Die Wölfe vom VfL Wolfsburg umarmen sich alle jubelnd auf dem Spielfeld nach ihrem Sieg.
13.03.2021
Männer

Torhungrige Wölfe

Nach Schalker Eigentor treffen Weghorst, Baku, Brekalo und Philipp zum 5:0-Heimsieg.

Die Wölfe vom VfL Wolfsburg umarmen sich alle jubelnd auf dem Spielfeld nach ihrem Sieg.

Der VfL Wolfsburg, der in der Volkswagen Arena in Sondertrikots auflief, um im Rahmen des Vielfaltspieltags ein Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung zu setzen, sicherte sich gegen den FC Schalke 04 einen ungefährdeten 5:0 (1:0)-Heimsieg. Zwar kamen die Gäste aus Gelsenkirchen gut in die Partie, doch Shkodran Mustafi brachte die Königsblauen mit einem Eigentor in der 31. Spielminute selbst in Rückstand. Nach der 1:0-Führung nahmen die Wolfsburger schließlich das Zepter in die Hand und waren feldüberlegen. In Durchgang zwei sorgte ein wuchtiger Linksschuss von Wout Weghorst für das 2:0 der Hausherren (51.), Ridle Baku erhöhte auf 3:0, Josip Brekalo erzielte das zwischenzeitliche 4:0 (64.) und der eingewechselte Maximilian Philipp markierte den 5:0-Endstand. Am kommenden 26. Spieltag (Samstag, 20. März, 15.30 Uhr) sind die Niedersachsen zu Gast bei Werder Bremen.

Vier Änderungen in der Startelf

Personell musste VfL-Cheftrainer Oliver Glasner sein Team im Vergleich zur Partie bei der TSG Hoffenheim aufgrund einiger Sperren umbauen. Gleich vier Positionen besetzte der Österreicher neu: Für die gesperrten Paulo Otavio (Rotsperre), Xaver Schlager und Maxence Lacroix (beide fünfte Gelbe Karte) sowie den verletzten Renato Steffen liefen Marin Pongracic, Josuha Guilavogui, Brekalo und Admir Mehmedi von Beginn auf. Die Gäste änderten ihre Startelf zweimal. Alessandro Schöpf und Amine Harit begannen für Matthew Hoppe und Can Bozdogan, die auf der Bank Platz nahmen.

Guilavogui-Treffer zählt nicht

Zu Beginn der Partie konnten sich die Wölfe gegen mutig aufspielende Schalker noch keine nennenswerten Torchancen erarbeiten, gewannen aber immer mehr Zweikämpfe und hatten durch Weghorst die erste Möglichkeit (14.). Nach der folgenden Ecke landete der Kopfball von Kapitän Guilavogui im Tor der Königsblauen – doch der Treffer zählte aufgrund einer Abseitsposition von Mehmedi, der den Ball noch leicht berührte, nicht (15.). Die Hausherren machten weiter Druck. Arnold probierte es aus der Distanz, jagte die Kugel aber über die Latte (25.). S04 präsentierte sich durchaus stabil, attackierte den VfL früh und machte schließlich einen entscheidenden Fehler, als Mustafi per Kopf zu Gäste-Keeper Frederik Rönnow klären wollte, hatte der eine andere Laufrichtung eingeschlagen und das Leder trudelte zum 1:0 für die Wölfe ins Tor (31.). Nach der Führung waren die Grün-Weißen drückend überlegen und marschierten unablässig nach vorn. Die Abschlüsse von Guilavogui (38.) und Weghorst (39.) verfehlten ihr Ziel jedoch, so dass es unverändert in die Pause ging.

Unser Wölfe Torschütze Wout Weghorst beim Torschuss zum 2:0 gegen Schalke.

Weghorst mit 16. Saisontor

Der zweite Durchgang begann ohne personellen Veränderungen. Kurz nach dem Wiederanpfiff zappelte das Leder erneut im Schalker Gehäuse, doch Weghorst stand bei seinem Kopfball – nach Arnold-Flanke – im Abseits (50.). Keine Minute später durfte der Holländer aber jubeln. Nach einem feinen Zuspiel von Baku, bugsierte der VfL-Goalgetter die Kugel kraftvoll ins rechte Eck zum 2:0 für die Niedersachsen (51.). Danach rollte ein Angriff nach dem anderen. Dieses Mal legte Weghorst für Baku auf und der U-21-Nationalspieler musste nur noch zum 3:0 einschieben (58.). Bei einem Gegenangriff der Schalker, packte der Ex-VfLer William einen ansehnlichen Distanzschuss aus, den Koen Casteels jedoch zur Ecke klären konnte, die wiederum folgenlos blieb. Eine weitere sehenswerte Kombination von Arnold über Weghorst landete beim völlig freistehenden Brekalo. Der Kroate schob abgeklärt zum 4:0 für die Wölfe ein (64.). 

Joker Philipp mit dem Endstand

Danach wechselte Coach Glasner gleich drei Mal und brachte unter anderem für Arnold den lange nicht zur Verfügung stehenden Jerome Roussillon, der seine letzte Partie im VfL-Trikot Mitte Dezember vergangenen Jahres beim FC Bayern München absolvierte und sich gleich standesgemäß mit einem Assist zurückmeldete. Seine Hereingabe von der linken Seite erreichte am Fünfer den eingewechselten Philipp, der den Ball über die Linie zum 5:0 drückte und damit den Endstand herstellte (79.). Die Grün-Weißen bleiben damit in dieser Saison zu Hause weiterhin ungeschlagen.
 
VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Pongracic, Brooks, Gerhardt – Guilavogui, Arnold (72. Roussillon), Baku (72. Victor), Mehmedi (72. Philipp), Brekalo (80. Ginczek) – Weghorst (84. Bialek)
 
FC Schalke 04: Rönnow – Becker, Mustafi, Thiaw – William, Serdar, Kolasinac, Calhanoglu, Schöpf (63. Stambouli), Harit (85. Maden) – Raman (72. Hoppe)
 
Tore: 1:0 Mustafi (31./Eigentor), 2:0 Weghorst (51.), 3:0 Baku (58.), 4:0 Brekalo (64.), 5:0 Philipp (79.)
 
Gelbe Karte: - / William
 
Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)
 

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