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Tradition mit Herz

VfL-Profis besuchen Kinderklinik Wolfsburg.

Strahlende Kinderaugen, kleine Auszeiten vom Klinikalltag und viele emotionale Momente: Am Donnerstag besuchten Kilian Fischer und Sarai Linder gemeinsam mit Maskottchen Wölfi die Kinderklinik Wolfsburg – im Gepäck ein vollbeladener Wagen mit Geschenken und Süßigkeiten für die jungen Patientinnen und Patienten, deren Eltern sowie das Klinikpersonal. Seit 2007 ist der Weihnachtsbesuch des VfL Wolfsburg eine feste Tradition, die Jahr für Jahr für Freude auf den Stationen sorgt.

„Urlaub von den Erkrankungen“

Die Grün-Weißen machten Halt in der psychosomatischen Station, der Notaufnahme sowie auf drei weiteren Stationen und nahmen sich viel Zeit für persönliche Gespräche, Autogramme und kleine Überraschungen. Wie wertvoll diese Besuche sind, betonte Prof. Dr. med. Jacqueline Bauer, Chefärztin der Kinderklinik: „Das ist ganz einfach Urlaub. Urlaub von der Kinderklinik, Urlaub vom Krankenhaus, Urlaub von den Erkrankungen. Das sind Minuten, in denen die Kinder ihre Erkrankung vergessen und den Klinikalltag ausblenden können. Es kommt Freude, Lebenslust auf – und deshalb sind wir sehr, sehr dankbar, dass der VfL hierherkommt und uns so unterstützt. Das gibt so viel Kraft, wieder gesund zu werden.“

Kinderlachen zaubern

Für Kilian Fischer war der Termin in der Vorweihnachtszeit eine echte Herzensangelegenheit: „Es ist eine fantastische Tradition, dass wir als VfL immer vor Weihnachten ein Stück weit etwas zurückgeben können. Vor allem hier Kinderlachen zu schenken, zeigt, dass man mit so einer kleinen Geste echt viel bewirken kann. Deswegen bin ich gerne jedes Jahr dabei.“ Auch Sarai Linder war tief berührt: „Wenn du in die Zimmer gehst und dann so ein Lächeln zaubern kannst, indem du einfach nur anwesend bist und gar nicht viel gemacht hast, ist es einfach nur schön. Ich kann mich nur anschließen: Ich würde jedes Jahr wiederkommen.“

Nächster Besuch schon geplant

Zum Abschied versprach Kilian Fischer augenzwinkernd: „Wir sehen uns dann zu Ostern!“ Denn auch im Frühling möchte der 25-Jährige den kleinen Patientinnen und Patienten gerne wieder einen Besuch abstatten.