Henniong Bürger läuft im Trainingsanzug auf dem Platz.
24.10.2019
Akademie

Störche und Bullen

A-Junioren empfangen Holstein Kiel / Spitzenreiter RB Leipzig Gastgeber der VfL-U17.

Henniong Bürger läuft im Trainingsanzug auf dem Platz.

Die Nachwuchsbundesligisten des VfL Wolfsburg gehen an diesem Wochenende unter unterschiedlichen Vorzeichen ins Rennen. Während die Elf von Henning Bürger beim Auswärtscoup in Berlin mächtig Schneid bewies und Aufsteiger Holstein Kiel an diesem Samstag, 26. Oktober (Anstoß um 11 Uhr), mit viel Rückenwind empfängt, bekommen es die seit drei Spielen sieglosen grün-weißen B-Junioren erneut mit dem Ligaprimus zu tun: Ab 13 Uhr duelliert sich die Truppe Steffen Brauers am selben Tag auswärts mit RB Leipzig, dem sie zuletzt höchstpersönlich durch ein achtbares Remis gegen den alten Tabellenführer an die Spitze verholfen hatte.  

Wundertüte als Gegner

Aus den Störchen, dem aktuell neuntplatzierten Aufsteiger, wird man bislang nicht so recht schlau. Gestartet sind die Holsteiner ins Abenteuer Bundesliga zunächst fürchterlich, verloren fünf ihrer ersten sechs Spiele und wurden von Union Berlin dabei sogar mit 0:13 (!) überrollt. „Jetzt aber hat Kiel offenbar zu seiner Linie gefunden und seine letzten drei Spiele alle gewonnen“, weiß auch VfL-Trainer Bürger. Seine eigene Truppe sieht er nach dem imposanten Auftritt in der Hauptstadt jedoch ebenfalls in der Spur. „Wir sind unheimlich glücklich, dass wir dieses Spiel noch drehen konnten. Wir haben bei einem sehr guten Gegner, der zu Recht weit oben in der Tabelle rangiert, ein tolles Spiel hingelegt.“ Logisch, dass die Wölfe im Heimspiel nun direkt nachlegen wollen. „Wir freuen uns auf diese Partie und wollen unsere gute Position mit einem Sieg untermauern. Dafür brauchen wir die gleiche Spannung und die gleiche Fokussierung wie in Berlin“, betont Bürger, der bis auf die weiter ausfallenden Nico Vukancic und Manuel Polster aus dem Vollen schöpfen kann.

„Man kann gegen Leipzig bestehen“

Schon der HSV war am vergangenen Wochenende gegen die Grün-Weißen als Team der Stunde angetreten. Dass der nächste Kontrahent aus Leipzig durch einen 5:0-Kantersieg in Dresden nun ganz oben angekommen ist, überrascht den VfL-Cheftrainer nicht. „RB hat eine sehr griffige Spielweise. Die Mannschaft bringt viel Tempo auf den Platz und kreiert Pressing-Situationen, die viel Hektik und Unruhe verursachen können. Für mich ist Leipzig ein Titelanwärter“, erkennt Brauer an und bereitet sein Team deshalb auf eine „äußerst reizvolle, aber sehr schwierige Aufgabe“ vor. Auch wenn es für die derzeit fünftplatzierten Wölfe in den letzten drei Spielen nur zu zwei Punktgewinnen reichte, rechnet sich der Trainer gleichwohl etwas aus: „Hertha hat unlängst gezeigt, dass man gegen Leipzig bestehen kann.“ Personell sieht es für das Gastspiel bei den Roten Bullen unterdessen etwas freundlicher aus. Bis auf die Langzeitverletzten Gabriel Michalek, Rene Maurice Bernet, Paul Bock und Marcel Reim sind alle Spieler einsatzbereit.
 

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