Ein Bild von VfL Wolfsburg-Trainer Oliver Glaser.
01.11.2019
Männer

„Spannend, wie die Mannschaft reagiert“

Die Wölfe gastieren am Samstag bei Borussia Dortmund.

Ein Bild von VfL Wolfsburg-Trainer Oliver Glaser.

Für den VfL Wolfsburg steht das vierte Spiel innerhalb von neun Tagen an. Am Samstagnachmittag, 2. November, ist der Tabellenvierte beim Tabellenfünften Dortmund zu Gast (Anstoß um 15.30 Uhr). Die Wölfe sind in der Bundesliga noch ungeschlagen, kassierten aber unter der Woche im DFB-Pokal ihre erste Saisonpleite. Wie die Mannschaft die erste Niederlage nach zuvor 13 unbesiegten Spielen wegstecken wird, darüber sprach VfL-Cheftrainer Oliver Glasner auf der obligatorischen Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung ebenso wie über…

…den Eindruck der Mannschaft nach dem Pokal-Aus: Wir waren alle sehr enttäuscht über das klare Ausscheiden gegen Leipzig, sollten jetzt aber nicht die Köpfe hängen lassen. Zuvor haben wir 13 Partien am Stück nicht verloren. Jetzt kassieren wir eine Klatsche – was ist also die Wahrheit? Ist es nur die Niederlage des letzten Spiels oder sehen wir das große Ganze, in dem wir über einen langen Zeitraum gezeigt haben, dass wir schwer zu besiegen sind? Nun hat es eine Mannschaft geschafft und trotzdem dürfen wir jetzt nicht sagen, wir sind das, was wir die letzte halbe Stunde gegen Leipzig gezeigt haben, sondern das, was wir bisher in knapp drei Monaten geleistet haben. Und da sehe ich sehr viele positive Dinge.

…die Reaktion der Mannschaft in Dortmund: Es wird spannend zu sehen sein, wie das Team auftritt. Ich wusste bisher nicht, wie die Mannschaft nach einer Niederlage reagiert. Ich hätte bei meinem Antritt am 1. Juli aber auch nicht gedacht, dass wir erst am 1. November darüber sprechen. Das zeigt, dass die Spieler und wir alle hier auch viel richtig gemacht haben. Ich denke, dass die Niederlage keine großen Spuren hinterlässt. Endgültig werden wir es aber am Samstagnachmittag sehen.

…die Rückkehr von Kapitän Josuha Guilavogui: Ich bin froh, dass er wieder zur Verfügung steht. Josh hat einen hohen Stellenwert in der Mannschaft und ist sehr wichtig. Ob die Situation am Mittwoch mit ihm anders gewesen wäre, weiß ich nicht. Das Spiel hat eine Eigendynamik bekommen, die man sich nicht wünscht, die ich aber auch vier Wochen zuvor bei einem Champions-League-Finalisten gesehen habe – nämlich in der Partie Tottenham gegen Bayern – mit Spielern auf Weltklasse-Niveau. Es sollte nicht sein, doch es ist passiert. Deswegen haken wir diese Begegnung ab und wollen in Dortmund so auftreten, wie wir es in 13 Partien zuvor gemacht haben.

…die Erwartungen an den Auftritt des BVB: Dortmund ist mit Bayern München der Titelfavorit Nummer eins. Aufgrund des Kaders und der Möglichkeiten, die sie haben. Deswegen erwarte ich den BVB sehr, sehr stark. Auch wenn sie in den letzten Wochen nicht immer die Resultate erzielt haben, die sie sich gewünscht haben. Dennoch kann man in Dortmund nur bestehen, wenn alles passt. Für uns ist es wichtig, sie immer wieder unter Druck zu setzen. Da haben sie in der Vergangenheit den einen oder anderen Fehler gemacht, so dass wir in diesen Situationen unseren Platz und unsere Räume sehr effektiv ausnutzen müssen. Insgesamt erwartet uns eine schwierige Aufgabe, für die wir eine sehr gute Leistung brauchen.

…die Personalsituation: Es ist eine sehr intensive Zeit für uns, weil wir zwischen den Spielen immer nur zwei Tage haben bis wieder das Abschlusstraining ansteht. Daher ist es positiv, dass alle Spieler, die wir an Bord haben, nach wie vor in einem körperlich guten Zustand und fit sind.

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