Anthony Brooks versucht einem gegnerischen Spieler aus Gladbach den Ball in einem Zweikampf abzunehmen.
14.02.2021
Männer

Torloses Remis

VfL Wolfsburg sichert sich einen Punkt gegen Gladbach und bleibt ungeschlagen.

Anthony Brooks versucht einem gegnerischen Spieler aus Gladbach den Ball in einem Zweikampf abzunehmen.

Die Wölfe und Borussia Mönchengladbach trennen sich am Sonntagabend remis. In einer Partie auf Augenhöhe sollten bis zum Schluss keine Tore fallen. Die Defensivreihen hielten bei frostigen Temperaturen dicht. Der VfL wurde somit in der Tabelle von Eintracht Frankfurt überholt, die um ein Tor besseres Torverhältnis haben. Bereits am kommenden Freitag, 19. Februar, reisen die Grün-Weißen zum Auswärtsspiel bei Armina Bielefeld und können in Ostwestfalen nachlegen. 

Keine Wechsel in der Wölfe-Startformation

Nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge sah Chefcoach Oliver Glasner keinen Grund etwas an seiner Startformation zu ändern. Er schickte die gleiche Elf ins Rennen, die am vergangenen Spieltag mit 2:0 gegen den FC Augsburg siegte. Marco Rose hatte hingegen mehr Handlungsbedarf und wechselte auf gleich sechs Positionen im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln. Nico Elvedi, Ramy Bensebaini, Christoph Kramer, Valentino Lazaro, Jonas Hofmann und Alassane Plea starteten statt Tony Jantschke, Oscar Wendt, Denis Zakaria, Patrick Herrmann, Hannes Wolf und Breel Embolo.

Viel Betrieb, keine Tore

Die Wölfe – das zeigte sich schnell – wollten von Beginn an zeigen, wer die Herren der Volkswagen Arena sind. Folglich ließen die ersten Torannährungen nicht lang auf sich warten. In der 7. Minute verhinderte ein starker Reflex von Yann Sommer den grün-weißen Traumstart, als der Schweizer einen Kopfball seines Landsmannes Kevin Mbabu ins Toraus lenkte. Ridle Baku war der Nächste, der die Defensive der Fohlen prüfte (9.), sein Schuss fand aber ebenso wenig das Ziel, wie Yannick Gerhardts (16.). Gladbach wurde aktiver, kam offensiv besser ins Spiel, blieb aber in der gefährlichen Zone zu harmlos. Die Defensive der Grün-Weißen hielt dicht. Nach vielversprechender Anfangsphase entwickelte sich eine zähere Partie, in der sich die Gegner neutralisierten. Beiden Teams fiel es schwer gefährlich in den Strafraum vorzudringen. So passte es ins Bild, dass ein parierter Distanzschuss von Xaver Schlager (28.) zu den besten Chancen dieser Phase zählten. Da auf der anderen Seite Plea (35.) und Lazaro (42.) entscheidend gestört werden konnten, blieb es beim 0:0 im ersten Durchgang.

Maximilian Arnold hat den Ball am Fuß und hält nach einem Mitspieler ausschau im Spiel des VfL gegen Mönchengladbach.

Druckvolle Wölfe

Ohne Wechsel kamen die Teams aus der Kabine. Dieses Mal erwischten die Gäste den besseren Start. Doch wie in den vergangenen Wochen war auf das defensive Kollektiv Verlass. Die Wölfe brauchten nicht lang, um wieder ins Spiel zu finden. Die Standardstärke der Grün-Weißen führte zum ersten eigenen Abschluss der zweiten Hälfte. Nach einer von Maximilian Arnold getretenen Ecke kam Renato Steffen von der Strafraumkante zum Schuss (54.). Nur eine Minute später schickte Maxence Lacroix  Schlager auf die Reise, dem strammen Schuss des Österreichers fehlte es an Präzision (55.). Die Hausherren wurden drückender. John Brooks (63.) mit einem Aluminiumtreffer, Wout Weghorst (66.) und Mbabu (73.) blieben alle samt mit Kopfbällen erfolglos. Gladbach konzentrierte sich weitestgehend auf das Verteidigen. Ein Jubelschrei entwich dem Grün-Weißen Lager in der 90. Minute, doch Schlager ließ den Ball nur am Außennetz zappeln. Der Lucky Punch blieb aus und so stand am Ende ein torloses Unentschieden der ansehnlicheren Sorte.

VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Lacroix, Brooks, Otavio – Schlager, Arnold, Baku, Gerhardt, Steffen (80. Victor) – Weghorst

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Lainer, Ginter, Elvedi, Bensebaini – Neuhaus, Kramer, Hofmann (80. Embolo), Stindl, Lazaro (70. Wolf)- Plea

Gelbe Karten: Brooks / Bensebaini, Plea, Embolo

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)

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