Inside

Spendenscheck übergeben und Turmfalken ausgewildert

Lohnender Besuch von VfL-Profi Yannick Gerhardt im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde.

Dass der VfL Wolfsburg mit den Erlösen aus der Versteigerung der NABU-Sondertrikots das NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde unterstützen würde, stand länger schon fest. Bei einem Vor-Ort-Besuch einer VfL-Delegation um Yannick Gerhardt wurde die Spende nun nicht nur übergeben. Zudem wurden auch zwei Turmfalken ausgewildert sowie bei einem Rundgang spannende Einblicke in die Arbeit des Artenschutzzentrums gewonnen.

Erlös der Sondertrikots kommt dem NABU zugute

Den Naturschutzbund Deutschland (NABU) und den VfL verbindet eine ebenso langjährige wie erfolgreiche Partnerschaft. Seit 2012 bereits unterstützt Grün-Weiß verschiedene Projekte und Kampagnen. Mit den Versteigerungs-Erlösen in Höhe von knapp 3.000 Euro, die der VfL-Mittelfeldspieler am Donnerstag feierlich übergab, wird die Arbeit des Zentrums unterstützt, in dem jedes Jahr zahlreiche verletzte, geschwächte oder verwaiste Wildtiere aufgenommen, medizinisch versorgt und auf ihre Rückkehr in die Natur vorbereitet werden. Die Sondertrikots haben damit nicht nur auf dem Platz Aufmerksamkeit für den Naturschutz geschaffen, sondern leisten nun rückwirkend auch einen ganz konkreten Beitrag für den Erhalt der heimischen Tierwelt. Entsprechend groß war die Freude über die Unterstützung. Bärbel Rogoschik, Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums Leiferde: „Vielen, vielen herzlichen Dank. Wir haben uns sehr über diese ordentliche Summe gefreut. Das hilft uns sehr.“ Die Spendensumme unterstützt dabei, die tägliche Arbeit des Zentrums fortzuführen und auch künftig vielen Wildtieren die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.

Ein unvergesslicher Moment

Nach der Scheckübergabe stand im Gegenzug ein ganz besonderer Programmpunkt auf dem Plan. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Artenschutzzentrums durfte Yannick Gerhardt zwei Turmfalken wieder in die Freiheit entlassen. Die beiden Greifvögel waren zuvor im Zentrum aufgepäppelt und medizinisch betreut worden. Nachdem sie sich vollständig erholt hatten und bereit für ein Leben in freier Wildbahn waren, konnten sie nun an ihrem natürlichen Lebensraum ausgewildert werden. Für Gerhardt war die Freilassung ein bewegender Moment. Als die beiden Turmfalken aus seinen Händen zurück in die Natur flogen, wurde sichtbar, wie wichtig die Arbeit des Artenschutzzentrums ist. „Mich hat das sehr glücklich gemacht, die Falken auszuwildern“, sagte der VfL-Profi im Anschluss.

Spannende Einblicke hinter die Kulissen

Im Anschluss an die Auswilderung nahm sich das Team des NABU-Artenschutzzentrums Zeit, um Yannick und seine Begleiter über das Gelände zu führen. Dabei gab es viele spannende Einblicke in die tägliche Arbeit des Zentrums und die Herausforderungen, die der Schutz heimischer Wildtiere mit sich bringt. Während des Rundgangs wurde deutlich, wie vielfältig die Aufgaben des Teams sind. Neben den beiden Turmfalken lernte die Nummer 31 der Wölfe zahlreiche weitere Tiere kennen, die aktuell im Artenschutzzentrum betreut werden. Besonders beeindruckend waren die Störche, die nach Verletzungen oder Erschöpfung im Zentrum versorgt werden, ebenso wie die Uhus, die zu den größten Eulen Europas gehören. Auch Schildkröten gehören zu den Schützlingen, um die sich das Team kümmert. Zu jedem Tier gab es spannende Geschichten und Informationen darüber, weshalb es ins Zentrum gekommen ist und welche Maßnahmen notwendig sind, damit es, wenn möglich, wieder ausgewildert werden kann.