10.11.2021
Männer

Wieder Hansa

Wölfe verlieren Testspiel gegen den FC Hansa Rostock mit 1:3 (0:1).

Der VfL Wolfsburg testete am Mittwochmittag in der Länderspielpause auf dem Wolfsburger Trainingsgelände am VfL-Center gegen den Zweitligisten aus Rostock. Wie auch schon in der Vorbereitung unterlagen die Wölfe dem aktuell Elfplatzierten der 2. Bundesliga. Das 1:3 (0:1) ist gleichzeitig die erste VfL-Niederlage unter Chefcoach Florian Kohfeldt. Die Treffer für die Hansestädter erzielten Haris Duljevic (17.), Streli Mamba (60.) und Theo Martens (79.), Dodi Lukebakio konnte für Grün-Weiß nur noch verkürzen (85.). Am morgigen Donnerstag findet in der Volkswagen Arena das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft mit drei Wölfen im Aufgebot gegen Liechtenstein statt. Durch die Nachnominierung stehen neben Lukas Nmecha auch Maximilian Arnold und Ridle Baku im DFB-Kader. Nach der Pause sind die Wölfe am nächsten Wochenende in der Bundesliga bei Arminia Bielefeld gefragt.

Duljevics Treffer leitet Niederlage ein

VfL-Cheftrainer Kohfeldt füllte den Testspiel-Kader mit sieben Jugendspielern auf, von denen die U19-Akteure Jannis Lang und Philipp Heller im der Startelf standen. In der ersten Viertelstunde sahen die knapp 80 Zuschauenden ein ausgeglichenes, aber körperbetontes Spiel. Die erste große Chance der Gäste aus Rostock nach 17 Minuten führte direkt zum Tor. Duljevic zog aus knapp 20 Metern ab und traf ins linke Toreck. Die Hausherren verpassten nach einem Kopfball von John Anthony Brooks den Ausgleich nur knapp (20.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kamen beiden Mannschaften zudem zu der einen oder anderen Halbchance. In der 32. Minute eroberten die Rostocker in der gegnerischen Hälfte den Ball, Mamba konnte ungestört aufs Tor zulaufen, scheiterte aber an VfL-Keeper Pavao Pervan. Im Strafraum der Gäste wurde es nochmal brenzlig, als Lukebakio in der 40. Minute frei zum Schuss kam, aber nur die Latte traf. Rostock erarbeitete sich im Verlauf der ersten Halbzeit insgesamt etwas mehr Chancen und war vor dem Tor effizienter als die Wölfe, die daher mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gingen.

William-Comeback abgebrochen

Zur zweiten Halbzeit nahm Kohfeldt zwei Wechsel vor. Paulo Otavio und William kamen für Lang und Josuha Guilavogui ins Spiel, bei den Hanseaten stand nun Luis Klatte statt Ben Alexander Voll zwischen den Pfosten. Bereits in der 51. Minute musste William, der nach langer Verletzung sein 45-minütiges Comeback auf dem Platz feiern wollte, wieder angeschlagen runter. Nachwuchskraft Aurel Wagbe kam. Kurz darauf hieß es 2:0 für die Kogge, Mamba hatte erhöht (60.). Die Gäste dominierten nun das Spiel. Für den VfL kam einzig Felix Nmecha zu einer Kopfball-Chance, ehe der eingewechselte Martens nach gutem Kombinationsspiel zum 3:0 für die Hanseaten traf (79.). Der VfL gelang kurz vor Ende nur noch Ergebniskorrektur durch Lukebakio (85.).

„Intensität hat gefehlt“

Florian Kohfeldt: Das war heute natürlich nicht gut. Nach so einem Spiel sammeln wir Informationen und Erkenntnisse, denn wir sind ja immer noch in der Kennenlern-Phase. Insbesondere die Dinge, die wir die letzten drei Spiele gut gemacht haben, haben heute gefehlt. Damit meine ich Intensität, Reaktion nach Ballverlust, aber auch Eigeninitiative. Wir haben das Spiel unter anderen personellen Voraussetzungen geplant, so dass wir einige Positionen anders besetzen mussten. Es war klar, dass es kein brillantes Zusammenspiel in beide Richtungen geben wird, aber von dem einen oder anderen muss man in so einem Spiel individuell mehr erwarten.

VfL Wolfsburg: Pervan – Lacroix, Guilavogui (46. Otavio), Brooks – Lang (46. William, 52. Wagbe), Philipp, Heller, Roussillon – Lukebakio, F. Nmecha (71. Meier) – Ginczek

Hansa Rostock: Voll (46. Klatte) – Schwede (71. Neidhart), Malone, Rother, Meier – Ingelsson, Bahn (61. Meißner), Duljevic – Mamba (61. Martens), Munsy (75. Rhein), Breier (61. Schumacher)

Tore: 0:1 Duljevic (17.), 0:2 Mamba (60.), 0:3 Martens (79.), 1:3 Lukebakio (85.)

Schiedsrichter: Rene Dose

Zuschauende: ca. 80 am VfL-Center

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