Der VfL Wolfsburg hat zum zweiten Mal in Folge drei Punkte geholt. Ihr letztes Auswärtsspiel des Jahres bei Borussia Mönchengladbach entschied die Elf von Daniel Bauer am Samstagnachmittag mit 3:1 (3:1) für sich. Alle Treffer der Partie erzielten die Grün-Weißen. Dass per Selbsttor von Konstantinos Koulierakis (22.) nach früher Führung durch Patrick Wimmer (4.) der Ausgleich fiel, brachte sie aber nur kurz von der Siegerstraße ab. Noch vor dem Wechsel schossen Mohammed Amoura (30.) und erneut Wimmer (34.) einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus, den die Wölfe in einer starken Auswärtspartie vor 47.161 Zuschauern im Borussia-Park über die Ziellinie brachten. In der Tabelle verbesserte sich der VfL durch seinen dritten Auswärtssieg der Saison auf Rang 13. Seinen nächsten Einsatz hat Grün-Weiß am kommenden Samstag, 20. Dezember (Anstoß um 15.30 Uhr), wenn zum letzten Duell in 2025 der SC Freiburg in der Volkswagen Arena gastiert.
Personal
Das Lazarett war immer noch stattlich gefüllt, zumindest Kilian Fischer und Marius Müller aber meldeten sich wieder einsatzbereit. Einfluss auf die Startformation hatte das indes nicht. Bauer schenkte dergleichen Elf das Vertrauen wie schon zuletzt gegen die Eisernen sowie auch zuvor beim Auswärtsspiel in Frankfurt. Ein neues Gesicht gab es auf der Einwechselbank: Mit Trevor Benedict, Angreifer aus der VfL-U19, schnupperte ein weiteres Akademie-Talent erstmalig Bundesligaluft. Gegner Gladbach, zuletzt 1:0-Sieger beim 1. FSV Mainz, begann mit Philipp Sander anstelle des gesperrten Joseph Scally.
Spielverlauf
Im 51. Bundesliga-Duell der Vereine für Leibesübungen merkte man den Wölfen gleich an, dass sie den lang ersehnten Rückenwind eines Heimsiegs mitgebracht hatten. Während die Fohlen, mit nur einem Gegentor aus den letzten fünf Partien, sich noch sortierten, griff Grün-Weiß direkt an – und legte auch gleich den Führungstreffer vor (4.)! Nach diesem Prachtstart machte sich die Bauer-Elf weiter im Borussia-Park breit und führte wesentlich häufiger den Ball als die Heimelf. Aus zehn Metern gelang Koulierakis beinahe ein Kunsttor, als er Moritz Nicolas per Scherenschlag in die äußerste Ecke zwang (16.). Für einen Treffer der Borussen sprach bis hierhin erstmal nichts. Fast aus Versehen aber kamen sie dennoch zum Ausgleich, weil nach einer simplen Flanke die Kugel im Klärungsversuch ins Wolfsburger Netz fiel (22.). Aber: Grün-Weiß ließ sich überhaupt nicht beirren, erzeugte trotzdem weiter Druck und untermauerte sein Übergewicht mit weiteren Chancen. Im Nachgang einer Ecke scheiterte Wimmer zunächst noch an Nicolas (28.). Kurz darauf dann schnappten die Wölfe zu, gingen nach einem Konter zunächst zum zweiten Mal in Führung (30.) und spielten sich dann sogar noch einen auch in der Höhe verdienten 3:1-Pausenvorsprung heraus (34.).











































