Die Wölfinnen jubeln.
24.02.2018
Frauen I

Tabellenführung ausgebaut

Die Wölfinnen schlagen im ersten Heimspiel des Jahres den SC Sand mit 2:0.

Die Wölfinnen jubeln.

Die Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg konnte mit einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den SC Sand am Samstag das eigene Punktekonto in der Allianz Frauen-Bundesliga aufbessern und zeitgleich als Tabellenführer den Vorsprung auf Rang zwei vergrößern. Denn der bisherige Tabellenzweite FC Bayern München unterlag beim SC Freiburg mit 0:2, wodurch die Breisgauerinnen den FCB in der Tabelle überholten und nun fünf Punkte hinter den Wölfinnen liegen. Die Treffer in einer Partie, die fast nur in der Hälfte der Gäste stattfand, markierten Pernille Harder per Kopf (38. Minute) und Zsanett Jakabfi per Lupfer (82.). Aufgrund der anstehenden Länderspielpause müssen Fans der VfL-Frauen drei Wochen auf den nächsten Auftritt ihrer Mannschaft warten. Am Mittwoch, 14. März, kommt dann wieder der SC Sand in das AOK Stadion, um das Viertelfinale des DFB-Pokals auszuspielen.

Startelf-Debüt für Masar

Im Vergleich zum 1:0-Sieg bei der TSG 1899 Hoffenheim in der Vorwoche beim Auftakt in die Rückrunde, veränderte VfL-Cheftrainer Stephan Lerch seine Anfangsformation auf zwei Positionen. Für Jakabfi und Anna Blässe rückten die wiedergenesene Lena Goeßling und Ella Masar ins Team. Für Winterneuzugang Masar war es, nach Einwechslungen in Hoffenheim und dem Pokalspiel in Cloppenburg, der erste Startelfeinsatz in Grün-Weiß. Die Gäste aus Sand hingegen traten in Wolfsburg mit der gleichen Startelf wie in der Woche zuvor gegen den SV Werder Bremen (2:2) an.

Harder bricht Sands Bollwerk

Relativ früh wurde den 1.295 Zuschauern auf den Rängen klar, in welche Richtung dieses Spiel gehen würde. Während die Gäste den Wölfinnen den Ball fast komplett überließen und sich rund um den eigenen Sechzehner aufbauten, taten sich die Grün-Weißen zunächst schwer, eine Lücke im Bollwerk des SC zu finden. Die beste Möglichkeit hatte zunächst Harder, die eine flache Hereingabe von Caroline Hansen vom Elfmeterpunkt nicht auf das Tor bringen konnte (7.). Einen Freistoß von Goeßling (16.) und einen Fernschuss von Masar (20.) hielt Sands Torfrau Carina Schlüter sicher. Kurz vor der Pause war es dann aber soweit – Alexandra Popp köpfte eine hohen Ball auf den zweiten Pfosten zurück in die Mitte, wo sich Harder durchsetzte und zum 1:0-Halbzeitstand einnickte (38.).

Pernille Harder im Zweikampf.

Jakabfi mit der Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel musste Sand aufgrund des Rückstandes des Öfteren den Weg nach vorne suchen. Das sollte Räume für die Wölfinnen öffnen. Wieder war es Harder, die sich über links durchsetzte, aber aus spitzem Winkel nur den Pfosten im kurzen Eck traf, Masar war vom anschließenden Abpraller so überrascht, dass sie den Ball nicht kontrollieren konnte (53.). Die beste Möglichkeit für den SCS hatte auf der anderen Seite Laura Feiersinger, mit deren Fernschuss sich Almuth Schult aber nicht sonderlich schwertat (63.). So war es einmal mehr Harder, die die Entscheidung einleitete, als sie sich über links durchsetzte und in der Mitte die eingewechselte Jakabfi freispielte, die Schlüter per Lupfer zum 2:0-Endstand überwand (82.).

„Lösungen gefunden“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Wir sind gut ins Spiel gekommen, sind von Anfang an sehr dominant aufgetreten und haben den Gegner laufen lassen. Das wollten wir besser machen als in der Vorwoche in Hoffenheim und das haben wir auch. Wir wollten über die Flügel hinter die Abwehr kommen, das hat zwar geklappt, oftmals hat aber der letzte Pass gefehlt – bis zur dann verdienten Führung. In der zweiten Halbzeit hat Sand dann mehr Druck gemacht. Da haben wir es nicht immer spielerisch gelöst und auch mal den langen Ball gespielt. Dadurch ergaben sich Kontersituationen, in denen wir es leider versäumt haben, den zweiten Treffer nachzulegen. Die Mannschaft hat in der Defensive aber nichts zugelassen und offensiv gegen einen kompakten Gegner Lösungen gefunden, daher bin ich zufrieden mit der Leistung.

VfL Wolfsburg: Schult – Maritz, Fischer, Goeßling, Peter – Hansen, Gunnarsdottir, Dickenmann – Harder (86. Neto) – Masar (61. Jakabfi), Popp (89. Bernauer)

SC Sand: Schlüter – Vojtekova, Vetterlein, Caldwell, Santos de Oliviera – Arnold (86. Meyer), van Bonn, Tietge, Feiersinger – Nikolic, Burger

Gelbe Karten: - / Tietge, Caldwell

Tor: 1:0 Harder (38.), 2:0 Jakabfi (82.)

Zuschauer: 1.295 am Samstagnachmittag im AOK Stadion

Schiedsrichterin: Mirka Derlin (Bad Schwartau)

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