Mehrer Wölfinnen klatschen sich auf dem Platz vor einem Spiel in der Champions League ab.
02.03.2021
Frauen

Start in die heiße Phase

Die VfL-Frauen treffen im UWCL-Achtelfinal-Hinspiel auf den norwegischen Klub LSK Kvinner.

Mehrer Wölfinnen klatschen sich auf dem Platz vor einem Spiel in der Champions League ab.

Die Unterschiede könnten kaum größer sein: Im März 2020 kam der Spielbetrieb in allen Wettbewerben durch den Beginn der Corona-Pandemie zum Erliegen. Ein Jahr später stehen die VfL-Frauen vor einem mit Spielen vollgepackten Monat. Bis zu acht Partien könnte der März 2021 für den aktuellen Double-Gewinner bereithalten. Der Auftakt bildet dabei die europäische Königsklasse: Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League treffen die Wölfinnen am morgigen Mittwoch, 3. März (Anstoß um 18.15 Uhr/live auf SPORT1 und Wölfe TV), auf den norwegischen Vertreter LSK Kvinner. Vor dem Rückspiel, das am Mittwoch, 10. März (Anstoß um 14 Uhr/live auf SPORT1 und Wölfe TV), im ungarischen Györ stattfinden wird, geht es im Emsland um wichtige Punkte in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga: Am kommenden Sonntag, 7. März (Anstoß um 14 Uhr), ist der SV Meppen Gastgeber der Grün-Weißen.

Zuletzt nur Liga-Fünfter

Im Erfolgsfall vier Champions-League-Spiele in einem Monat: Gerade im internationalen Wettbewerb werden in den nächsten Wochen wichtige Weichen gestellt. Sollten die VfL-Frauen ihrer Favoritenrolle gegen LSK Kvinner gerecht werden, ist im Viertelfinale dank offener Auslosung alles möglich. Eine Neuauflage des ewig-jungen Duells mit Olympique Lyon wäre dann ebenso denkbar wie ein Aufeinandertreffen mit Liga-Rivale FC Bayern München. Doch daran verschwendet man im grün-weißen Lager noch keine Gedanken. Zunächst gilt der Fokus dem siebenmaligen norwegischen Meister aus Lilleström nahe der Hauptstadt Oslo. Doch wie stark ist dieses Team? Auf frisches Material kann das Trainerteam um Stephan Lerch in der Gegneranalyse jedenfalls nicht zurückgreifen, die Saison in Norwegen beginnt erst am 20. März. Bleiben also die nüchternen Fakten: In der letzten Spielzeit wurde der Serienmeister der Vorjahre nur Fünfter, in Hege Riise, die zum englischen Verband wechselte, verlor der Klub auch noch seine Erfolgstrainerin. Ex-Spielerin Ingrid Engen erwartet ein physisch starkes Team, das auch spielerische Akzente setzen will.

„Akribisch vorbereitet“

Nach den vor allem kämpferisch starken Leistungen in den Heimspielen gegen Potsdam und Hoffenheim ist das Selbstvertrauen bei den VfL-Frauen vor dem Start in die heiße Phase der Saison noch einmal gewachsen. Die Erkenntnis aus diesen Spielen ist auch eine Ansage: Weder von äußeren Umständen noch von einem formstarken Gegner ließen sich die Wölfinnen in die Knie zwingen. Und apropos formstark: Seit der Niederlage beim FC Bayern München im November können die Grün-Weißen auf acht Pflichtspiel-Siege in Serie zurückblicken. Zum berechtigten Optimismus vor den entscheidenden Wochen trägt auch die Personalsituation bei. Nur Pauline Bremer ist in dieser Saison definitiv keine Option mehr. Ansonsten kann Lerch nahezu aus dem Vollen schöpfen – von einzelnen, weniger schweren Blessuren abgesehen. Um die aktuelle Personalsituation ging es auch in der üblichen Presserunde, die nach dem offiziellen Abschlusstraining im AOK Stadion stattfand. Dabei sprach Lerch über…

…den Kader: Zsanett Jakabfi hat Knieprobleme und steht deshalb nicht im Kader. Es ist aber keine längere Ausfallzeit zu erwarten. Shanice van de Sanden kehrt erst am nächsten Donnerstag ins Team zurück. Katarzyna Kiedrzynek hat sich die Nase gebrochen, sie kann aber mit einer Gesichtsmaske spielen. Ewa Pajor wird zum ersten Mal nach ihrer Verletzung wieder im Kader stehen. Sie ist auch schon so weit, um wieder reingeschmissen zu werden.

…den Gegner: Wir haben uns wie immer akribisch vorbereitet, wobei der Fokus auf den beiden Champions-League-Partien gegen Minsk lag. LSK hatte sein letztes Pflichtspiel am 16. Dezember. Sie integrieren viele Spielerinnen im Aufbau, sind also auf Sicherheit und Ballzirkulation aus. In der Defensive sind sie sehr mannorientiert ausgerichtet.

…die eigene Marschroute: Wir müssen Räume schaffen, das Tempo hochhalten und dann im Verlauf der Partie unsere physischen Vorteile – ich bin davon überzeugt, dass wir diese haben – ausspielen. Natürlich ist es unser Ziel, uns eine gute Basis für das Rückspiel zu erarbeiten.

Wölfe TV: Livestream ab 18.15 Uhr

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