Die U23 jubelt.
22.04.2018
U23

Späte drei Punkte

U23 gewinnt bei Schlusslicht Altona 93 durch Treffer in der Nachspielzeit mit 2:1.

Die U23 jubelt.

Das war eng: Durch den Siegtreffer in der Nachspielzeit hat die U23 des VfL Wolfsburg beim Tabellenletzten Altona 93 mit 2:1 (1:0) die Oberhand behalten. Dadurch ist der Staffelsieg weiterhin möglich. Durch die drei weiteren Punkte verbesserte sich der VfL in der Tabelle der Regionalliga Nord auf 56 Zähler. Die Gäste aus Wolfsburg waren zunächst in der 36. Minute durch Blaz Kramer, der einen Strafstoß verwandelte, in Führung gegangen. Der Angreifer war es dann auch, der das 1:1 der Hamburger per Eigentor herbeiführte (84. Minute), ehe er kurz vor Abpfiff noch einmal auf der richtigen Seite erfolgreich war. Für den VfL geht es in der Liga am kommenden Samstag, 28. April (Anstoß um 14 Uhr), weiter mit der Nachholpartie beim TSV Havelse.

Ausgeglichene erste Hälfte

Es entwickelte sich vor 767 Zuschauern auf dem Platz der Adolf-Jäger-Kampfbahn eine recht ausgeglichene erste Hälfte, in der die Gäste zunächst mehr Akzente setzen konnten. So prüfte Julian Klamt den Hamburger Keeper Tjark Grundmann mit einem Kopfball (8.) und Murat Saglam probierte es nach einer Ecke aus 20 Metern (19.). Altona 93 kam drei Minuten später erstmals gefährlich vor das Wolfsburger Tor. So streifte in der Aktion ein Schuss von Niklas Siebert die Latte. Und in 27. Spielminute musste VfL-Keeper Niklas Klinger sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Auf der anderen Seite war es Daniel Hanslik, dessen Kopfball Grundmann zu einer Glanztat zwang (32.). Vier Minuten darauf ertönte der Elfmeterpfiff, nachdem Elvis Rexhbecaj im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Kramer, nach seiner Gelbsperre wieder dabei, übernahm die Verantwortung und markierte die Führung der Wolfsburger.

Einen Gang zugelegt

Nach der Pause legten die Gäste einen Gang zu und bestimmten nun das Geschehen. Direkt nach Wiederanpfiff gelangte ein Abpraller nach einer Ecke in den Rückraum, wo Julian Justvan aus 20 Metern nur knapp über das Tor zielte. In der 55. Minute lag das 2:0 für die Wölfe endgültig in der Luft, aber Hassan El-Saleh köpfte den Ball freistehend aus kürzester Distanz über den Kasten. Und die Gäste hatten weitere Möglichkeiten durch Kramer (68.) und Hanslik (77.). Da der zweite Treffer der Gäste nicht gelingen wollte, witterten die Hamburger noch einmal ihre Chance. Nach 84 Minuten belohnten sie sich schließlich, als Kramer nach einer Ecke den Ball ins eigene Tor beförderte. Doch der VfL gab nicht klein bei und warf in der verbleibenden Spielzeit alles nach vorn. In der 92. Minute kannte der Jubel der Gäste dann keine Grenzen mehr. Eine Ecke von Saglam gelangte zu Klamt, der wuchtig aufs Tor köpfte und Grundmann zu einer Glanztat zwang. Doch den Abpraller verwertete Kramer und stellte den 2:1-Endstand her.

„Nach der Pause besser agiert“

VfL-Trainer Rüdiger Ziehl: In der ersten Hälfte hatten wir Schwierigkeiten, uns Möglichkeiten herauszuspielen und hatten Glück, dass Altona kein Tor erzielt hat. Durch den Strafstoß sind wir dann doch noch in Führung gegangen. Nach der Pause haben wir dann besser agiert und es haben sich Chancen ergeben, das zweite Tor zu markieren. Allerdings waren wir da nicht konsequent genug. Altona hat alles reingeworfen und wir haben so ein wenig begonnen, zu zittern. Vor allem durch Standards und Diagonalbälle der Hamburger bekamen wir Probleme und mussten tatsächlich den Ausgleich hinnehmen. Anschließend haben wir mit aller Macht versucht, doch noch ein Tor herbeizuführen. Natürlich bin ich überglücklich, dass uns das in der 92. Minute gelungen ist.

Altona 93: Grundmann – Aniteye, Yilmaz, Barinovs, Siebert – Sachs, Hosseini (65. Hacker), Correia Ca, Schultz (90. Rettstadt) – Balde, Hinze (74. Kunter)

VfL Wolfsburg U23: Klinger – El-Saleh, Klamt, Neuwirt (86. Stutter), Franke, Saglam – Justvan (78. Möbius), May, Rexhbecaj – Hanslik, Kramer
Tore: 0:1 Kramer (36., Foulelfmeter), 1:1 Kramer (84., Eigentor), 1:2 Kramer (90.+2)

Gelbe Karten: Barinovs, Hosseini, Correia / -

Schiedsrichter: Jost Steenken

Zuschauer: 767 am Sonntagnachmittag in Hamburg

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