Der VfL Wolfsburg hat im Weserstadion keine Punkte geholt. Im Freitagabendspiel des 10. Spieltags unterlag die Elf von Cheftrainer Paul Simonis bei Werder Bremen mit 1:2 (1:0). Eine nicht unverdiente Pausenführung durch Mattias Svanberg (28.) hielt bis in die Schlussphase, in der die lange gut verteidigenden Wölfe einen schon späten Ausgleich kassierten (83.), um in den letzten Momenten einer rassigen Partie vor 40.500 Zuschauern im Weserstadion gar noch zu verlieren (90.+4). In der Tabelle blieb der VfL für den Moment Zwölfter. Ihren nächsten Einsatz haben die Grün-Weißen erst wieder nach der Länderspielpause, nämlich am Samstag, 22. November (Anstoß um 15.30 Uhr), wenn Bayer Leverkusen zum Werksduell in die Volkswagen Arena kommt.
Personal
Von den zuletzt nicht einsatzbereiten Wölfen meldete sich lediglich Patrick Wimmer wieder fit. Zudem hatte sich die Ausfallliste noch verlängert: Yannick Gerhardt, Bence Dardai und Lovro Majer fehlten verletzungsbedingt, erkrankt fiel außerdem Marius Müller aus. Gegenüber dem Heimspiel gegen Hoffenheim veränderte Simonis die Startelf auf einer Position: Für Konstantinos Koulierakis begann Moritz Jenz. Mit Pharell Hensel und Jan Bürger feierten zwei grün-weiße Talente ihr Bundeliga-Kader-Debüt.
Spielverlauf
Schon zum zweiten Mal in der immer noch jungen Saison trat der VfL im Weserstadion an. Anders als im Pokal gegen die SV Hemelingen machten sich die Wölfe nicht sofort auf dem Rasen breit, überließen andererseits den Hanseaten aber auch nicht allzu viele Räume. Ein Kopfballversuch Amos Piepers (5.), von Kamil Grabara stark pariert, und ein Flachschuss aus spitzem Winkel Adam Daghims (13.), das war die Bilanz einer ausgeglichenen Anfangsphase. Werder probierte nach und nach die Schlagzahl zu erhöhen, erspielte sich auch ein optisches Übergewicht, ohne aber die diszipliniert verteidigenden Wölfe in echte Nöte zu bringen. Als stattdessen die Simonis-Elf einmal ausschwärmte, entstand daraus ein richtig starker Angriff, den Svanberg mit dem Führungstor veredelte (28.). Die Bremer nahmen neuerlich Anlauf und wurden wieder vor dem VfL-Kasten vorstellig. Yukinari Sugawara probierte es volley (33.), außerdem unternahm Romano Schmid einen gefährlichen Distanzversuch (45.+1). Weit eher das Zeug zu einem Tor aber hatte ein Flachschuss, den Christian Eriksen im Nachgang einer Ecke abfeuerte und bei dem sich Mio Backhaus richtig lang machen musste, um einen erneuten Einschlag zu verhindern (39.).




































