Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg freuen sich und klatschen sich ab.
13.03.2021
Frauen

Starke Werkself zu Gast

Die VfL-Frauen treffen in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga auf Bayer 04 Leverkusen.

Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg freuen sich und klatschen sich ab.

Ganz im Zeichen der Vielfalt steht für die VfL-Frauen das erste Bundesliga-Heimspiel im Monat März: Die Partie gegen Bayer 04 Leverkusen am kommenden Sonntag, 14. März (Anstoß um 14 Uhr/live auf #DABEI), fällt in den Aktionszeitraum zu den internationalen Wochen gegen Rassismus. Zum insgesamt vierten Mal werden die Wölfinnen in regenbogenfarbenen Trikots auflaufen und somit ein Zeichen für eine offene Gesellschaft setzen. Die sportliche Herausforderung ist dabei größer als es auf den ersten Blick scheint: Die Werkself zählt als aktuell Tabellenfünfter zu den positiven Überraschungen in der laufenden Saison. Im Hinspiel gab es einen 4:0-Auswärtssieg am Rhein.

Bayer schafft den Sprung

Für die Wölfinnen ist das Kräftemessen mit den Bayer-Frauen bereits das vierte Spiel innerhalb von zwölf Tagen. Zumindest eine kurze Verschnaufpause ist aber in Sicht: Bevor Ende des Monats mit den UWCL-Viertelfinal-Partien gegen den FC Chelsea die nächsten Englischen Wochen – auch wörtlich genommen – anstehen, liegen zumindest sechs spielfreie Tage vor den Grün-Weißen. Am kommenden Samstag, 20. März (Anstoß um 14 Uhr/live auf DFB-TV), steigt dann das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den SV Werder Bremen. Zurück zur aktuellen Aufgabe gegen Bayer 04 Leverkusen, das in dieser Saison den Sprung vom Abstiegskandidaten zum gesicherten Mittelfeld-Klub zu vollenden scheint. Und dabei das Fußballspielen nicht vergisst: Trainer Achim Feifel legt Wert auf Ballbesitz und Kombinationsspiel. Auch wenn die Gäste vom Rhein beim Gastspiel im AOK Stadion etwas defensiver orientiert sein sollten – die Voraussetzungen für eine attraktive Partie sind gegeben. 

„Standards als Türöffner“

Für die VfL-Frauen geht es darum, die wettbewerbsübergreifende Siegesserie auszubauen und dem FC Bayern München auf den Fersen zu bleiben. Dass der Fünf-Punkte-Rückstand am Sonntagnachmittag kleiner wird, erscheint zwar unwahrscheinlich – der Spitzenreiter empfängt die SGS Essen. Umso wichtiger ist es allerdings, die eigenen Hausaufgaben zu erledigen. Dabei kann VfL-Cheftrainer Stephan Lerch nahezu aus dem Vollen schöpfen, wie er in der wöchentlichen Medienrunde betonte. Der Coach sprach über…

…die Personalsituation: Der Kader, auf den wir am Mittwoch in Ungarn zurückgreifen konnten, steht nun auch wieder zur Verfügung – dazu noch Lena Oberdorf, die Stand heute wieder einsatzfähig ist. Lisanne Gräwe ist muskulär etwas angeschlagen. Sie wird aber in einem Testspiel der U20 gegen Leipzig zum Einsatz kommen, genauso wie Almuth Schult.

…den Gegner: Leverkusen ist so etwas wie das Team der Stunde. Ich hätte nicht erwartet, dass sie so einige Mannschaften gerade hinter sich lassen, wie etwa Frankfurt, Essen oder Freiburg. Hut ab. Und sie haben nur 0:1 gegen Bayern verloren. Sie haben aber auch 0:6 gegen Hoffenheim verloren. Ich weiß nicht, wie gefestigt sie auftreten, wenn man sie unter Druck setzt. Wir müssen natürlich auch Milena Nikolic im Auge haben, die gerade sehr konstant trifft.

…die eigene Ausrichtung: Ich hoffe, dass Leverkusen etwas mutiger spielt, damit wir es nicht wieder mit einem Abwehrbollwerk zu tun haben. Ich würde mir auch wünschen, dass wir auch über Standardsituationen erfolgreich sein werden, weil dies in den nächsten Wochen noch wichtig werden wird. Daran arbeiten wir gerade sehr konzentriert. Gerade in engen Spielen können Standards der Türöffner sein.

…das Champions-League-Los FC Chelsea: Irgendwie hatte ich es im Gefühl, dass wir auf den FC Chelsea treffen werden, denn solche Geschichte schreibt eben nur der Fußball. Diese Paarung hat ja eine lange Vorgeschichte, darüber hinaus ist es das Wiedersehen mit Pernille Harder. Letztes Jahr im Sommer haben wir Caroline Hansen im Halbfinale getroffen, nun geht es gegen Pernille. Es ist ein Hammerlos, aus meiner Sicht sogar der schwerstmögliche Gegner, wenn man auf die Qualität des Kaders schaut.

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