09.08.2019
Frauen

Sieg im letzten Testspiel

Die VfL-Frauen setzen sich gegen den SKN St. Pölten mit 2:0 (0:0) durch.

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben auch das letzte Testspiel in der Vorbereitung auf die neue Saison erfolgreich gestaltet: Zwei Tage nach der mit 3:0 gewonnenen Partie gegen Arsenal Women FC setzte sich der aktuelle Double-Gewinner in der Kössener Kaiserwinkl-Arena mit 2:0 (0:0) gegen den österreichischen Meister SKN St. Pölten durch. Kristine Minde, die am gestrigen Donnerstag ihren 27. Geburtstag feierte, traf ebenso wie Youngster Anna-Lena Stolze. In neun Tagen startet der Titelverteidiger dann in die Pflichtspiel-Saison 2019/2020: Am Sonntag, 18. August (Anstoß 14 Uhr), ist der SC Sand zu Gast im AOK Stadion.

Startelf mit neun Änderungen

Wie angekündigt hatte Lerch im Vergleich zur Partie gegen Arsenal zahlreiche Änderungen in der Startformation vorgenommen: Nur Hedvig Lindahl und Lena Goeßling standen auch schon im ersten Testspiel im Rahmen des Trainingslagers am österreichischen Walchsee beim Anpfiff aus dem Platz. Dominique Bloodworth realisierte ihr Startelf-Debüt im hellblauen VfL-Auswärtstrikot.

Mit der Zeit immer druckvoller

Bei schweißtreibenden Temperaturen im Schatten des Kaisergebirges dominierten die Wölfinnen das Geschehen von der ersten Minute an, allerdings erspielte sich die Lerch-Elf zunächst kaum zwingende Tormöglichkeiten. In der 27. Minute versuchte es Lara Dickenmann aus der der zweiten Reihen, kurz darauf fehlten Minde bei einem Kopfball aus zentraler Position einige Zentimeter Körpergröße (28.). Die bis dahin beste Chance vergab Dickenmann dann in der 32. Minute, als sie nach Flanke von Minde direkt abzog, aber an St. Pöltens Torfrau Kristin Krammer scheiterte. Wenig später konnte die Keeperin den Ball nach einer von Lena Goeßling ausgeführten Ecke nicht festhalten – ein dicker Patzer, von dem die Wölfinnen allerdings nicht profitieren konnten (35.). Auch Claudia Neto brachte den Ball aus 17 Metern nicht im Kasten unter (38.). Der Druck des fünfmaligen Deutschen Meisters nahm nun immer mehr zu, der erste Treffer schien nur eine Frage der Zeit. Allerdings rettete der SKN St. Pölten das aus seiner Sicht glückliche Remis in die Halbzeitpause.

Minde bricht den Bann

Bis auf die Tatsachen, dass die Seiten gewechselt wurden, änderte sich nach dem Wiederanpfiff nicht viel: Der VfL Wolfsburg übte Spielkontrolle aus und hielt die Ballbesitzphasen des Gegners kurz. In der 56. Minute kam St. Pölten dann aber zum ersten ernstzunehmenden Abschluss: Mateja Zver hatte Fahrt aufgenommen, doch an Hedvig Lindahl ließ – wie schon gegen Arsenal – kein Gegentor zu. In der 68. Minute, kurz vor der Trinkpause, war der Bann dann gebrochen: Nach einem Sahnepass von Goeßling traf Minde aus kurzer Distanz zum 1:0. In der 77. Minute erhöhte Stolze per Abstauber nach Flanke von Svenja Huth auf 2:0 – zuvor hätte Sara Gunnarsdottir schon treffen können. In der Folge hielten die Grün-Weißen das Tempo hoch, weitere Treffer fielen aber nicht mehr.  

„Für gute Leistung belohnt“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Ich bin sehr froh darüber, dass sich die Mannschaft für eine gute Leistung mit einem Sieg belohnt hat. Wir waren über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, hatten viel Ballbesitz und konnten den Gegner ordentlich laufen lassen. Auch wenn nicht jeder Pass den gewünschten Empfänger gefunden hat, sind wir immer wieder in die Räume gekommen. Vielleicht hätten wir noch konsequenter über die Außen spielen können, dann wären noch mehr Torchancen möglich gewesen. Aber ich kann dem Team heute überhaupt keine Vorwürfe machen. Es ist ein gutes Gefühl, dass wir auch den zweiten Test im Trainingslager gewinnen konnten.   

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