30.12.2019
Männer

Spannende Zahlen

Erinnerungswürdige Wegmarken und Bestwerte der grün-weißen Hinserie.

Um es vorwegzunehmen: Zum ganz großen Wurf hat es nicht mehr gereicht. Die Serie der längsten Anreihung ungeschlagener VfL-Ligaspiele, nämlich 14 an der Zahl, stammt weiterhin aus der Spielzeit 1995/1996. Warum gerade aus dieser? Das ist alles nachzulesen im neuen „Unter Wölfen Magazin“. Dennoch hat die laufende Bundesligaspielzeit für die Wölfe so angefangen, wie die vorherige zu Ende gegangen war: mit einem Rekord. Neun Spiele in Folge blieb Oliver Glasner im Kerngeschäft seit seinem Dienstantritt im Sommer vom Start weg unbesiegt – inklusive aller Vorbereitungs-, Test-, Pokal- und Europa-League-Spiele sind es sogar 22 gewesen. Besser war vor dem Österreicher mit den Grün-Weißen noch niemand gestartet. Zu gefallen wussten die Wölfe aber auch noch in anderen Bereichen. Ausgewählte Daten und Fakten zur ersten Hälfte der Saison:

  • In italienischen Medien dürfte der VfL Wolfsburg im Herbst ebenfalls mitunter erwähnt worden sein. Ehe es die Wölfe am zehnten Spieltag in Dortmund erwischte, waren sie nämlich gemeinsam mit Juventus Turin das einzige ungeschlagene Team aus den stärksten fünf europäischen Ligen. Die Alte Dame übrigens hielt noch durch bis zum 7. Dezember (1:3 bei Lazio Rom).

  • Neun Spiele ohne Pleite ab Dienstbeginn bedeuten für Glasner Platz neun in der Rangliste der erfolgreichsten Bundesliga-Trainerdebüts. Einsamer Spitzenreiter: Pep Guardiola mit 28 nicht verlorenen Spielen in der Saison 2013/2014.

  • Seine ersten vier Auswärtsspiele in einer Spielzeit ungeschlagenen zu bleiben (3:0 in Berlin, 1:1 in Düsseldorf, 1:0 in Mainz, 1:1 in Leipzig), hatte der VfL seit dem Bundesligaeinzug ebenfalls noch nie hinbekommen.

  • Ein weiterer Bestwert und damit Garant für die solide Hinserie: fünf Gegentore nach neun Partien. Mit Ausnahme zweier Spieltage stellte Grün-Weiß über die komplette Hinserie die ligabeste Abwehr.

  • Zuvor war die stärkste Defensive nur einmal aus Wolfsburg gekommen: 2006/2007 kassierte der VfL – genau wie der 1. FC Nürnberg – gar nur 16 Treffer in den ersten 17 Spielen.

  • Die aktuell 18 Gegentore hat Grün-Weiß darüber hinaus noch lediglich ein weiteres Mal zu Bundesligazeiten unterboten, nämlich in der Titelsaison 2014/2015.

  • Mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 im Heimspiel gegen Werder schaffte es Wout Weghorst in die Wolfsburger Top Ten der Ewigen Bundesligaknipser. Mit aktuell 24 Treffern zog der Niederländer für den Moment gleich mit Roy Präger und Maximilian Arnold.  

  • Arnold wiederum schüttelte mit seinem Siegtreffer gegen Gladbach Weghorst direkt wieder ab. Mit 25 Treffern ist er nun alleiniger Neunter hinter Martin Petrov und Ivica Olic (je 28 Tore).

  • In der Rekordspieler-Rangliste preschte derselbe Arnold derweil mächtig vor: Als erst dritter VfLer bestritt er beim Auswärtsspiel in Frankfurt für die Grün-Weißen sein 200. Bundesligaspiel. Gegenwärtig 205 Partien im Oberhaus für die Wölfe bedeuten nun auch Platz drei hinter Diego Benaglio (259) und Marcel Schäfer (256).

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