Die B-Junioren des VfL Wolfsburg stehen im Halbfinale des Niedersachsenpokals. Im Viertelfinale setzte sich die Mannschaft der Grün-Weißen beim JFV Lüneburg souverän mit 7:0 (2:0) durch. In Abwesenheit von Cheftrainer Christian Stegmaier, der aufgrund eines Trainerlehrgangs nicht an der Seitenlinie stehen konnte, übernahm Co-Trainer Jan Neuwirt die Verantwortung. Nach zwei Treffern im ersten Durchgang drehten die Jungwölfe nach der Pause noch einmal auf und machten den deutlichen Einzug in die Vorschlussrunde perfekt.
Fünf Treffer nach der Pause
Gegen den Niedersachsenligisten übernahmen die Wölfe früh die Kontrolle und gingen nach 14 Minuten in Führung: Alexej Jewtschuk fasste sich aus rund 20 Metern ein Herz und traf mit einem präzisen Flachschuss ins kurze Eck zum 1:0. Eine knappe Viertelstunde später legte Younes Mhana nach. Aus spitzem Winkel schloss der Offensivspieler trocken ins lange Eck ab (29.), sodass es mit einer 2:0-Führung in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Grün-Weißen das Tempo und sorgten schnell für klare Verhältnisse. Zunächst schnürte Mhana mit einem sehenswerten Freistoß aus rund 18 Metern seinen Doppelpack (44.), nur vier Minuten später nahm Nikola Isailovic den Ball im Strafraum mit der Brust herunter und hämmerte ihn aus elf Metern zum 4:0 in die Maschen (48.). Auch die eingewechselten Spieler fügten sich nahtlos ein: Luka Spiroski traf zunächst aus rund zehn Metern (57.) und staubte wenig später zum 6:0 ab (69.). Den Schlusspunkt setzte Carlos Sauermann, der eine scharfe Hereingabe von Pepe Ullrich aus kurzer Distanz zum 7:0-Endstand verwertete (80.). Damit blieben die Jungwölfe nicht nur ihrer offensiven Linie treu, sondern hielten auch defensiv die Null.
„Ein durchaus gelungener Pokaltag“
Co-Trainer Jan Neuwirt zeigte sich entsprechend zufrieden: „Es war ein gutes Spiel, um nach der Länderspielpause wieder in den Rhythmus zu kommen. Wir hatten uns vorgenommen, Tore zu schießen und gemeinsam konsequent zu verteidigen. Das haben wir mit sieben Treffern und der Null hinten gut umgesetzt. Von daher war das ein durchaus gelungener Pokaltag. Wir sind eine Runde weiter und freuen uns darauf, in der kommenden Woche wieder in der Liga zu spielen.“
VfL Wolfsburg U17: Bodmann – Jaenke (55. Pfeifer), Sauermann, Maloku, Jewtschuk (41. Pomnitz) – Padure (55. Zimmermann), Garcia Noto – Lazzara (41. Isailovic), Ullrich, Mhana – Grupe (55. Spiroski)
Tore: 0:1 Jewtschuk (14.), 0:2 Mhana (29.), 0:3 Mhana (44.), 0:4 Isailovic (48.), 0:5 Spiroski (57.), 0:6 Spiroski (69.), 0:7 Sauermann (80.)











