Der U19-Spieler Jannis Lang kämpft um den Ballbesitz.
19.10.2019
Akademie

Sieg und Unentschieden

U19 dreht Spiel bei Union Berlin / U17 spielt 0:0 gegen den Hamburger SV.

Der U19-Spieler Jannis Lang kämpft um den Ballbesitz.

Die U19 des VfL Wolfsburg hat mit ganz viel Kampfbereitschaft und Moral drei Punkte aus der Hauptstadt entführt. Trotz zweimaligen Rückstandes drehte die Elf von Henning Bürger die Partie gegen den Tabellenzweiten und siegte mit 3:2 (1:1) bei Union Berlin. Auch die U17 war am Samstagnachmittag im Einsatz. Das Team von Coach Steffen Brauer empfing den Hamburger SV und sicherte sich beim 0:0 einen Punkt gegen den Tabellenführer.

Doppelpack von Joker Llanez

Im direkten Duell setzten sich die A-Junioren am Samstagnachmittag bei Union Berlin durch und bauten damit ihren Vorsprung an der Tabellenspitze aus. FCU-Goalgetter Fisnik Asllani brachte die Berliner mit seinem elften Saisontreffer in Führung (27.), den VfL-Abwehrspieler Tom-Kasper Berger jedoch ausgleichen konnte (43.). Nach dem Seitenwechsel war erneut Asllani zur Stelle, der in der 54. Spielminute das 2:1 für den Gastgeber erzielte. Doch die Niedersachsen gaben sich nicht auf und zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Einen Ball von Soufiane Messeguem konnte die Berliner Abwehr nicht entschlossen klären, so dass der eingewechselte Ulysses Llanez zum 2:2-Ausgleich ins lange Eck einschob (67.). Fünf Minuten später war der Mittelfeldmann erneut zur Stelle, als er bei einem Konter über die rechte Seite die scharfe Hereingabe von Ole Pohlmann aus fünf Metern über die Linie drückte (72.). Mit seinem Doppelpack zum 3:2 bescherte er den Jungwölfen den siebten Sieg im achten Spiel.

Weiter geht es für die U19 am kommenden Samstag, 26. Oktober. Dann empfangen die Nachwuchskicker vor heimischen Publikum die A-Junioren von Holstein Kiel. Anpfiff im Porschestadion ist um 11 Uhr.

„Heißumkämpfe Partie“

Henning Bürger: Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Gegen eine spielstarke Mannschaft haben wir mit Moral und Disziplin drei Punkte entführt. In der heißumkämpften Partie hatten wir allein in Halbzeit eins vier Großchancen. Daher war der Ausgleich vor der Pause enorm wichtig. Nach dem Seitenwechsel haben wir im entscheidenden Moment zwei Angriffe konsequent ausgespielt, so dass sich die Jungs für ihren Einsatz belohnt haben.

VfL Wolfsburg U19: Mellack – Mai, Beifus, Lang, Sommer – Pohlmann (87. Pereira da Silva), Messeguem, Berger, Burmeister (63. Wahlig) – Abdijanovic (59. Llanez), Jastremski

Tore: 1:0 Asllani (27.), 1:1 Berger (43.), 2:1 Asllani (54.), 2:2 Llanez (67.), 2:3 Llanez (72.)

Großchance kurz vor Schluss

Vor heimischen Publikum empfingen die B-Junioren des VfL Wolfsburg mit dem HSV die Mannschaft der Stunde. In einer taktisch geprägten Partie gab es wenig Szenen im Torraum, beide Teams überzeugten mit einer stabilen Defensivarbeit und ließen den jeweiligem Offensivpersonal kaum Raum zur Entfaltung. Trotz eines leichten, fußballerischen Übergewichtes belohnten sich die Jungwölfe am Ende nicht, als sie mit einem Kopfball von Abwehrmann Anselmo MacNulty die größte Chance in dieser Partie hatten. Dennoch war die Leistung der B-Junioren ein Schritt in die richtige Richtung. Für die anstehende Aufgabe im Ligabetrieb gilt es vor allem, die Offensive zu stärken. Denn am kommenden Samstag, 26. Oktober, gehen die B-Junioren auf Reisen. Ab 13 Uhr gastiert die Brauer-Elf beim neuen Tabellenführer RasenBallsport Leipzig.

„Leistungsgerechte Punkteteilung“

Steffen Brauer: In einer taktisch geprägten Partie haben sich beide Teams weitestgehend neutralisiert. Zum Ende hatten wir etwas Pech, als nach einer Ecke der Kopfball von Anselmo MacNulty durch Hamburgs Keeper mit einer Glanzparade entschärft wurde. Insgesamt habe ich von meiner Mannschaft eine gute Partie gesehen, bei dem das 0:0 am Ende leistungsgerecht war. Am nächsten Spieltag erwartet uns eine ähnlich anspruchsvolle Aufgabe, wenn wir beim neuen Tabellenführer in Leipzig gastieren.

VfL Wolfsburg U17: Schulze – Tomljenovic, Fobassam, MacNulty – Brix, Berg (63. Moretti), Walther, Di Michele Sanchez (67. Wagner) – Nuhanovic (60. Pörner), Littbarski (41. Patut), Reincke

Tore: Keine

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