Daniel Didavi und Josuha Guilavogui attackieren Ribery, um den Ball zu erobern.
17.02.2018
Männer

Späte Niederlage

Wölfe unterliegen dem FC Bayern München mit 1:2.

Daniel Didavi und Josuha Guilavogui attackieren Ribery, um den Ball zu erobern.

Am 23. Bundesliga-Spieltag unterliegt der VfL Wolfsburg dem FC Bayern München mit 1:2 (1:0). Dabei hatten die Wölfe lange Zeit sogar geführt, konnten dem Offensivdruck des Rekordmeisters letztlich jedoch nicht standhalten. Für die frühe VfL-Führung hatte Daniel Didavi gesorgt (8. Minute), ehe Sandro Wagner (64.) und kurz vor Abpfiff Robert Lewandowski per Foulelfmeter die Partie drehten (90.). Am kommenden Freitag, 23. Februar (Anstoß um 20.30 Uhr), treten die Wölfe zum 24. Spieltag beim FSV Mainz 05 an.

Fünf Veränderungen

Im Vergleich zur 1:3-Niederlage beim SV Werder Bremen tauschte VfL-Cheftrainer Martin Schmidt auf insgesamt fünf Positionen: Für Paul Verhaegh, William, Josip Brekalo, Admir Mehmedi und Victor Osimhen begannen Sebastian Jung, Gian-Luca Itter, Daniel Didavi, Renato Steffen und Divock Origi. FCB-Coach Jupp Heynckes nahm gegenüber dem 2:1-Sieg gegen den FC Schalke 04 in der Vorwoche gleich acht Veränderungen an seiner Startelf vor: Einzig Sven Ulreich, Arjen Robben und Franck Ribery blieben in der Startelf.

Traumstart für Grün-Weiß

Die Wölfe verlegten sich von Beginn an auf die Defensive und lauerten auf Balleroberungen, um im Anschluss ins Umschaltspiel zukommen. Dann nutzten die Grün-Weißen gleich die erste bessere Gelegenheit eiskalt zur Führung: Maximilian Arnold führte eine Ecke kurz auf Yunus Malli aus, dessen Flanke Didavi am zweiten Pfosten fand, der per Kopf einnickte (8.). In der Folge machten die Wölfe die Räume eng, standen tief und ließen kaum Abschlüsse zu. Einzig in der 16. Minute musste VfL-Schlussmann Koen Casteels sein ganzes Könne aufbieten: Als Niklas Süle einen Ball per Kopf aus kurzer Distanz auf den Kasten brachte, parierte der Belgier sehenswert. So gingen die Hausherren mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

Daniel Didavi köpft zum 1:0.

Casteels hält die Führung fest

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich ein ähnliches Bild: Die Gäste hatten den Ball, die Wölfe verteidigten leidenschaftlich. So versuchte es der Rekordmeister nun aus der Distanz, doch der Schlenzer von Corentin Tolisso aus knapp 20 Metern verfehlte sein Ziel (48.). Kurz darauf war es erneut Casteels, der die Führung der Wölfe festhielt: Nach einem Foul von Steffen im Strafraum an Tolisso zeigt Schiedsrichter Stegemann auf den Punkt, den anschließenden Robben-Elfmeter parierte der VfL-Keeper glänzend.

Wagner gleicht aus

Nun erhöhte der Rekordmeister die Schlagzahl, die Hausherren konnten kaum noch für Entlastung sorgen, stemmten sich allerdings mit aller Kraft gegen den Offensivdrang des FCB. In der 64. Minute war es schließlich um die grün-weiße Führung geschehen: Nach einer Robben-Flanke war Wagner zur Stelle und wuchtete das Spielgerät per Kopf ins VfL-Gehäuse. Der eingewechselte Thomas Müller (68., 73.) und erneut Wagner (71.) kamen in der Folge zu weiteren Chancen, ließen diese jedoch ungenutzt. In der 80. Minute sah Arnold die Gelbe Karte – eine folgenschwere, denn für den Mittelfeldmotor war es die Fünfte, er ist somit am kommenden Spieltag gesperrt. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit dann der Schock, Itter brachte Robben im Strafraum zu Fall: Den fälligen Strafstoß verwandelte Robert Lewandowski sicher im rechten unteren Eck. So sprangen trotz aufopferungsvollem Kampf letztlich keine Punkte für den VfL heraus.

Wagner lässt sich von seinen Teamkollegen feiern.

VfL Wolfsburg: Casteels – Jung (78. William), Bruma, Knoche, Itter – Guilavogui, Arnold – Didavi, Malli (90.+4 Dimata), Steffen (83. Osimhen) – Origi

FC Bayern München: Ulreich – Rafinha, Martinez, Süle, Bernat – Rudy, Tolisso – Robben, Thiago (62. Müller), Ribery (66. Alaba) – Wagner (79. Lewandowski)

Tore: 1:0 Didavi (8.), 1:1 Wagner (64.), 1:2 Lewandowski (90./Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Jung, Steffen, Arnold, Itter / Thiago, Ribery, Müller

Zuschauer: 30.000 am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena

Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)

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