VfL-Wolfsburg-Spieler Wout Weghorst im Zweikampf mit einem Gegenspieler.
13.06.2020
Männer

Turbulente Punkteteilung

Nach 2:0-Führung spielen die Wölfe 2:2-Unentschieden gegen Freiburg.

VfL-Wolfsburg-Spieler Wout Weghorst im Zweikampf mit einem Gegenspieler.

In einer hart umkämpften wie ausgeglichenen Begegnung teilten sich der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg die Punkte. Trotz einer 2:0-Führung konnten die Niedersachsen die Partie nicht für sich entscheiden. Wout Weghorst sorgte für die Führung der Hausherren. Erst traf der Niederländer in der 14. Spielminute aus dem Lauf ins rechte Eck, dann markierte er das 2:0 per Strafstoß (27.). Unmittelbar davor und danach wurden zwei Treffer von Daniel Ginczek durch den Videoschiedsrichter revidiert. Kurz vor der Pause verkürzte Lucas Höler zum 1:2 (43.), nahezu mit dem Wideranpfiff köpfte Roland Sallai den 2:2-Endstand (46.). Für die Grün-Weißen steht eine Englische Woche an. Bereits am Dienstag, 16. Juni, gastieren sie bei Borussia Mönchengladbach. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

Steffen nach Gelbsparre zurück in Startelf

Nach dem 1:0 Erfolg an der Weser veränderte VfL-Cheftrainer Oliver Glasner seine Startelf auf zwei Positionen. Renato Steffen und Ginczek spielten von Beginn an, während Admir Mehmedi verletzungsbedingt ausfiel und Joao Victor vorerst auf der Bank Platz nahm. Gäste-Coach Christian Streich nahm in seiner Anfangsformation eine Änderung vor. Jonathan Schmid kehrte für Lukas Kübler auf der Rechtsverteidigerposition zurück in die erste Elf.

Weghorst macht‘s

Für die Wölfe gab es gleich zu Beginn eine Schrecksekunde, als Weghorst sich – ohne Fremdeinwirkung verletzt hatte – und mehrere Minuten behandelt werden musste, dann aber weiterspielen konnte. In der Anfangsphase hatten die Gäste aus dem Breisgau fast 70 Prozent Ballbesitz und drückten ordentlich aufs Tempo. Bei der ersten Offensivaktion des VfL kam Josip Brekalo zum Abschluss, dessen Torabschlussversuch jedoch gut von den Freiburgern verteidigt wurde (11.). Kurz darauf kombinierte sich der Gastgeber erneut sehenswert nach vorn. Maximilian Arnold schickte Steffen, der von der Grundlinie zurück auf Weghorst passte. Der Niederländer versenkte die Kugel trocken ins rechte Eck zum 1:0 für die Wölfe (14.), die damit auch die Kontrolle über die Partie übernahmen und kurz darauf bereits erneut jubeln durften – allerdings erst im zweiten Anlauf. Im Fünfmeterraum setzte Weghorst zum Kopfball an, bekam dabei den Fuß von Nicolas Höfler ins Gesicht, während der Ball bei Ginczek landete, der ihn schließlich über die Linie drückte, dabei allerdings im Abseits stand, so dass Videoschiedsrichter Dr. Robert Kampka das Tor zurücknahm und Referee Bastian Dankert stattdessen Elfmeter gab, den wiederum Weghorst eiskalt zum 2:0 verwandelte (27.). Keine zwei Minuten später musste der Videoschiedsrichter erneut eingreifen und wieder hatte Ginczek Pech, dessen Kopfball zum 3:0 aberkannt wurde, da ihm das Leder an die linke Hand gesprungen war (29.). Auch VfL-Keeper Koen Casteels zeigte sich hellwach und verhinderte mit einer sehr starken Parade den Anschlusstreffer durch Sallai (33). Kurz vor dem Pausenpfiff musst der Belgier doch hinter sich greifen – Höler köpfte das 1:2 (43.)

VfL-Wolfsburg-Spieler Josip Brekalo im Zweikampf mit einem Gegenspieler.

Ausgleich nach 30 Sekunden

So turbulent wie die erste Halbzeit aufgehört hatte, ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter. Der Kopfball von Sallai flog im hohen Winkel in Richtung Tor und schließlich zum 2:2 ins Wolfsburger Gehäuse (46.). Fast postwendend die erneute Führung für den VfL: Brekalo zimmerte aus zentraler Position den Ball nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (52). Darauf reagierte Coach Glasner mit einem Doppelwechsel. Er brachte für Brekalo und Steffen Felix Klaus und Victor (55.). Und wieder blieb keine Zeit zum Durchatmen. Kevin Mbabu rettete kurz vor der Linie für den schon geschlagenen Casteels und verhinderte somit die Freiburger Führung durch Philipp Lienhart (61.) - eine ganz knappe Kiste für den VfL. Beide Mannschaften drängten nun auf die Entscheidung. Chancen durch Ginczek (73.) und Gerhardt (76.) ließen die Wölfe ungenutzt. Auf der anderen Seite hätte der eingewechselte Nils Petersen alles klar machen können. Sein Kopfball ging nur wenige Zentimeter am Tor vorbei. Inzwischen öffnete der Himmel über der Volkswagen Arena seine Schleusen und mit der letzten gefährlichen Aktion von Weghorst, dem der Ball jedoch versprang, pfiff Schiedsrichter Dankert die Partie ab (90.+1).

VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Pongracic, Brooks, Roussillon – Schlager (66. Gerhardt), Arnold, Steffen (55. Victor), Brekalo (55. Klaus) – Weghorst, Ginczek (84. Marmoush)

SC Freiburg: Schwolow – Schmid, Lienhart, Heintz, Günter (77. Itter) – Koch (77. Frantz), Höfler, Sallai (63. Kwon), Grifo (90.+1 Haberer) – Waldschmidt (63. Petersen), Höler

Tore: 1:0 Weghorst (14.), 2:0 Weghorst (27./FE), 2:1 Höler (43.), 2:2 Sallai (46.)

Gelbe Karte: - / Höfler

Schiedsrichter: Bastian Dankert (Schwerin)

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