Jubelszene der U20-Spielerinnen im Stadion am Elsterweg.
04.11.2019
Frauen

Sieg nach Rückstand

Die Jungwölfinnen gewinnen ihr Heimspiel gegen Arminia Bielefeld mit 4:1.

Jubelszene der U20-Spielerinnen im Stadion am Elsterweg.

Die U20-Frauen des VfL Wolfsburg haben ihre Erfolgsserie in der 2. Frauen-Bundesliga fortgesetzt: Das Team von Trainer Steffen Beck setzte sich gegen Arminia Bielefeld mit 4:1 (1:1) durch und realisierte damit bereits den siebten Saisonsieg. In der Tabelle rangieren die Jungwölfinnen weiterhin auf dem zweiten Platz, der Rückstand auf Spitzenreiter SV Werder Bremen beträgt vier Zähler. Weiter geht’s für Grün-Weiß erst in knapp drei Wochen: Am Samstag, 23. November (Anstoß um 14 Uhr), ist der 1. FFC Turbine Potsdam II zu Gast am Elsterweg.

Ausgleich kurz vor der Pause

Zu Beginn der Partie gegen den Aufsteiger aus Ostwestfalen deutete noch nichts auf einen klaren Erfolg der Gastgeberinnen hin: Die Grün-Weißen hatten zu viele Fehler im Spiel, kamen nicht ins Pressing. Fast folgerichtig, dass Sophie Thiemann per 18-Meter-Schuss nach einer zunächst abgewehrten Ecke das 1:0 für die Arminia-Frauen erzielte (24.). In der Folge war es der zweikampfstarken Gloria Adigo zu verdanken, dass es aus Sicht der Jungwölfinnen nicht noch dicker kam. Den etwas überraschenden Ausgleich erzielte Anna-Lena Stolze, die den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie schob (43.), kurz vor der Pause. Vorausgegangen war ein sehenswerter Angriff über die rechte Seite. „Dieses Tor lag nicht gerade in der Luft“, musste Coach Beck zugeben.

Stolze macht den Deckel drauf

Zu Beginn der zweiten Hälfte sahen die knapp 100 Zuschauer im Stadion am Elsterweg eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Dass das Pendel zu Gunsten der Jungwölfinnen ausschlug, war nicht zuletzt Arminia-Keeperin Joyce Lee Braun zu verdanken, die mit einem groben Fehler das 2:1 von Antonia Baaß begünstigte (62.). Das 3:1 resultierte aus einer einstudierten Eckball-Variante: Die kurz zuvor eingewechselte Lea Krüger führte aus, Lotta Cordes verwandelte (75.). Die Vorentscheidung? Mitnichten. „Wir wurden nervös, haben die Bälle nur noch rausgehauen, während die Arminia noch einmal Druck aufgebaut hat“, so Beck. VfL-Torfrau Julia Kassen und die Latte verhinderten den Anschlusstreffer, der nicht unverdient gewesen wäre. So aber war es Stolze vorbehalten, mit ihrem 4:1 nach einem langen Ball den Deckel draufzumachen (84.). Beck: „Der Sieg ist um ein, vielleicht auch zwei Tore zu hoch ausgefallen.“

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