Der VfL Wolfsburg hat am 21. Bundesliga-Spieltag eine Niederlage bezogen. Das Heimspiel der Elf von Cheftrainer Daniel Bauer gegen Borussia Dortmund am Samstagnachmittag endete 1:2 (0:1). Den Pausenrückstand durch Julian Brandt (38.) beantwortete Konstantinos Koulierakis mit dem 1:1-Ausgleich (52.). In einer offenen Partie mit immer klareren Vorteilen für den VfL hatte das letzte Wort vor 28.917 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena schließlich der Gast, für den Serhou Guirassy kurz vor Abpfiff noch zum Sieg traf (87.). In der Tabelle rutschte Grün-Weiß auf den 15. Platz. Weiter geht es für den VfL am Sonntag, 15. Februar (Anstoß um 17.30 Uhr), mit einem Auswärtsspiel bei RB Leipzig.
Personal
Patrick Wimmer (muskuläre Probleme), Sael Kumbedi und Vini Souza (beide krank) waren nicht rechtzeitig genesen. Zumal Bauer mit Jeanuel Belocian und Jonas Adjetey zwei Neuzugänge in der Auswahl hatte, ergaben sich gegenüber der Partie beim 1. FC Köln gleich sechs Veränderungen: Koulierakis, Belocian, Kevin Paredes, Adam Daghim, Mohammed Amoura und Kento Shiogai, der ebenso wie Belocian zu seinem VfL-Startelfdebüt kam, rückten neu in die Anfangsformation und ersetzten neben Souza und Wimmer den gesperrten Moritz Jenz sowie Yannick Gerhardt, Lovro Majer und Dzenan Pejcinovic. Auf Seiten der Gäste, zuletzt 3:2-Sieger über den 1. FC Heidenheim, begannen Niklas Süle, Julian Ryerson und Maximilian Beier anstelle von Filippo Mane, Yan Couto und Karim Adeyemi.
Spielverlauf
Im ersten Gastspiel von Niko Kovac in der Volkswagen Arena seit dem Ende seiner VfL-Zeit ging der BVB früh in die Offensive, sah sich aber wehrhaften und anfangs gut verteidigenden Wölfen gegenüber. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Grün-Weiß gut dagegenhielt und immer wieder offensive Akzente setzte. Die beste Gelegenheit hatte Amoura nach starkem Zuspiel von Daghim, zielte aber knapp vorbei. Mit zunehmender Spielzeit erhöhte Dortmund den Druck, wurde vor allem nach Standards gefährlich und ging nach einer Ecke durch Brandt in Führung. Auch danach blieb der BVB am Drücker und hätte durchaus nachlegen können. Der VfL aber rettete den knappen Rückstand in die Pause.







































