VfL-Wolfsburg-Spieler Josip Brekalo erziehlt das Tor zum 1:1.
27.09.2020
Männer

VfL kehrt mit einem Punkt zurück

Wölfe spielen 1:1 beim Sport-Club Freiburg.

VfL-Wolfsburg-Spieler Josip Brekalo erziehlt das Tor zum 1:1.

Der VfL Wolfsburg ist weiter ungeschlagen. Zum Abschluss des zweiten Spieltages holten kämpferische Niedersachsen beim 1:1 (1:1)-Unentschieden einen Punkt im Breisgau. Damit bleiben die Grün-Weißen auch im fünften Pflichtspiel innerhalb von 14 Tagen ohne Niederlage. Lediglich nach einem Eckball waren die heimstarken Freiburger erfolgreich. Nils Petersen verwertete in der elften Spielminute per Kopf zur 1:0-Führung. Ebenfalls nach einem ruhenden Ball erzielte Josip Brekalo den 1:1-Ausgleich. Seinen wuchtigen Freistoß aus 16 Metern fälschte Roland Sallai ab (42. Minute), so dass Keeper Florian Müller geschlagen war. Nach dem Seitenwechsel drückten die Hausherren auf die Entscheidung, aber die Gäste verteidigten mit allen Mitteln und nahmen verdient den Auswärtspunkt aus dem Schwarzwald mit. Bereits am Donnerstag, 1. Oktober, kämpft der VfL im Play-off-Spiel der Europa League beim AEK Athen um den Einzug in die Gruppenphase. Die Partie beginnt um 20.45 Uhr. In der Bundesliga erwarten die Niedersachsen am dritten Spieltag den FC Augsburg zum Heimspiel in der Volkswagen Arena (Sonntag, 4. Oktober, 15.30 Uhr).

Acht Neue in der Startelf

Im Vergleich zum 2:0-Sieg in der Europa-League-Qualifikation über den ukrainischen Vertreter Desna Tschernihiw am Donnerstagabend veränderte Cheftrainer Oliver Glasner seine Startformation zunächst auf sieben Positionen. Brekalo, Paulo Otavio, Yunus Malli, Felix Klaus, John Anthony Brooks, Yannick Gerhardt und Daniel Ginczek kamen neu in die Partie. Auf der Bank nahmen dafür Maxence Lacroix, Jerome Roussillon, Xaver Schlager, Omar Marmoush, Admir Mehmedi, Renato Steffen und Wout Weghorst Platz. Da Keeper Koen Casteels beim Aufwärmen über Knieprobleme klagte, rückte für ihn kurzfristig noch Pavao Pervan in die erste Elf. Freiburg-Coach Christian Streich änderte seine Mannschaft nach dem Auftakterfolg beim VfB Stuttgart einmal und brachte für Woo-yeong Jeong Neuzugang Baptiste Santamaria.

VfL-Wolfsburg-Spieler Yunus Malli im Zweikampf mit einem Gegenspieler.

Guilavogui mit 150. Bundesliga-Einsatz

Kapitän Josuha Guilavogui führte den VfL auf den Platz. Für den Franzosen war es der 150. Bundesliga-Einsatz im Trikot der Grün-Weißen. Und der Spielführer machte mit seinem Team da weiter, wo es gegen Desna aufgehört hatte: die Wölfe pressten früh und gaben in den ersten Minuten den Ton an. Nach einem schönen Spielzug über Malli hatte Ginczek die erste Chance zum Abschluss – der Ball ging am rechten Pfosten vorbei (9.). Wie aus dem Nichts erzielte aber der Gastgeber nach einem Eckball mit seiner ersten Möglichkeit die 1:0-Führung (11.). Petersen machte per Kopf sein zweites Saisontor. Auf der Gegenseite suchten die Wolfsburger nach einer schnellen Antwort. Arnold und Victor fehlten jedoch das nötige Glück. Die Freiburger lauerten derweil auf Konter, während der VfL das Spiel machte. Nach einer knappen halben Stunde kam der Sport-Club allerdings immer häufiger vor das Tor von Pervan und drängte auf Treffer Nummer zwei. Die Glasner-Elf versuchte körperlich dagegenzuhalten: Innerhalb einer Minuten gab es für Otavio, Brooks und Maximilian Arnold Gelb (34.). Doch inzwischen hatte der VfL seinen Spielfluss verloren und ließ sich über weite Strecken zu sehr in die eigene Hälfte drücken. Und dann machten es die Gäste wie die Hausherren. Brekalo traf mit einem wuchtigen Freistoß von der Strafraumgrenze zum 1:1-Ausgleich (42.). Sallai fälschte den Ball ab – mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Zweites Remis im zweiten Spiel

Beide Teams kamen ohne Wechsel aus der Kabine. Viele Aktionen spielten sich im zweiten Durchgang im Mittelfeld ab, da kein Team zwingend in die gefährliche Zone kam. Erst Lucas Höler brachte das Freiburger Publikum zum Jubeln – stand aber bei seinem Treffer im Abseits (58.). Mit zunehmender Spieldauer hatte der SC mehr Ballbesitz und durch Santamaria die größte Möglichkeit: Seinen Distanzschuss lenkte Pervan im letzten Moment an den Innenpfosten (64.). In dieser Phase gab es für die Wölfe – inzwischen wurden Mehmedi und Schlager eingewechselt – kaum Entlastung. Der VfL verteidigte mit großem Kampf, Pervan entschärfte die Bälle von Vincenzo Grifo und erneut Santamaria. Hinten raus bekamen die Grün-Weißen wieder etwas mehr Zugriff aufs Spiel und setzten einige offensive Akzente. Weghorst köpfte allerdings rechts neben das Tor (90.). Tief durchatmen musste die Glasner-Elf in der Nachspielzeit, als Höler völlig frei im Eins gegen Eins nicht an Pervan vorbeikam (90.+1). Bis zum Abpfiff blieb es spannend und der VfL erkämpfte sich sein zweites Remis im zweiten Bundesliga-Spiel.

SC Freiburg: Müller – Schmid, Lienhart, Heintz (90.+5 Gulde), Günter – Santamaria, Höfler, Sallai (78. Jeong), Grifo (78. C.-H. Kwon) – Höler, Petersen (88. Demirovic)

VfL Wolfsburg: Pervan – Klaus, Guilavogui, Brooks, Otavio (77. Roussillon) – Gerhardt, Arnold (58. Schlager), Brekalo, Malli (58. Mehmedi), Victor (49. Steffen) – Ginczek (77. Weghorst)

Tore: 1:0 Nils Petersen (11.), 1:1 Brekalo (42.)

Gelbe Karten: - / Otavio, Arnold, Brooks

Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)

Alle Infos zur Partie im Matchcenter

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