Frauen

Supercup-Check: Bayern gegen Wolfsburg

Daten und Fakten zum Supercup der Frauen am kommenden Samstag.

Es ist die erste Titelchance in der Saison 2025/2026: Am Samstag, 30. August, treffen die VfL-Frauen im Google Pixel Supercup ab 14 Uhr auf den FC Bayern München. Für die Grün-Weißen bietet das Match die Chance zur Revanche. Denn: Vor rund einem Jahr mussten sie sich gegen die FCB-Frauen geschlagen geben.

  • Blick zurück: Im Vorjahr setzten sich die Bayern-Frauen knapp mit 1:0 durch. Den einzigen Treffer des Tages markierte Klara Bühl bereits in der 9. Minute nach Vorarbeit von Pernille Harder.
     
  • Der Austragungsort: Das Konzept des Supercups sieht jährlich wechselnde Spielorte vor. Deshalb tragen die beiden Teams die Partie in diesem Jahr im BBBank Wildpark in Karlsruhe aus. Das Stadion umfasst insgesamt 33.180 Plätze und dient normalerweise den Männern des Karlsruher SC als Heimspielstätte in der 2. Bundesliga.
     
  • Mögliches Wiedersehen: In Karlsruhe könnten die VfL-Frauen erstmals Lena Oberdorf auf dem Platz wiedertreffen. Die Ex-Wölfin war im Sommer 2024 nach München gewechselt. Die Saison 2024/2025 verpasste sie jedoch aufgrund eines Kreuzbandrisses. In dieser Woche schoss Oberdorf in einem Testspiel gegen Olympique Lyon ihr erstes Tor für ihren neuen Klub. Die 1:4-Niederlage konnte sie damit allerdings nicht abwenden.
     
  • Doublesiegerinnen gegen Vizemeisterinnen: Die Bayern-Frauen haben sich mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und des DFB-Pokals in der vergangenen Saison für den Supercup qualifiziert. Da beide Titel an ein Team gingen, sind die Wölfinnen als Vizemeisterinnen ebenfalls dabei.
     
  • Zweite Ausgabe der Neuauflage: Bis 1997 gab es bereits einen Supercup der Frauen. Dann war viele Jahre lang Pause, ehe der Wettbewerb im vergangenen Jahr im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden seine Neuauflage erlebte. Nun folgt die zweite Ausgabe.
     
  • Spannender Saisonstart: Zehn Wölfinnen und 16 Münchenerinnen waren im Sommer bei der EM im Einsatz. Die gemeinsame Vorbereitungszeit war bei beiden Teams daher denkbar kurz. Gleichzeitig haben beide Mannschaften aufregende Tage vor sich: Erst treten sie im Supercup gegeneinander an, dann empfangen die Bayern zum Ligastart Bayer 04 Leverkusen in der Allianz Arena, während für die VfL-Frauen ins Volksparkstadion zum Hamburger SV geht.
     
  • Die Unparteiischen: Dr. Riem Hussein aus Bad Harzburg leitet am Samstag die Partie zwischen dem FC Bayern München und den VfL-Frauen. Ihr assistieren Jasmin Matysiak und Irina Wehr. Vierte Offizielle ist Karoline Wacker.
     
  • Die Pokalträgerinnen: Die zweimalige Welt- und Europameisterin Renate Lingor trägt am Samstag gemeinsam mit Kira Dietrich, Spielführerin der U17-Juniorinnen des Karlsruher SC, die Trophäe ins Stadion. Auch Lingor hat eine KSC-Vergangenheit, sie spielte von 1983 bis 1989 für den Klub.
     
  • Live im TV: Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, übertragen das ZDF und MagentaSport die Partie.
     
  • Duell mit Videobeweis: Während es in der Google Pixel Frauen-Bundesliga bislang keinen Videobeweis gibt, ist das im Supercup anders. Wie im vergangenen Jahr wird auch in Karlsruhe der Video Assistant Referee (VAR) eingesetzt, ebenso wie die Torlinientechnik.
     
  • Es gibt noch Tickets: Für Kurzentschlossene sind noch Karten für das Spiel in Karlsruhe erhältlich. Plätze im VfL-Fanblock gibt es über den DFB-Ticketshop.

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