Im Achtelfinale des DFB-Pokals setzten sich die Frauen des VfL Wolfsburg mit 3:1 (1:0) gegen den SC Freiburg durch und stehen damit im Viertelfinale. Stürmerin Lineth Beerensteyn eröffnete in der 23. Spielminute den Nachmittag für die Wölfinnen. Ein unglückliches Eigentor von Nia Szenk zum 2:0 (49.) und ein Treffer von der ehemaligen Freiburgerin Cora Zicai (64.) bauten die Führung weiter aus. Kurz vor dem Ende der Partie gelang Sophie Nachtigall noch der 1:3-Anschlusstreffer (86.). Bereits am Mittwoch, 19. November, treffen die Wölfinnen am 4. Spieltag der UEFA Women’s Champions League auf Manchester United WFC. Anstoß in der Volkswagen Arena ist um 18.45 Uhr (live auf Disney+).
Personal
Im Vergleich zum UWCL-Spiel bei OL Lyonnes nahm Wölfinnen-Cheftrainer Stephan Lerch fünf Änderungen in seiner Startelf vor: Joelle Wedemeyer rückte für Sarai Linder in die Mannschaft, Judit Pujols ersetzte Janou Levels, Lena Lattwein begann für Janina Minge, Svenja Huth erhielt diesmal die Kapitänsbinde und rückte für Ella Peddemors in die Anfangsformation, und Kessya Bussy komplettierte die Startelf anstelle von Zicai. Freiburgs Trainer Edmond Kapllani nahm im Vergleich zum vergangenen Ligasieg gegen Bayer 04 Leverkusen keine Veränderungen in seiner Startelf vor.
Spielverlauf
Die Anfangsminuten waren von vorsichtigem Abtasten geprägt, doch mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Wölfinnen immer klarer die Kontrolle – einzig die Präzision im letzten Drittel fehlte zunächst. Über die rechte Seite setzte Huth das erste Ausrufezeichen, ihre Hereingabe erreichte jedoch die am Fünfmeterraum lauernde Bussy nicht (11. Minute). Nur drei Minuten später flog eine weitere Flanke von Huth in den Strafraum, diesmal über Alexandra Popp, doch der Ball geriet einen Tick zu lang – erneut wäre Bussy in aussichtsreicher Position gewesen (14.). Der Druck auf das Freiburger Tor nahm nun deutlich zu, und in der 23. Minute zahlte sich diese Dominanz durch den Führungstreffer von Beerensteyn zum 1:0 für die Wölfinnen aus. In der 33. Minute tauchte erneut die Niederländerin vor der SC-Torhüterin Laura Benkarth auf, konnte diese jedoch nicht überwinden. Erst kurz vor der Pause meldeten sich die Gästinnen zum ersten Mal ernsthaft zu Wort: Nach einer Ecke befördert Greta Stegemann den Ball in Richtung VfL-Tor, doch Stina Johannes rettete mit einem herausragenden Reflex und lenkte den Ball an die Querlatte. Mit einer 1:0-Führung für die Grün-Weißen ging es in die Halbzeit.




































