Eine Spielszene aus dem Testspiel der U23 gegen Berlin.
16.07.2017
U23

Testspielniederlage in Berlin

Die U23 unterliegt der Reserve von Hertha BSC mit 1:2.

Eine Spielszene aus dem Testspiel der U23 gegen Berlin.

Nur drei Tage nach der 0:4-Niederlage gegen den israelischen Erstligisten Maccabi Haifa FC hat die U23 am Sonntag ein weiteres Testspiel bestritten. Auf der Rückreise aus dem polnischen Trainingslager machte der VfL-Tross beim Nordost-Regionalligisten Hertha BSC U23 in Berlin Station und verlor diese Testspielpartie mit 1:2 (1:2). Den Treffer für die Wolfsburger markierte Mittelfeldakteur Jan Neuwirt vom Strafstoßpunkt in der 31. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1. Für die Gastgeber aus Berlin waren Tahsin Cakmak (2.) und Rico Morack (38.) erfolgreich. Vom Spielverlauf her wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, aber der VfL belohnte sich letztlich nicht für seinen Aufwand - vor allem nach der Pause.

Kalte Dusche nach zwei Minuten

Bereits nach zwei Minuten lag der VfL Wolfsburg in Berlin zurück. Ein langer Ball konnte nicht entscheidend geklärt werden. Das nutzte Tahsin Cakmak aus, der mit einem trockenen 16-Meter-Schuss Nick Nürnberger im VfL-Gehäuse keine Abwehrchance gab. Nach diesem schnellen 0:1 waren die U23-Wölfe bemüht, allerdings gab es eine zu große Fehlerquote im eigenen Spiel. Aber nach 31 Minuten zeigte Hassan El-Saleh eine gute Aktion im Berliner Strafraum, ließ zwei Gegenspieler stehen und wurde vom dritten gefoult. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Jan Neuwirt sicher zum Ausgleich. Nur fünf Minuten darauf war die Gästeführung möglich, als nach einer Nicolas-Abdat-Ecke Simon Böhm an den Ball kam. Ein Berliner konnte jedoch gerade noch so im letzten Moment klären. Die Gastgeber machten es zwei Minuten später besser. Cakmak brachte eine Ecke auf Morack, der per Kopf ins lange Eck traf (38.) – der VfL musste also kurz vor der Pause das 1:2 hinnehmen.

Besser im Spiel

Nach dem Seitenwechsel traten die Wolfsburger dann dominanter auf und besaßen in der Folge zwei gute Möglichkeiten. Zuerst hatte Timothy Mason nach zehn Minuten in Hälfte zwei eine gute Gelegenheit: Murat Saglam war mit Tempo in den Berliner Strafraum eingedrungen und spielte quer vors Tor, wo Mason den Ball um Zentimeter verpasste. Da lag der Ausgleich in der Luft, genau wie in der 68. Minute. Jetzt war es Mason, der vorlegte, aber Okan Kurt den Ball etwas in Rücklage über den Kasten beförderte. Die Gäste wollten nun das zweite Tor, doch es fehlte letztlich die Präzision in der entscheidenden Zone. So blieb es beim knappen 2:1-Erfolg der Hertha.

„Beide Teams wollten Fußball spielen“

VfL-Coach Rüdiger Ziehl: Wir haben ein ausgeglichenes Spiel erlebt, beide Teams wollten Fußball spielen. Aber uns sind in der ersten Hälfte in Ballbesitz zu viele individuelle Fehler unterlaufen. Viele einfache Bälle haben da nicht den eigenen Mitspieler gefunden. Auch aufgrund dessen sind wir in Rückstand geraten. Das 0:1 entsprang einem individuellen Fehler und das 1:2 einer Standardsituation, bei der wir geschlafen haben. Daher hatten wir es heute im Grunde nicht verdient, obwohl die Mannschaft geackert und gekämpft hat und nach etwa einer halben Stunde im Spiel nach vorn einen Tick verbessert war. Da haben wir uns Möglichkeiten erarbeitet und auch in der zweiten Hälfte vieles in der Offensive probiert. Aber am Ende fehlte uns die Torgefährlichkeit und Präsenz im Strafraum des Gegners, um uns auch wirklich für den Aufwand zu belohnen. Daher war das heute insgesamt enttäuschend.

VfL Wolfsburg U23: Nürnberger – El-Saleh, Klamt, Ziegele (46. Sarr), Abdat (46. Mason)– Kurt, Neuwirt (46. May), Ghandour (46. Saglam) – Justvan (70. Berisha), Böhm (62. Kramer), Hanslik (70. Kara).

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