Josuha Guilavogui im Zweikampf während des Testspiels der Wölfe gegen RB Leipzig.
30.07.2020
Männer

Auftaktremis

Der VfL trennt sich im ersten Testspiel der neuen Saison 1:1 von RB Leipzig.

Josuha Guilavogui im Zweikampf während des Testspiels der Wölfe gegen RB Leipzig.
Credit: RB Leipzig/Motivio/Thomas Eisenhuth.

Startet man normalerweise zum Aufgalopp mit einem eher leichteren Gegner in die Vorbereitung auf eine neue Saison, waren die Wölfe gleich beim ersten Test des Sommers voll gefordert. Denn Gegner der Grün-Weißen war am Donnerstagnachmittag Bundesligakonkurrent und Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig. Bei praller Sonne und Temperaturen um die 30 Grad in Sachsen entwickelte sich ein abwechslungsreicher Kick, an dessen Ende ein leistungsgerechtes 1:1 (0:0) stand: Zunächst hatte Renato Steffen die Wölfe mit einem verwandelten Foulelfmeter in Front gebracht (70. Minute), Patrik Schick besorgte kurz darauf ebenfalls per Elfmeter den Ausgleich (72.).

Hintergrund des ungewöhnlichen Tests war, dass sowohl die Wolfsburger als auch die Leipziger in Kürze schon wieder international gefordert sind: So geht es für den VfL bereits am kommenden Mittwoch, 5. August, in Kiew gegen Schachtar Donezk im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League um den Einzug in die Finalrunde, RB duelliert sich am Donnerstag, 13. August, beim Champions League-Turnier in Lissabon mit Atletico Madrid im Viertelfinale der Königsklasse. VfL-Trainer Oliver Glasner nutzte den Härtetest im Leipziger Nachwuchszentrum, der aufgrund der Cornona-Pandemie unter völligem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, um im Laufe der zweiten Hälfte sein Personal einmal komplett durchzuwechseln.

„Gut präsentiert“

Oliver Glasner: Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. Wir haben das nach fünf Tagen im Training sehr gut gemacht, nicht nur aufgrund des Ergebnisses. Die Spieler haben sich gut präsentiert, auch wenn noch nicht alles perfekt war. Wichtig ist auch, dass alle Spieler fit aus diesem Test rausgehen. Von daher kann man sagen, dass alles so gelaufen ist, wie wir uns das gewünscht haben. Jetzt ist der Kopf nach vorne gerichtet und wir wollen die letzten sechs Tage vor dem Donezk-Spiel noch nutzen, um etwas mehr Frische zu bekommen.

Tore: 1:0 Steffen (70. /Foulelfmeter), 1:1 Schick (72. /Foulelfmeter)

zum Sommerfahrplan der Wölfe


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