Die Spieler des VfL Wolfsburg beim gemeinsamen Jubel.
19.01.2021
Männer

Abgebrühter Dreier

Wölfe beenden die Hinserie mit einem 2:0-Arbeitssieg beim 1. FSV Mainz 05.

Die Spieler des VfL Wolfsburg beim gemeinsamen Jubel.

Der VfL Wolfsburg hat seinen ersten Pflichtspielerfolg im Jahr 2021 eingefahren. Im Auswärtsspiel des 17. Spieltags landete die Elf von Cheftrainer Oliver Glasner einen glatten 2:0 (0:0)-Sieg beim 1. FSV Mainz 05. Bartosz Bialek (65.) und Wout Weghorst (79.) trafen am späten Dienstagabend bei den Rheinhessen für die Wölfe ins Netz. In der Tabelle verbesserten sich die Grün-Weißen zum Abschluss der Hinrunde zumindest für den Moment auf Rang fünf. Der Rückrundenstart erfolgt direkt am kommenden Samstag, 23. Januar. Ab 15.30 Uhr fordert der VfL dann in der Volkswagen Arena Bayer Leverkusen zum Werksduell.

Neue Offensivkräfte

Nach abgebrummter Rotsperre kehrte Mittelfeldmotor Maximilian Arnold zurück ins Team. Außerdem setzte Glasner auf Maximilian Philipp und Josip Brekalo, was in der Summe gegenüber dem flotten Remis gegen Leipzig in der Startelf drei Umstellungen ergab. Kevin Mbabu, Josuha Guilavogui und Yannick Gerhart rotierten dafür auf die Einwechselbank. Mainz begann derweil mit beinahe der gleichen Truppe, die ein 1:1 in Dortmund erreicht hatte. Einzige Ausnahme: Karim Onisiwo ersetzte Robin Quaison.

Kaum Torannäherungen

Sowohl Mainz als auch die Grün-Weißen starteten mit viel Biss in die Partie, rangen um jeden Meter und waren sofort auf Betriebstemperatur. Erheblich mehr Ballbesitz hatte recht früh der VfL, fand aber offensiv kaum eine Lücke, zumal die Heimelf das Spiel, wenn es denn überhaupt mal in den Fluss kam, oft schnell unterbrach. Passend dazu resultierte die erste Wölfe-Chance aus einem Freistoß, als Arnold die Kugel aus 20 Metern über die Mauer aufs Tordach zirkelte (22.). Mit einem Flachschuss ans Außennetz meldete sich an alter Wirkungsstätte dann auch Ridle Baku zu Wort (34.). Ansonsten stellte die Svensson-Elf die Räume genauso gut zu wie auf der anderen Seite die Defensiv-Abteilung der Wölfe. Für Koen Casteels gab es bis zum Seitenwechsel rein gar nichts zu tun.

Bartosz Białek jubelt über sein Treffer.

Der Joker sticht

Mit Wiederbeginn änderte sich an den Kräfteverhältnissen wenig. Der VfL tat wesentlich mehr für die Partie, kam trotz seiner deutlichen spielerischen Vorteile aber kaum mal zum Abschluss. Bis auf einen scharfen Philipp-Schuss aus kurzer Distanz, der in der vielbeinigen Abwehr der Mainzer hängenblieb (52.), hatte der FSV wenig auszustehen. Dann aber kam ein maßgeblicher Impuls von der Bank: Fünf Minuten nach seiner Einwechslung brachte sich Bialek zentral vor dem Tor in Position und markierte vom Elfmeterpunkt eiskalt die grün-weiße Führung. Arnold hatte mit einem herrlichen Flachpass in Bialeks Lauf die Szene brandgefährlich gemacht (65.). Mainz versuchte sich durchaus an einer Antwort. Aber um den konzentrierten Grün-Weißen irgendwie beizukommen, reichten die Bemühungen überhaupt nicht aus. Ganz im Gegenteil: Einen Schnitzer in der Abwehr der Hausherren nutzte Weghorst gnadenlos aus, rannte mit dem abgeluchsten Ball auf Robin Zenter zu und schaufelte ihn gekonnt zu seinem zwölften Saisontor ins Netz (79.). Erst Sekunden vor Schluss lag ein Mainzer Treffer noch kurz in der Luft. Nachdem Onisiwo vergeben hatte (90.+3), war der hochverdiente siebte Saisondreier aber endgültig unter Dach und Fach.

1. FSV Mainz 05: Zentner – Bell (74. Szalai), Hack, Niakhate – Öztunali (62. Tauer), Latza, Barreiro, Boetius (62. Kohr), Mwene – Onisiwo, Burkardt (82. Quaison)

VfL Wolfsburg: Casteels – Baku (75. Mbabu), Lacroix, Brooks, Otavio – Schlager, Arnold (87. Guilavogui) – Steffen, Philipp (75. Gerhardt), Brekalo (60. Bialek) – Weghorst (88. Mehmedi)

Tore: 0:1 Bialek (65.), 0:2 Weghorst (79.)

Gelbe Karten: Boetius / Philipp, Guilavogui

Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)

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