Das Team des VfL Wolfsburg jubelt.
DO . 22.  MÄR . 2018
Männer

Testspielsieg

Die Wölfe setzen sich bei Zweitligist Union Berlin mit 3:0 (0:0) durch.

Das Team des VfL Wolfsburg jubelt.

Der VfL Wolfsburg hat am Donnerstagabend in einem Testspiel bei Zweitligist 1. FC Union Berlin mit 3:0 (0:0) die Oberhand behalten. Vor 1.040 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei im Berliner Stadtteil Köpenick erzielten William per Freistoß (73. Minute), Victor Osimhen (80.) und Blaz Kramer (90.) die Treffer für die Grün-Weißen. Für die Wölfe geht es in etwas mehr als einer Woche zurück in die Hauptstadt, wenn es beim Auswärtsspiel bei Hertha BSC am Samstag, 31. März (Anstoß 20.30 Uhr), im Olympiastadion wieder um Bundesligapunkte geht.

,Cama‘ und ,Udo‘ sind zurück

Felix Uduokhai führt den Ball im Spiel gegen Union Berlin.

Ohne sieben Länderspielfahrer trat Bruno Labbadia mit seinem Team die Fahrt an die Spree an. Dafür konnte der VfL-Cheftrainer mit Ignacio Camacho den Kapitän wieder an Bord begrüßen, der den Wölfen seit Ende Oktober 2017 wegen einer Sprunggelenksverletzung gefehlt hatte. Nach fast fünf Monaten Pause gab der Spanier in der zweiten Halbzeit sein Comeback auf dem grünen Rasen. Felix Uduokhai stand sogar von Beginn an auf dem Platz. Der Innenverteidiger hatte seit Ende Januar wegen einer Kniereizung pausieren müssen und stand am vergangenen Wochenende bei der Bundesligapartie gegen den FC Schalke 04 erstmals wieder im grün-weißen Kader, kam aber da noch nicht zum Einsatz. Neben den beiden Rückkehrern zählte zudem ein U23-Quintett bestehend aus Niklas Klinger, Paul Jaeckel, Malcolm Badu, Daniel Hanslik und Blaz Kramer zum VfL-Kader.

Die Latte stoppt Didavi

Bei nass-kalten Witterungsbedingungen wollte die Partie zunächst nicht so richtig Fahrt aufnehmen. Erst in der 11. Minute kam erstmals Torgefahr auf, als VfL-Schlussmann Max Grün sich mächtig strecken musste, um einen Schuss von Peter Kurzweg zur Ecke abzuwehren. Nach diesem Wachmacher kamen die Wölfe besser ins Spiel und hatten durch Daniel Didavi zwei gute Möglichkeiten, doch zunächst war Union-Keeper Jakob Busk zur Stelle (18.), und im zweiten Versuch verhinderte die Latte eine VfL-Führung (25.). Nachdem Renato Steffen aus zwölf Metern verzog (31.) und auf der Gegenseite Osimhen im eigenen Strafraum einen wuchtigen Schuss von Kenny Prince Redondo im letzten Moment entscheidend abblocken konnte (34.), ging es torlos in die Kabinen.

William nimmt Maß

Auch im zweiten Durchgang stand vor allem das kämpferische Element im Vordergrund. Torchancen blieben aus, bis Steffen aus gut 17 Metern von der linken Strafraumkante abzog und FCU-Torhüter Busk zu einer Parade zwang (69.). Kurz darauf war es dann soweit: William versenkte einen direkten Freistoß sehenswert im kurzen Eck zur Führung der Gäste aus Wolfsburg (73.). Zwar erhöhte Union daraufhin kurzzeitig den Druck, doch Osimhen machte mit dem zweiten Wölfe-Treffer alles klar (80.), ehe der eingewechselte Kramer in der Schlussminute nach einem gut ausgespielten Konter den Endstand herstellte (90).

„Noch einmal Schwung bekommen“

Bruno Labbadia: Diese Woche haben wir intensiv gearbeitet, darauf haben wir aber beim Spiel und bei der Aufstellung keine Rücksicht genommen. In der ersten Halbzeit haben wir es dann trotz Möglichkeiten versäumt, ein oder zwei Tore zu erzielen. Für den zweiten Durchgang haben wir uns mehr vorgenommen und das Freistoßtor von William war sozusagen der Dosenöffner. Danach haben die Jungs gemerkt, hier geht noch etwas, haben noch einmal Schwung bekommen und zum Schluss noch zweimal zugeschlagen.

1. FC Union Berlin: Busk – Dietz, Maloney, Fürstner, Friedrich (61. Schößwendter), Kurzweg – Opfermann, Prömel (74. Kanther) – Hosiner (80. Hedlund), Redondo (61. Roczen) – Daube (61. Kahraman)

VfL Wolfsburg: Grün – Verhaegh (46. Rexhbecaj), Bruma (46. Knoche), Uduokhai, William – Guilavogui (46. Camacho) – Didavi (46. Kramer), Bazoer, Arnold, Steffen – Osimhen

Tore: 0:1 William (73.), 0:2 Osimhen (80.), 0:3 Kramer (90.)

Gelbe Karten: -

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Zuschauer: 1.040 am Donnerstagabend im Stadion An der Alten Försterei Berlin

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