02.09.2018
Akademie

Siegesserie gerissen

Die U23 kehrt mit einem Punkt vom Lüneburger SK Hansa zurück, bleibt aber vorn.

Die Siegesserie der U23-Wölfe ist gerissen: Nach zuletzt drei Erfolgen mussten sich die Grün-Weißen am Sonntagnachmittag beim Lüneburger SK Hansa mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden begnügen. Die Gastgeber waren kurz nach der Pause durch Felix Vobejda in Führung gegangen (47. Minute), die aber Michele Rizzi aus Sicht der Gäste egalisieren konnte (74.). Bei schwierigen äußeren Bedingungen waren die Wölfe das tonangebende Team, hatten aber wie die Gastgeber auch mit dem sehr schlechten Platz zu kämpfen. In der Tabelle der Regionalliga Nord liegt im oberen Bereich alles dicht beieinander, die Wölfe sind dabei auch nach dem achten Spieltag Spitzenreiter. Kommenden Samstag, 8. September, geht es mit der Heimpartie gegen die SV Drochtersen/Assel weiter (Anstoß 13 Uhr, AOK Stadion).

Torlose erste Halbzeit

Rexhbecaj war es, der in der ersten Minute den ersten Distanzschuss abgab. Und die Gäste aus Wolfsburg blieben am Drücker, so nach sieben Minuten, als Richmond Tachie den Ball schön aufs Tor brachte, Gastgeber-Keeper Ole Springer aber klären konnte. Der VfL war in der Folge das bestimmende Team, Lüneburg hingegen agierte vor allem mit langen Bällen. Nach 30 Minuten hätte dann eigentlich die Gästeführung fallen müssen: Nach einer Ecke von Michele Rizzi kam Daniel Hanslik zum Kopfball, setzte das Leder jedoch äußerst knapp am Gehäuse des LSK vorbei. Drei Minuten darauf hatten die Wölfe den Torschrei dann schon auf den Lippen. Nach einer erneuten Rizzi-Ecke gelangte diesmal Kapitän Julian Klamt an den Ball. Sein Kopfball wurde von der Linie gekratzt. So ging es torlos in die Pause.

Lüneburg trifft

Zwei Minuten nach dem Wechsel fuhren die Gastgeber praktisch ihren ersten richtigen Angriff – und der saß gleich. Nach einer scharfen Flanke von rechts tauchte Felix Vobejda am langen Pfosten auf und versenkte die Kugel im Netz. Doch das beeindruckte die Gäste wenig, die weiter am Drücker blieben. In der 55. Minute gab es die nächste VfL-Möglichkeit, diesmal senkte sich eine Flanke von Davide Itter gefährlich aufs Tor, Springer konnte gerade so klären. Nach 74 Minuten fiel dann endlich der verdiente Ausgleich für die Wölfe: Rexhbecaj hatte abgezogen und Rizzi kam am langen Pfosten an den Ball und drückte ihn über die Linie. Es blieb in der Folge ein Spiel in Richtung Lüneburger Tor, aber ein weiterer Treffer wollte nicht mehr gelingen.

„Keine guten Bedingungen“

VfL-Trainer Rüdiger Ziehl: Es war heute an keine spielerische Komponente zu denken, da der Platz in keinem guten Zustand war. Es war ein reines Kampfspiel auf den zweiten Ball. Trotzdem sind wir mit einer guten Einstellung in die Partie gegangen und besaßen in der ersten Halbzeit zwei sehr gute Möglichkeiten und nach zwei Eckbällen hätten wir eigentlich auch treffen müssen. In einer Aktion war der Ball vielleicht sogar hinter der Linie. Ansonsten haben wir dem Gegner keine Möglichkeit gelassen. Mit unserer einzigen Unachtsamkeit nach der Pause geraten wir in Rückstand, diese Chance hat Lüneburg genutzt. Meine Mannschaft hat darauf aber sehr gut reagiert und der Wille war vorhanden, die Partie drehen zu wollen. Es war eine gute kämpferische Leistung und die Mannschaft hat sich dann mit dem Tor belohnt für ihren großen Aufwand. Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen, dass es nicht mehr zum Sieg gereicht hat. Natürlich wäre es vielleicht anders gelaufen, wären wir in Führung gegangen. Aber so können wir auch mal mit einem Punkt leben.

Lüneburger SK Hansa: Springer – Kunze, Correira Ca, Pägelow, Wolk, Stech – Sakai, Monteiro, Ghandour (90. Zabihi)– Vobejda (89. Gueye), Kobert (74. Krottke)

VfL Wolfsburg U23: Menzel – D. Itter, Klamt, Ziegele (72. Saglam), Franke, G.L. Itter – Rizzi, May, Rexhbecaj – Tachie (58. Stutter), Hanslik

Tore: 1:0 Vobejda (47.), 1:1 Rizzi (74.)

Gelbe Karten: Ghandour/ Ziegele, Rexhbecaj, Saglam, Rizzi

Schiedsrichter: Patrick Mewes

Zuschauer: 452 am Sonntagnachmittag in Lüneburg

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