Die U17-Juniorinnen haben es geschafft: Nach einem 0:2-Rückstand im DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Union Berlin drehte das Team von Markus Herbst am gestrigen Sonntag erfolgreich die Partie und konnte mit einem 4:2-Sieg in die nächste Runde einziehen. Wann und auf wen die Grün-Weißen in der dritten Runde des DFB-Pokals treffen werden, steht noch aus.
Fulminante Aufholjagd
Die Unionerinnen erwischten den deutlich besseren Start in die Partie. Mit ihrem robusten und aggressiven Auftreten hatten die Niedersächsinnen sichtlich zu kämpfen und taten sich schwer, ins Spiel zu finden. Union nutzte die Chancenüberlegenheit in der Folge konsequent, sodass es durch Tore von Greta Muysers (25.) und Amina Charifi (40.) aus VfL-Sicht zur Halbzeit 0:2 stand. Besonders bitter war zudem, dass VfL-Kapitänin Jasmin Zimmermann nach einem Kontakt mit einer Gegenspielerin noch kurz vor der Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Trotz des Ausfalls ihrer Kapitänin zeigten die Nachwuchswölfinnen in der zweiten Hälfte ein ganz anderes Gesicht. Bereits in der 43. Minute gelang ihnen der Anschlusstreffer, der als Eigentor der Unionerinnen gewertet wurde. Im Anschluss machten die Grün-Weißen weiter Druck und konnten durch einen Doppelpack von Celine Schenk (49., 75.) sowie einen weiteren Treffer von Marie Gollmer (68.) den 4:2-Endstand des Pokalkrimis perfekt machen.
„Ein Alles-oder-nichts-Spiel“
Cheftrainer Markus Herbst zeigte sich zufrieden mit seinem Team: „Es war beeindruckend, mit was für einer Moral, Leidenschaft und Energie es in der zweiten Halbzeit aufgetreten ist. Auch wenn fußballerisch noch nicht alles perfekt lief, war die Mentalität überragend.“ In Pokalspielen ist genau das entscheidend: „Das war ein Alles-oder-nichts-Spiel. Letztendlich haben wir aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen“, betont Herbst.


