Frauen

U20-Frauen schlagen Spitzenreiterinnen

Team sammelt erste Punkte in der neuen Saison.

Nach einem schweren Saisonstart haben es die Jungwölfinnen geschafft: Mit einem 2:0-Sieg konnten sich die U20-Frauen des VfL am vierten Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga eindrucksvoll beim vorher ungeschlagenen VfL Bochum durchsetzen. Dadurch verlieren die Bochumerinnen ihre Tabellenführung, während die Grün-Weißen zwei Plätze in der Tabelle gutmachen konnten.

Doppelpack binnen Minuten

Die erste gefährliche Torchance der Partie gehörte der Bochumer Kapitänin Mara Kanoglu, deren Schussversuch aus knapp 16 Metern haarscharf am Tor vorbeisegelte (4.). Nach einer Balleroberung durch starkes Offensivpressing gelang es wiederum den Jungwölfinnen in der 18. und 37. Minute, den Ball zweimal gefährlich vor das Tor zu bringen, wo jeweils nur wenig für die Führung fehlte. In der zweiten Halbzeit sorgte ein langer Ball von VfL-Kapitänin Maria Jonietz dafür, dass Anny Kerim-Lindland frei vor dem Tor der Bochumerinnen auftauchte und zur verdienten 1:0-Führung einnetzte (62.). Wenige Minuten später befand sich Kerim-Lindland nach einer Balleroberung im Mittelfeld und starkem Laufweg erneut frei vor dem gegnerischen Tor, blieb souverän und erhöhte auf 2:0 für die Niedersächsinnen (65.). In der 79. Minute gelang ihr beinahe der Hattrick, als sie an Bochums Torhüterin Kari Närdemann scheiterte. Kurz vor Schluss mussten die Jungwölfinnen noch einmal etwas zittern: Ein Lattentreffer in der 82. Minute, sowie ein Pfostentreffer in der 83. Minute sorgten beinahe für den Anschlusstreffer. Es bliebbeim 2:0-Endstand.

„Ein Schritt in die richtige Richtung“

Angesichts der vergangenen Partien ist vor allem die Entwicklung der U20-Frauen hervorzuheben. Während sie sich in den ersten beiden Partien gegen den SV Meppen und den SC Sand noch torlos geschlagen geben mussten, konnten sie gegen den FC Bayern II die ersten Tore erzielen und jetzt sogar gegen die ungeschlagenen Bochumerinnen gewinnen. Eine Entwicklung, die auch VfL-Cheftrainer Daniel Kraus positiv sieht:
„Wir haben das erste Mal zwei Tore aus dem Spiel heraus geschossen, zu null gespielt und unseren ersten Sieg geholt.“ Neben der faktischen Entwicklung auf dem Platz steht vor allem aber auch die Emotionale im Vordergrund. „Zu wissen, dass sich der Aufwand und die Intensität gelohnt haben, ist ganz entscheidend. Das tut gerade allen gut – sowohl den Mädels als auch uns“, betont Kraus.

Jungwölfinnen sind in der Liga angekommen

Insbesondere das Spieltempo und die Physis waren zuvor noch ausschlaggebend für die Ergebnisse der vergangenen Spiele. „Wir finden uns mehr und mehr in das Spieltempo, sowie in die Spielweise der Liga ein. Auch die jungen Mädels nehmen die Zweikampfhärte und Intensität an“, erklärt Kraus. Am kommenden Sonntag, 21. September, gilt es, das gute Spiel zu bestätigen, wenn die U20-Frauen des VfL in der 2. Frauen-Bundesliga auf den punktgleichen Gegner Viktoria Berlin treffen.

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