: „Wir müssen weiterhin an unserem Spieltempo arbeiten, uns adaptieren und vor allem defensiv cleverer werden.“ Am kommenden Sonntag, 14. September, haben die U20-Frauen die nächste Möglichkeit dazu, wenn sie in der 2. Frauen-Bundesliga auf den derzeitigen Spitzenreiter VfL Bochum treffen.



